+++ Einfach einschalten und die schönsten Schlager und besten Oldies in der "richtigen Mischung" genießen! +++ 24 Stunden täglich auf UKW 101,2 (Eupener Land, Städteregion) und auf UKW 90,1 und 101,7 in der Eifel - oder über unseren Livestream im Internet +++

>>JETZT LIVE HÖREN<<

Es läuft gerade:
Copyright 2021 - Custom text here

 

Pfarrbibliotheken Eupen St. Nikolaus- St.Josef

BUCH DES MONATS

Eine kurze Geschichte der Zukunft

"... Und wie wir sie weiterschreiben". Selbst nur gemäßigt optimistische Zukunftsprognosen haben derzeit
keine Konjunktur. Die angespannte Pandemielage und die weiterhin alles als rosigen Klimaaussichten verstellen jedoch den Blick auf das eine oder andere Lichtfenster, welches im dunkeln Alltag hin und wieder aufscheint. Schließlich, so die Bionikerin Ille C. Gebeshauer, habe die Menschheit bereits einen weiten Weg hinter sich und in dessen Verlauf auch schon oft gezeigt, dass sie zu signifikanten Veränderungen im Stande sei: "Wir sind nicht die Herrscher der Natur, sondern ein Teil von ihr. Ein Teil, der sich nahezu unlösbaren Problemen gegenüberzieht, der aber noch eine gute Chance hat, die Dinge zum Positiven zu verändern. Man muss es nur wollen und versuchen, anders zu denken" ist die Professorin für Physik an der Technischen Universität Wien überzeugt. Aber, dafür muss unsere Gesellschaft lernen, nicht länger der "Verlockung des einfachsten Weges" zu erliegen, die Natur geringzuschätzen und den Fortschritt über zu bewerten. Eigenverantwortung ist gefragt und ein anderer Blick auf die politischen Entscheidungsträger, deren Rolle bei der Bewältigung der Zukunft sie als sehr wichtig ansieht: "Konsequente Politik kann nur vom Wähler erzwungen werden" und dieser hat das Recht und die Pflicht von den Politikern eine globale Vision, klare Konzepte und die Einlösung ihrer Wahlversprechen zu verlangen. Für Gebeshauer ist die Zukunft ein unentdecktes Land, dass wir mit unseren Träumen, unserer Hoffnung und viel Güte in eine bessere Welt verwandeln können. Unbedingt lesenswert!

AUTOR DES MONATS

FRIEDRICH DÜRENMATT

Vor 100 Jahren im schweizerischen Konolfingen geboren, ist Dürenmatt nach wie vor ein Klassiker der modernen deutschsprachigen Literatur. Nach literarischen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Studien entschied er sich gegen seinen ursprünglichen Wunsch Maler zu werden letztendlich für die Schriftstellerei, die er anfangs mit Auftrags-Arbeiten finanzierte. Gleich mit seinem ersten aufgeführten Stück"Es steht geschrieben" löste er 1947 deutlichen Widerspruch aus. Seine Diagnose der Welt als Labyrinthund sein Zweifel am Sinn des Lebens fand nicht nur begeisterte Zustimmung. Dennoch wurde er nichtmüde, der Gesellschaft mit Humor und Sarkasmus den Spiegel vorzuhalten. Seine vielgelesenen Romane"Der Richter und sein Henker" (1952), "Der Verdacht" (1953) und "Das Versprechen" (1958) sind nicht nurspannende Kriminalromane, sie entlarven ebenfalls die Gerechtigkeit als einen unerreichbaren Mythos. Alleine diese drei Werke wurden in 20 Sprachen übersetzt und erreichten eine Millionenauflage. Auch als Film feierten sie große Erfolge. Weltruhm und zahlreiche internationale Ehrungen und Preise trugen Dürenmatt auch "Der Besuch der alten Dame" und "Die Physiker" ein. Der gelegentlich als "einer der tiefsten Denker und einer der klügsten politischen Schriftsteller" unserer Zeit gerühmte Autor verstarb 1990 in Neuenburg.


Wir halten eine Auswahl seiner Werke für Sie bereit!

THEMA DES MONATS

DER KAMPF UM DIE RECHTE DER FRAU

Der erste massive gesellschaftliche Protest gegen das bürgerliche Frauenideal ging von den Frauen des
Bürgertums selbst aus. Mit ihrem Eintreten für Bildung und Berufstätigkeit, für rechtliche und politische Gleichstellung sowie die Teilnahme am öffentlichen Leben durchbrach die bürgerliche Frauenbewegung seit der Mitte des 19. Jh. die traditionelle Arbeitsteilung nach Geschlecht. Auch in der von Männern beherrschten Domäne der Kultur fasste nun eine wachsende Anzahl von Frauen Fuß. Während bürgerliche Frauen um die Erweiterung ihres Tätigkeitsfelds kämpften, ging es den Frauen der Unterschicht um Schutz vor zu viel Arbeit. Bedingt durch die harte und lange Arbeit in den Fabriken konnten besonders die verheirateten Frauen ihren häuslichen und familiären Aufgaben nur sehr schwer nachkommen. Deshalb war es zunächst das erklärte Ziel der organisierten Arbeiterschaft weibliche Erwerbstätigkeit zu unterbinden, was die Frauen allerdings wieder auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter reduzierte. Erst das 20. Jh. brachte die, ihre Anerkennung der Frau als freie und unabhängige Rechtsperson, verbesserte nachhaltig ihre Bildungs- und Ausbildungschancen, ihre wachsende gesellschaftliche und kulturelle Eigenständigkeit und ihre Unabhängigkeit von der familiengebundenen Existenzform. Dass trotz dieser Fortschritte, die Frau noch immer in vielen Bereichen der Gesellschaft und in vielen Teilen der Erde benachteiligt ist, wird wohl kaum noch jemand bestreiten. Der Kampf um die Rechte der Frau geht weiter.

Unsere Bibliotheken halten viele interessante Veröffentlichungen zu diesem Thema für Sie bereit!

f m
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.