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Erneute Missbrauchsvorwürfe bei der Katholischen Kirche

AACHEN/RAEREN (700) - Erneut beschäftigt sich die Öffentlichkeit mit einem der schwersten bekannten Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche. Ein Betroffener fordert über eine Million Euro Schmerzensgeld. In Köln haben er und seine Anwälte gestern die Presse eingeladen und Stellung genommen. Der Mann gab an, als Siebenjähriger über Jahre hinweg sexuell schwer missbraucht worden zu sein. Der inzwischen 70-Jährige leidet bis heute unter starken gesundheitlichen und psychischen Folgen.

Sein Vorwurf: Er sei von den Pfarrern herumgereicht worden. Auch nach Aachen und nach Hauset, damit sich Priester an ihm bedienen konnten. Vom Erzbistum Köln hat er bereits eine Anerkennung erhalten. Seine Anwälte halten den Betrag von rund 60.000 Euro für völlig unzureichend. Sie verlangen nun ein Schmerzensgeld von über einer Million Euro.

Freitag, 12.12.25

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