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Pfarrbibliotheken Eupen St. Nikolaus- St.Josef

BUCH DES MONATS

100 Orte in der StädteRegion Aachen und Umgebung

Rolf Minderjahn, Jahrgang 1963, ist in der Euregio Maas- Rhein seit Jahren ein Begriff. Als Reisejournalist kennt er nicht alleine diese Region wie seine Westentasche. Über 850 Reportagen führten ihn quer durch Belgien, die Eifel, die Niederlande und Frankreich. Das vorliegende Buch ist sein 16. Reiseführer. Wie er selbst schreibt, geht es ihm um das "Aha- Erlebnis". Er will zur Entdeckung der engeren Heimat anregen, wobei "Freizeitqualitäten, grünes Erleben, Loslassen, Genießen und packende Geschichten" ihn besonders fesseln. Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Stolberg, Würselen, Simmerath und Roetgen bilden heute die StädteRegion Aachen. "Keine klassische Reisedestination", so der Autor, "und deshalb so spannend." Von den bekannten Highlights- z. B. Aachener Dom, Centre Charlemagne, Suermondt- Ludwig- Museum - führt der Weg u. a. zum Blauen Stein im Paulinenwäldchen, zur Kapelle Maria im Schnee, zum Energeticon, zum Haus Kambach, zur Burg Rode, über den Panorama- und den Kalkofenweg, und ins Naturschutzgebiet Schlangenweg. Darüber hinaus ist die Städteregion das ideale "Basislager" für Ausflüge ins belgische Bier- und Frittenparadies und nach Niederländisch- Limburg. Es war Minderjahn ein Herzensanliegen, trotz der Flut, die auch die Euregio nicht verschonte, und der noch immer grassierenden Pandemie dieses Buch zu Ende zu schreiben. Man kann dies nur begrüßen, denn es lohnt sich stets aufs Neue, den von ihm spritzig und witzig gelegten Spuren vertrauensvoll zu folgen.

AUTOR DES MONATS

GOETHES REISE NACH ITALIEN

Im Sommer 1779 steckte der junge Goethe in einer tiefen Sinnkrise. Die Sehnsucht, Weimar gegen südlichere Gefilde und einen "helleren Himmel" einzutauschen, wurde immer stärker. "Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?" dichtete er 1785, aber noch fehlte ihm der Mut, Alles hinter sich zu lassen. Erst im Herbst 1786 verschwand er eilig und in aller Stille von Karlsbad aus, wo er zur Kur weilte, ohne seinem Dienstherrn, dem Herzog von Weimar, mitzuteilen, wohin es ihn zog. Wie auf der Flucht durchquerte Goethe Böhmen, Bayern und Tirol, über den Brenner, zum Gardasee und nach Verona und Venedig, nach kurzem Aufenthalt von hier weiter nach Ferrara, Florenz und Assisi nach Rom. Am 29. Oktober 1786 erreichte er "die ewige Stadt". Seinen Freunden schrieb er: "Alles hat hier schon mehr Kraft und Leben, die Sonne scheint so heiß, und man glaubt wieder an einen Gott." Er sah "alle Träume seiner Jugend" verwirklicht. Goethe vermied den ablenkenden Besuch "der hohen Gesellschaft", suchte und fand den Kontakt zu deutschen Malern und Künstlern und versenkte sich in die Kunst der Antike und die Natur. Den Winter blieb er in Rom, im Frühjahr 1787 besuchte er Neapel und Sizilien. Erst am 23. Mai 1788 machte er sich wieder auf den Weg in den "rauen Norden". Noch nach Jahren schwärmte er von Italien und den Italienern: "Die Luft ist dort lauer, reiner, der Himmel blauer und unbewölkter, die Gesichter offen, freundlich und lachender." Die Reise und das Eintauchen in eine andere Kultur hatten ihn verändert und gestärkt, eine Erfahrung, die bis heute all Diejenigen machen, die ihren Urlaub nutzen, nicht nur "dem Land", sondern auch seinen "Leuten" zu begegnen.

Beachten sie unsere Öffnungszeiten: St. Nikolaus, Simarstraße 4, So. 10- 12; Mo., Di., Do., Fr. 16-18; Mi., 15- 17 Uhr; St. Josef, Haasstraße 54 (Pfarrhaus), Mi., 10-12 und 14-16; Do., 16- 18 Uhr.

THEMA DES MONATS

WOHIN REISEN IN CORONA-ZEITEN?

Diese Frage haben sich wohl Viele zu Beginn des Jahres gestellt. Doch Corona scheint mittlerweile vergessen. Andere Ausnahmesituationen stehen im Fokus der Berichterstattung: Krieg in der Ukraine, Energienotstand, Beschleunigung des Klimawandels. Und trotzdem boomt der Tourismus wie seit langem nicht mehr. Vergessen scheint die Zeit als man davon ausging, dass die herkömmliche Reisebranche wenn schon nicht vor dem Aus so doch vor einer tiefgreifenden Veränderung stand. Die öffentliche Hand griff den Veranstaltern mit horrenden Zuschüssen unter die Arme. Dennoch mussten Tausende Arbeitskräfte entlassen werden. Und jetzt brechen Flughäfen und Bahnhöfe
unter dem Ansturm der erholungsbedürftigen Massen fast zusammen, Chaos aller Orten. Besonders Fliegen ist derzeit die Hölle. Kurzfristige Flugstreichungen, Zwangsumbuchungen, massive Verspätungen, unendliche Warteschlangen, verlorene Koffer... da will so rasch keine Vorfreude auf Sonne, Strand und Meer aufkommen. Die in 2020/2021 entstandene Nachdenklichkeit scheint verflogen, umweltfreundliche und nachhaltige Tourismuskonzepte haben zur Zeit keine Chance. Warum das so ist, darüber streiten sich mittlerweile Psychologen, Soziologen, Ökonomen und Ökologen jeglicher Schattierung. Fakt ist: der Mensch ist ein Herdentier und bedarf der Abwechslung. Das muss nicht per se schlecht sein, bedarf aber sicherlich einer intensiven Aufarbeitung. Die Zeiten, wo Alles überall und immer möglich war, dürften auch in der Reisebranche endgültig vorbei sein.

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