Jeholet zu Öffentlichen Investitionsgesellschaften
NAMUR (700) - Der wallonische Wirtschaftsminister Pierre-Yves Jeholet hat sich zu den geplanten Rationalisierungen bei den öffentlichen Investitionsgesellschaften geäußert. Aktuell gibt es in der Wallonie noch neun solcher Investitionsgesellschaften. Bald könnten es nur noch halb so viele sein. Die Kürzungen sollen aus Sicht der Regierung dazu dienen, Doppelstrukturen abzubauen, die Effizienz weiter zu steigern und der öffentliche Haushalt entlastet werden.
Jeholet kündigte in seiner Antwort auf die Anfrage der ostbelgischen Regionalabgeordneten Christine Mauel an, dass ab diesem Jahr keine Vorschüsse mehr an die Gesellschaften ausbezahlt werden. Allein damit können Einsparungen von rund 30 Millionen Euro erzielt werden. Die Investitionsgesellschaften müssten künftig stärker auf die Privatwirtschaft setzen und enger mit Wallonie-Entre-Prendre zusammenarbeiten.
Mauel begrüßte die anstehenden Reformen. Sie forderte allerdings, dass OstbelgienInvest als eigenständige Investitionsgesellschaft erhalten bleiben müsse. Die sprachlichen Besonderheiten könnten nicht zentral abgewickelt werden, hieß es zur Begründung.
Donnerstag, 22.05.25
