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„Bitterer Cocktail“ für Paasch und Franssen

EUPEN (700) - Die CGSP hat gestern Vormittag vor dem Ministerium der DG in Eupen gestreikt. Der Streik war Teil des Aktionspakets der Gewerkschaft FGTB im Kampf gegen die Reformpläne der Arizona-Koalition und gegen die geplanten Sparmaßnahmen der DG. Beim Austausch mit Minister Jerome Franssen und Ministerpräsident Oliver Paasch wurde nicht mit Kritik gespart. Schon zum zweiten Mal sucht die CGSP den direkten Draht zu den DG-Politikern.

Im Dezember vergangenen Jahres waren bereits symbolisch Spendenschecks von über fünf Millionen Euro überreicht worden. Gestern wurde als Symbol für die Situation ein „bitterer Cocktail“ überreicht. Dieser würde aus Sicht der Gewerkschaften derzeit den Mitarbeitern von Behörden und im öffentlichen Dienst serviert. Sowohl von der Föderalregierung als auch der DG.

Besonders bemängelt wurde die massiven Folgen durch die geplante Rentenreform. Zugeständnisse gab es von der DG-Politik aber nicht. Paasch erklärte, es habe einen breiten Konsens bei den Einsparungen gegeben, um die Gemeinschaft vor drohenden Strafzahlungen zu bewahren. Die nächste Streikaktion der CGSP soll am 23. Juni in Brüssel stattfinden.

Mittwoch, 21.05.25

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