Alarmierende Ergebnisse nach Gartenvogelzählung
AACHEN/EUSKIRCHEN (700) - Der Naturschutzbund NABU meldet alarmierende Ergebnisse nach seiner aktuellen Ausgabe der Vogelzählung im Rahmen der „Stunde der Gartenvögel“. Immer weniger Vögel sind in unseren Gärten zu beobachten. Am häufigsten ist nach wie vor der Haussperling anzutreffen, wie aus den Ergebnissen der 21. Zählaktion hervorgeht. Allerdings hat sich sein Bestand massiv reduziert.
Spatzen wurden sogar ein Drittel weniger beobachtet wie noch bei der Zählung 2024. Durchschnittlich wurden NRW-weit nur noch 27,3 Vögel pro Garten gezählt. Im vergangenen Jahr waren es noch 28,7. Vor zehn Jahren lag der Wert sogar noch bei 34,4. Neben dem Haussperling waren auch Amseln, Kohlmeisen und Elstern weit verbreitet. Vor allem bei den Amseln schrumpfen die Vorkommen aufgrund der Ausbreitung eines für sie meist tödlichen Virus.
Der NABU fordert in einer ersten Reaktion, dass der Schutz der biologischen Vielfalt auf Landesebene nicht länger als Nebensache angesehen werden darf, sondern als eine der zentralen Zukunftsaufgaben unserer Zeit begriffen werde.
Dienstag, 27.05.25
