Doch weiter Geld für queere Organisationen
AACHEN (700) - Nach Protesten queerer Organisationen zu den Haushaltsplanungen der Stadt Aachen für das laufende Jahr gibt es nun einen Kompromiss. Die Vereinigung „Rainbow“, die sich für die Rechte und Interessen der queeren Gemeinschaft einsetzt, hatte sich am Freitag darüber beschwert, dass ihr alle Fördermittel gestrichen wurden. Dadurch müssten neue Finanzierungskonzepte für die Arbeitsplätze und zur Durchführung des „Christopher Street Day“ in Aachen gefunden werden.
Oberbürgermeister Michael Ziemons erklärte, dass die Fördermittel bereits im Jahr 2023 auf die Zeit bis 2025 begrenzt worden waren. Nach Gesprächen zwischen Stadt und der Vereinigung will man nun gemeinsame Lösungen erarbeiten.
Die Unterstützung solle aber dauerhaft gewährleistet werden, heißt es in einer Stellungnahme. Geplant ist unter anderem die Schaffung einer Verwaltungsstelle, um die weitere Zusammenarbeit abzusichern.
Dienstag, 13.01.26
