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Pfarrbibliotheken Eupen

BUCH DES MONATS

LEBENSFRAGEN von Anselm Grün

Als Theologe, Mönch, Wirtschaftsmanager einer großen Abtei, Autor vieler Bücher zu den Themen Spiritualität und Lebensbewältigung geniesst Anselm Grün international hohes Ansehen. Jeden Monat geht er in einem Brief (www.einfachlebenbrief.de) auf Fragestellungen ein, die viele Menschen umtreibt: Wie komme ich aus dem Hamsterrad meines Berufs heraus? Was kann ich machen, wenn andere mir die Luft zum Atmen nehmen? Bin ich daran schuld, dass mein Kind so ist, wie es ist? Soll ich mein Kind trotz aller Zweifel taufen lassen? Wie soll ich angesichts des Leids die Augen verschlïeßen? Wie begegne ich meinen Neidgefühlen? Können die Verletzungen der Kindheit je wieder heil werden? Wie soll ich bloß mit meinen ständigen Schmerzen umgehen? Pragmatisch, lebensnah und zugewandt beantwortet Anselm Grün diese und ähnliche Fragen. Dabei geht es ihm nicht um Patentlösungen für Probleme aller Art; vielmehr möchte er seinen Gegenüber einladen, "die eigene Situation mit anderen Augen anzuschauen und den Sinn der eigenen Erfahrung zu entdecken." Ein "Rat-Geber" im allerbesten Sinn des Wortes!

AUTOR DES MONATS

THEODOR FONTANE

Vor 200 Jahren, am 30. Dezember 1819, im brandenburgischen Neuruppin geboren, kam Fontane erst spät zur Schriftstellerei. Seine Eltern waren Hugenotten aus Südfrankreich. Wie sein Vater wurde Fontane Apotheker; 1845 zog er nach Berlin. 1849 gab er seinen Beruf ganz auf und lebte fortan als freier Schriftsteller. Er schrieb für diverse Zeitungen, war mehrere Jahre als preußischer Korrespondent in England tätig, veröffentlichte Reise- und Landschaftsschilderungen, Theaterkritiken und Balladen. Erst im 60. Lebensjahr trat er mit einem historischen Roman ("Vor dem Sturm") hervor. Fünf Jahre später erschien der erste seiner Gesellschaftsromane, in denen er sachlich, beinahe nüchtern das Leben seiner Zeit, besonders Berlins, zeichnet so wie es ist, ohne etwas zu beschönigen oder gar zu verschleiern. Dabei kommt er von einer Kritik an Personen nicht selten indirekt zu einer Gesellschaftskritik. Dennoch fehlt die soziale Anklage. Für Fontane kommt es im Leben nun darauf an, dass man die einem zugewiesene Zeitspanne und Örtlichkeit ausfüllt, und darin seine Rolle spielt. Da bleibt kein Platz für Pathos, gute Ratschläge oder philosophische Spekulationen: "Halte dich still, halte dich stumm - nur nicht fragen: warum?, warum?"...

Theodor Fontane verstarb am 20. September 1898 in Berlin und wurde auch dort bestattet.

THEMA DES MONATS

RWANDA UND DER FRIEDE IN AFRIKA
Die kleine zentralafrikanische Republik östlich des Kiwusees galt lange als arm aber friedlich.
Ab 1894 als Teil Deutsch-Ostafrikas kolonisiert, war das Land zusammen mit Urundi - dem späteren Burundi - 1920 dem belgischen König alsTreuhandgebiet übertragen und Belgisch-Kongo angeschlossen worden. Am 1. Juli 1962 wurde es selbständig. Nur wenige Jahre später brachen die unter den Kolonialherrn klein gehaltenen Gegensätze zwischen Hutus und Tutsis wieder auf. Die Hutus besetzten alle Schaltstellen der Macht; die Tutsis gingen in den Untergrund, wo sie den "Front Patriotique Rwandais", eine Rebellenarmee, gründeten. 1994 brach zwischen den beiden Völkern ein schrecklicher Bürgerkrieg aus, der zwischen 800.000 und 1 Million Opfer forderte. Seit 1996 wird das Land von dem Tutsi Paul Kagame beherrscht, der es 2009 in den "Commonwealth" führte. Rwanda ist heute eines der ärmsten Länder der Welt, Tendenz weiter rückläufig. Seine Geschichte steht für viele Versäumnisse der Kolonialzeit und den bis heute andauernden zynischen Umgang der früheren Herren mit dem Schicksal Afrikas.

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