Wegen Erpressung und Drogendelikten vor Gericht
AACHEN (700) - Wegen Erpressung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz musste sich am Montag ein Mann vor dem Aachener Landgericht verantworten. Das Opfer sei von dem Angeklagten über einen längeren Zeitraum und zunehmend aggressiv unter Druck gesetzt worden. Zuvor soll der Angeklagte von einer Erbschaft des Opfers erfahren haben, so die Staatsanwaltschaft. Im April vergangenen Jahres soll der Angeklagte bewaffnet in die Wohnung eingedrungen sein. Dort soll er sein Opfer bedroht haben.
Mit rund 4.500 Euro an den Angeklagten hatte der Betroffene zunächst die Situation entspannt. Als Entschädigung soll er zudem vom Angeklagten ein Paket mit Kokain erhalten haben. Gegen den Angeklagten wird auch wegen Sozialbetrugs ermittelt. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Gesamtstrafe von zwei Jahren Haft und 13.600 Euro Geldstrafe. Das Urteil soll am 9. Juli gesprochen werden.
Mittwoch, 12.06.24
