Anwalt weist weitere Vorwürfe gegen Landrat zurück
DÜREN (700) - Der Hauptbeschuldigte eines mutmaßlichen Schleusernetzwerkes in Düren hat nach einem Bericht des „Kölner Stadt-Anzeigers“ in Vernehmungen Vorwürfe gegen Dezernenten des Kreises und gegen den Landrat erhoben. Demnach sollen sie von den fingierten Firmen gewusst haben.
Medienberichten zufolge hat der Anwalt des Landrats die Vorwürfe dementiert. Weder Landrat Spelthahn noch die beiden Dezernenten hätten Kenntnisse über fingierte Firmenmodelle gehabt. Auch die ausländerrechtlichen Verfahren seien rechtmäßig gewesen. Der mutmaßliche Chef der Schleuserbande habe zudem auch nur vermutet, dass sein Mandant Vorteile bekommen haben solle, so der Anwalt des Landrates.
Flugmeilen seien zum Beispiel nachweislich nie übertragen worden. In dem angeblichen Schleusernetzwerk sollen wohlhabende Chinesen für mehrere tausend Euro Aufenthaltstitel illegal erhalten haben.
Mittwoch, 12.06.24
