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Anzeige nach Cyberangriff auf Wallonische Region

NAMUR (700) - Nach dem Cyberangriff auf die Wallonische Region aus der vergangenen Woche haben die Behörden Strafanzeige gegen unbekannt erstattet. Alle Internetseiten und Onlineangebote der wallonischen Behörden waren am Gründonnerstag aus Sicherheitsgründen aus dem Netz genommen worden. Derzeit gilt ein Notfallplan, um die Funktion kritischer Dienste wie Zahlungen, Straßenverwaltung und Flughäfen weiter aufrecht zu erhalten.

Noch immer sind viele Dienste online nur stark eingeschränkt erreichbar. Noch steht nicht fest, ob beim dem Angriff auch Daten gestohlen oder vernichtet wurden. Die Wallonische Region arbeitet bei der Bewältigung der Probleme mit Microsoft und dem Zentrum für Cybersicherheit zusammen. Schrittweise sollen die Dienste wieder aufgebaut werden.

Der Internetangriff hatte auch Auswirkungen auf die Arbeit der DG. Unter anderem, weil das DG-Ministerium einige Anträge online über die wallonische Plattform MonEspace zur Verfügung stellt. Weil MonEspace von dem Angriff ebenfalls betroffen ist, können aktuell keine Anträge online eingereicht oder bearbeitet werden.  Die eigene Webseite und die IT-Systeme der DG sind von den Angriffen nicht betroffen. Sollten Bürger dringende Anträge stellen wollen, müssen sie sich aktuell direkt an die zuständigen Dienste wenden.

Mittwoch, 23.04.25

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