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Pfarrbibliotheken Eupen St. Nikolaus- St.Josef

BUCH DES MONATS

DIE BATTENBERGS. EINE EUROPÄISCHE FAMILIE

Am 10. Juni 2020 vollendete der englische Prinzgemahl, Philip Herzog von Edinburgh, sein 99 Lebensjahr. Als Leutnant Mountbatten, Prinz von Griechenland und Dänemark, heiratete er 1947 die englische Thronfolgerin, die nur fünf Jahre später als Queen Elizabeth II. britisches Staatsoberhaupt wurde. Philipps Großvater, Ludwig, Prinz von Battenberg, hatte 1884 eine Enkelin der berühmten Queen Victoria geehelicht und dann eine brillante Laufbahn in der "Royal Navy" absolviert. Während des Ersten Weltkriegs anglisierte Ludwig seinen Namen in "Mountbatten"- als Zeichen der Abwendung vom Deutschen Reich, dessen Expansionspolitik die englische Öffentlichkeit für den Kriegsausbruch verantwortlich machte. Der Stammsitz der im wahrsten Sinn des Wortes europäischen Familie Battenberg- Mountbatten liegt in Seeheim- Jungenheim südlich von Darmstadt und ihre Geschichte begann mit einem Skandal, als der junge hessische Prinz Alexander 1851 einer russischen Großfürstin einen Korb gab, seine aussichtsreiche Karriere im Heer des Zaren abbrach und mit einer mittellosen "polnischen Waisen", Julie Hauke, die im übrigen schwanger war, durchbrannte. Er wurde glücklich mit ihr und erreichte schließlich, dass seine Frau und ihre gemeinsamen Kinder als Prinzessinnen und Prinzen von Battenberg (benannt nach einem erloschenen hessischen Geschlecht) geadelt wurden. Heute sind die Battenbergs mit so gut wie allen europäischen Königshäusern verwandt oder verschwägert.

Corona-Öffnungszeiten: montags, mittwochs, freitags, 17 bis 18 Uhr, Simarstrasse, Eupen.

AUTOR DES MONATS

ISAAC ASIMOV

Vor 100 Jahren, am 2. Januar 1920, kam in einer jüdischen Familie im sowjetrussischen Petrowitschi Isaac Assimov zur Welt, einer der bekanntesten und produktivsten Science- Fiction- Autoren des 20. Jahrhunderts. Bereits 1923 wanderten seine Eltern in die USA aus und nur drei Jahre später erwarb sein Vater die amerikanische Staatsbürgerschaft. Isaac brachte sich mit fünf Jahren selbst das Lesen bei, mit sieben besass er eine Mitgliedskarte der örtlichen Leihbücherei. Von Beginn an faszinierte ihn die Science- Fiction- Literatur, die er vor seinen Eltern als "wertvoll" weil "wissenschaftlich" gegen alle Leseverbote verteidigte. 1935 begann er mit dem Studium der Chemie an der Columbia Universität, das er 1948 mit der Promotion zum Doktor der Biochemie vollendete. Zehn Jahre später gab er seine Lehrtätigkeit auf und machte das Schreiben zu seinem Hauptberuf. Sein erzählerisches Werk lässt drei Schwerpunkte erkennen: Robotergeschichten auf der Erde der nahen Zukunft, Roboterkrimis der weiteren Zukunft und Geschichten um das galaktische Imperium der fernen Zukunft. Asimov veröffentliche ebenfalls eine Reihe streng wissenschaftlicher Werke. Von seinen insgesamt 500 Büchern und 1.600 Essais wurden viele ins Deutsche übersetzt. Asimow verstarb 1992 in New York.

THEMA DES MONATS

KOLONIALISMUS und NEOKOLONIALISMUS

Der brutale Tod des Schwarzamerikaners George Floyd hat den in unseren Gesellschaften latent vorhandenen Rassismus wieder dramatisch ins Bewusstsein gerufen. Seitdem reißen die Demonstrationen und Proteste nicht mehr ab. In den Sog der allgemeinen Empörung sind auch all die Grausamkeiten des Kolonialismus und des zwar in neuem Gewand daherkommende, aber nicht minder abscheulichen Neokolonialismus geraten. Viel zu lange haben sich besonders die westlichen Staaten damit begnügt, die Kolonialzeit zu verharmlosen, ja als zivilisatorische Glanzleistung zu verherrlichen. Dass hinter den unbestrittenen Fortschritten, die in den Kolonien gemacht wurden, immer handfeste wirtschaftliche Interessen standen und die Rohstoffe aus den Kolonien in erster Linie den Wohlstand Europas und der USA befeuerten, gerät häufig in Vergessenheit. Bez. Belgiens Kongopolitik empfiehlt sich nach wie vor das monumentale Werk "Kongo" des flämischen Kulturhistorikers David Van Reybrouck.

Beachten Sie unsere vorläufige Corona- Funktionsweise (Juli/August 2020). Für die Eupener Pfarrbibliotheken St. Nikolaus und St. Josef erfolgt die Ausleihe weiter ausschließlich am Standort Simarstrasse 4. Wann? Montags, mittwochs und freitags von 17 bis 18 Uhr. Bestellungen über

Telefon (0471 44 66 36 und 0471 44 66 29) oder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) sind jederzeit möglich. Auf Anfrage können die Bücher ins Haus gebracht werden! Nutzen Sie auch unsere kostenlose Bücherbörse (Bücher zum Mitnehmen) im Eingangsbereich der Pfarrbibliothek St. Nikolaus in der Simarstrasse 4.
Nicht vergessen: Maske und Handschuhe tragen, Abstand halten, die Hinweise auf dem Boden beachten! Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck an der Umstrukturierung unseren Bibliotheken, um deren Zugang ab dem 1. September erweitern zu können.

Danke für Ihre Treue und Geduld!!!

Alle Empfehlungen finden Sie in den Pfarrbibliotheken in Eupen und Kettenis.

Besuchen Sie auch unsere Webseite www.eupen-leihbuecherei.be

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