Hasenpest auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm
BITBURG (700) - Die Hasenpest breitet sich in unserer Region immer weiter aus. Anfang Mai sei bei einem Feldhasen in der Verbandsgemeinde Bitburger Land die Erkrankung festgestellt worden. Das Tier war im Bereich der Ortsgemeinde Ingendorf tot aufgefunden worden. Eine Kontrolle des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz bestätigte die Hasenpest. Weitere Fälle waren zuvor bereits aus dem Kreis Düren und Luxemburg gemeldet worden.
Die Übertragung erfolgt in der Regel über den direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder über Insektenstiche und Zeckenbisse. Hunde erkranken nicht, können den Erreger aber auf den Besitzer übertragen. Beim Menschen kann die Hasenpest zu plötzlich einsetzendem Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen sowie zu starker Müdigkeit und geschwollenen Lymphknoten führen. Der Kreis mahnt, dass tote Hasen auf keinen Fall berührt oder sogar eingesammelt werden sollten.
Mittwoch, 14.05.25
