Spieß bemängelt Zustand der Forstämter
NAMUR (700) - Im wallonischen Parlament in Namur hat der ostbelgische Regionalabgeordnete Patrick Spieß massive Kritik am Zustand der Forstämter geübt. Die personelle Situation bei den Forstämtern in der DG habe sich in den letzten Jahren dramatisch verschärft. Das könne auch zu gravierenden Folgen bei Zustand und Pflege der Wälder führen. Weil immer mehr Mitarbeiter pensioniert würden, sei keine Entspannung der Lage in Sicht.
Bereits im Frühjahr hatten sich die neun DG-Bürgermeister in dieser Angelegenheit mit einem Brief an die zuständige Ministerin Ann-Cathrin Dalcq gewandt. Sie kritisieren, dass die Forstämter in Eupen, Büllingen, Elsenborn und Sankt Vith in nahezu allen Bereichen unterbesetzt seien. In den kommenden beiden Jahren drohten 12 der insgesamt 40 Revierförsterstellen wegzufallen. Knapp ein Drittel des gesamten deutschsprachigen Personals.
Eine Antwort der Ministerin stehe bislang aus. Spieß fordert konkreter Maßnahmen und handlungsfähige Forstverwaltungen. Die Ministerin erklärte, es werde bereits nach neuem Personal für die Ämter in Eupen, Büllingen und Sankt Vith gesucht.
Freitag, 16.05.25
