Bessere psychologische Begleitung im Ernstfall
EUSKIRCHEN (700) - Um im Katastrophenfall schnelle psychologische Hilfe anbieten zu können, will sich der Kreis Euskirchen in Zukunft noch besser aufstellen. Aus diesem Grund hat im Kreishaus erstmals eine Fachtagung zu dem Thema stattgefunden. Teilgenommen haben auch mehrere Hilfsorganisationen, die nach der Flut in den betroffenen Kommunen bereits Angebote zur psychologischen Hilfe bereitgestellt hatten. Dazu zählten neben ASB und AWO auch die Johanniter, die Caritas und die Malteser.
Als erstes Fazit habe man sich darauf verständigt, dass die bestehenden Angebote im Kreisgebiet besser als bisher bekanntgemacht werden müssten. Auch vier Jahre nach der Hochwasserkatastrophe seien die Hilfen noch nötig. Viele Betroffene würden erst jetzt zur Ruhe kommen und die Gelegenheit erhalten, ihre seelischen Belastungen aufzuarbeiten. Erster Anlaufpunkt könnten schon bald die Experten im Kreishaus sein.
Freitag, 04.04.25
