Mauel fordert Begrenzung der Wolfspopulation
NAMUR (700) - Die ostbelgische Regionalabgeordnete Christine Mauel hat sich für eine Begrenzung der Wolfspopulation in der Region ausgesprochen. In einer Mitteilung erklärte Mauel, sie habe die zuständige wallonische Ministerin Anne-Catherine Dalcq zum neuen Wolfsplan befragt. Aus Sicht von Mauel müsse die Weiderhaltung in der Wallonie und der DG auch in Zukunft möglich bleiben. Der Schutz der Biodiversität dürfe nicht auf Kosten der Landwirtschaft und Viehhaltung geschehen.
In dem Gespräch räumte die Ministerin ein, dass der Wolfsplan eine theoretische Ansiedlung von bis zu 40 Wolfsrudeln oder 350 Wölfen vorsehen würde. Die Zahlen würden aber nicht berücksichtigen, wie viele Wölfe tatsächlich für ein friedliches Nebeneinander von Mensch und Tier akzeptabel seien.
Die Ministerin wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Wolfsplan noch zu einem Zeitpunkt erstellt wurde, als es in der Wallonie noch keine Wölfe gab. Schon das rechtfertigt aus Sicht von Mauel einen neuen Wolfsplan. Die Ministerin erklärte Mauel, sie wolle sich mit den zuständigen Parteien konzertieren, noch bevor der neue Wolfsplan verabschiedet wird.
Mittwoch, 28.05.25
