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BUCH DES MONATS

"Mit Wagemut und Wissensdurst. Die ersten Frauen in Universitäten und Berufen". Die Autorin dieses spannenden Buchs, Felicitas von Aretin, schrieb nach ihrer Promotion für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", den "Tagesspiegel" und "Die Welt". Sie leitete die Pressestelle der Freien Universität Berlin, arbeitet im Bereich Kommunikation der Max- Planck-Gesellschaft und verantwortet seit 2015 die Abteilung Medien und Kommunikation am Deutschen Jugendinstitut in München. In 21 kurzweiligen Porträts zeichnet sie das Leben und Werk herausragender Frauengestalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die gegen zahlreiche Widerstände für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben kämpften.

Sie habilitierten sich, machten Karriere im Labor, als Ärztin oder Unternehmerin - und sorgten darüber hinaus für ihre Familie und Freunde. Sie gründeten Frauenberufsverbände und wurden zu Netzwerkerinnen der ersten Stunde. Das 2018 bereits in zweiter Auflage erschienene reich bebilderte Buch steht unter dem Motto "Lebe deine Träume", ruft aber auch in Erinnerung, dass bis zur völligen Gleichstellung von Mann und Frau noch Vieles zu tun bleibt.

AUTOR DES MONATS

Georges Simenon ist ein Kind der "cité ardente", der feurigen Maasstadt Lüttich mit all ihren Widersprüchen. In einer katholischen Familie aufgewachsen, Messdiener in der nahen Kirche Saint-Pholien, erzogen von Jesuiten, gedemütigt von seinen reichen Mitschülern im "Collège Saint-Servais", kehrt er Kirche und Religion den Rücken, wird Jounalist und Schriftsteller und beschließt, das Leben zu geniessen. Stolz trägt er später den Spitznamen "Der Mann mit den 10.000 Frauen". Er geht, wie so viele belgische Talente, nach Paris, heiratet dort mit 20 seine erste Frau und befolgt den Rat der damals bereits weltberühmten Schriftstellerin Colette (+ 1954): "Schreiben Sie verständlich, vor allem keine Literatur". 1931 erfindet Simenon Jules Maigret, den massigen, Pfeife rauchenden, etwas kleinbürgerlichen Kommissar, der seine Fälle nicht mit Feuerwaffen und Verfolgungsjagden sondern dank seiner außergewöhnlichen Kombinationsgabe löst. Maigret hat ganze Generationen geprägt; Franzosen, Engländer und Deutsche haben den Kommissar mehr oder weniger glaubwürdig in Szene gesetzt. Maigret macht Simenon endgültig zum internationalen Star. Als er am 4. September 1989 im schweizerischen Lausanne stirbt, hinterlässt er über 330 Romane, mehr als 200 Novellen und unzählige Zeitungsbeiträge. Nach einem UNESCO- Ranking von 2013 nimmt Simenon auf der ewigen Liste der Schriftsteller den 17. Platz ein; unter den französischen Autoren rangiert er nach Jules Verne und Alexandre Dumas an dritterStelle und mit 3.500 Übersetzungen in 47 Sprachen ist er der meistgelesene belgische Autor weltweit.

Die Gesamtauflage seiner Werke übersteigt heute 550 Millionen Exemplare.

THEMA DES MONATS

Der Iran und seine Geschichte.

Seit Monaten steht der Iran wieder im Brennpunkt des öffentlichen Interesses, nicht zuletzt wegen der einseitigen Aufkündigung des internationalen Atomabkommens durch den amerikanischen Präsidenten Trump. Wer in dieser Angelegenheit ganz oder teilweise Recht hat, ist nicht mit letzter Sicherheit auszumachen. Fakt ist, dass dem Iran im fragilen Gleichgewicht des mittleren Ostens schon lange eine Schlüsselrolle zukommt: eine Jahrtausende alte Kultur, reiche Erdölvorkommen und die hervorragende strategische Lage ihres Landes erlauben es den jeweiligen Machthabern selbstbewusst aufzutreten. Dem Eintritt des Iran in den berühmt-berüchtigten Kreis der Atommächte dürfte auch nicht mehr viel im Wege stehen. Vom großen persischen Reich der Antike über die Herrschaft der Schahs bis zur Islamischen Republik der Ajatollahs zieht sich ein roter Faden: das Streben nach der Vorherrschaft in der Region.

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