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Pfarrbibliotheken Eupen St. Nikolaus- St.Josef

BUCH DES MONATS

DIE WELT IM JAHRE 2035 GESEHEN VON DER CIA

2017 legte der US-amerikanische "National Intelligence Council" (NIC) seinen sechsten, im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes CIA verfassten Bericht zur Weltlage vor. Die Reichen altern, die Mittelschichten schrumpfen, die Bürger reagieren immer gereizter auf die zunehmende Ungleichheit und fragen sich, was sie von ihren Regierungen überhaupt noch erwarten können. Religiöse Ideologien und Populismus setzen ihren Vormarsch fort, die Konflikte zwischen Staaten werden diffuser, Terrorismus und Cyberattacken nehmen zu. Der Klimawandel, Umweltkonflikte und die weltweite Verbreitung von Infektionskrankheiten stellen ernste, bislang nicht beherrschbare Gefährdungen dar, die das Regieren immer schwieriger machen. Dieses düstere Zukunftsbild haben über 250 unabhängige Spezialisten weltweit für den amerikanischen Präsidenten entworfen. Sie nennen es selbst "erschreckend", zeigen sich aber auch "demütig": "Was wir ganz sicher nicht wollen, ist suggerieren, dass wir die definitive 'Antwort' haben." Denn: "Ereignisse entwickeln sich auf eine komplexe Art und Weise, für die unser Gehirn von Natur aus nicht gemacht ist... Die Versuchung ist groß, anzunehmen, dass Menschen 'rational' handeln (und in der Regel tun sie das auch), doch Anführer, Gruppen, Mobs und Massen können unter vergleichbaren Umständen auch ganz anders und unerwartet reagieren." Zukunftsplanung bleibt also ein unsicheres Geschäft.
Nach der Lektüre des Berichts bleibt dennoch die Erkenntnis, dass wir heute die Weichen für morgen stellen müssen, wohlwissend, dass Kurskorrekturen immer wieder notwendig sein und bleiben werden.


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AUTOR DES MONATS

EDGAR ALLAN POE

"Von Vaterland und Familie habe ich wenig zu sagen. Ungerechte Behandlung wie auch der Lauf der Zeit, haben mich aus dem einen vertrieben und der anderen entfremdet. Elterliche Wohlhabenheit ermöglichte
mir eine Schulbildung von nicht gewöhnlicher Art." So beschreibt eine Romanfigur des 1809 in Boston
geborenen Schriftstellers Edgar Allan Poe ihr Leben. Vieles in diesen Sätzen trägt autobiographische Züge.
Poe wurde früh Waise und wuchs in einer Ersatzfamile auf, die von 1815 bis 1819 in Schottland weilte und 1825
durch eine unverhoffte Erbschaft reich wurde. Poe besuchte die Universität von Virginia, wo er alte und neue Sprachen studierte, aber auch beträchtliche Schulden anhäufte. Er begann zu spielen und übermäßig zu trinken, was zu einem tiefen Zerwürfnis mit seiner Familie führte. Von 1827 bis 1829 diente er als Freiwilliger in der amerikanischen Armee. Sein Versuch, die Offizierslaufbahn zu absolvieren, scheiterte. In der Folge führte Poe ein unstetes Leben, über das nur wenig bekannt ist. 1827 hatte er seinen ersten Gedichtband veröffentlicht, 1832 erschien seine erste Erzählung. Bis zu seinem frühen Tod, am 7. Oktober 1849 in Baltimore, war er unermüdlich als Schriftsteller, Literaturkritiker und Journalist tätig. Zu seinen stilprägenden Werken gehören die Kurzgeschichte "Der Untergang des Hauses Usher" und der Roman "Die denkwürdigen Erlebnisse des
Arthur Gordon Pym". Mit "Der Doppelmord in der Rue Morgue" begründete er die moderne Detektivgeschichte.
Frankreich war das erste europäische Land, welches Poes Werk begeistert aufnahm und übersetzte. Autoren von Weltgeltung wie Baudelaire, Rimbaud, Verlaine, Gide oder Jules Verne haben ihn verehrt. In Deutschland überstieg seine Popularität ab ca. 1900 die aller anderen US- Autoren. Unsere Bibliotheken halten Poes Gesamtwerk für Sie bereit!

Öffnungszeiten: Mo.- Fr. 17 bis 18 Uhr in der Simarstrasse 4.

THEMA DES MONATS

DIE USA UND IHRE GESCHICHTE

Seit der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten vor vier Jahren ist das Land tiefer
gespalten als je zuvor. Das rücksichtslose Auftreten des Präsidenten gegen Alle, die seine Politik ablehnen, ja für gefährlich halten, hat Gräben aufgerissen, die sich quer durch die Bevölkerung, durch die Familien und Freundschaften ziehen. Die Kommunikationsschranke zwischen Trump- Anhängern und -befürwortern scheint
unüberwindlich. Mittlerweile steht sogar die amerikanische Verfassung zur Debatte. Tragen die in der Verfassung von 1776 aufgestellten Grundsätze eigentlich noch? Ist das damals ausgeklügelte komplizierte System des ständigen Ausgleichs konkurrierender Interessen überhaupt noch zeitgemäß? In der Zerreissprobe steht auch der Mythos der USA als Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Erkenntnis, dass der Traum vom sozialen Aufstieg in diesem Leben nicht mehr in Erfüllung gehen wird, hat Viele verbittert. Die "da oben", die Reichen und Mächtigen an den Küsten, sind für die Abgehängten im mittleren Westen zum Feindbild geworden. Brutaler Rassismus versucht wider besseres Wissen die Vormachtstellung des überalterten weißen Bevölkerungsteils zu zementieren. Um den "american way of life" ansatzweise verstehen zu können, ist ein Blick zurück in die vergleichsweise junge Geschichte der USA unumgänglich. Bis heute bleibt sie vielen Europäern fremd, mit der Folge, dass häufig noch immer abschätziges Unverständnis und hartnäckige Vorurteile unsern Blick auf dieses Land bestimmen. Unsere Bibliotheken bieten Ihnen die Möglichkeit, sich eine objektive Meinung zu bilden.

 

Ab 1. Oktober neue Öffnungszeiten: Mo., Di., Mi., Do., Fr. von 17 bis 18 Uhr für beide Bibliotheken in der Simarstrasse 4 in Eupen! Alles Weitere finden Sie auf unserer Webseite www.eupen-leihbuecherei.be !

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