Haacht-Brauerei kämpft um ihre Zukunft
EUPEN (700) - Die Haacht-Brauerei aus Flandern, die seit 1998 auch die Eupener Biere braut, kämpft um ihre Zukunft. Das Unternehmen gehört zu den ältesten belgischen Privatbrauereien und steckt seit längerem in einer tiefen Krise. Ihr Umsatz ist im vergangenen Jahr auf 112 Millionen Euro geschrumpft. Damit wurde ein Verlust von 8,2 Millionen Euro erzielt. Das Unternehmen muss wie viele andere Brauereien auch sinkende Verkaufszahlen und eine schwierige Marktlage verkraften. Schon mehrmals hatte es Entlassungen gegeben.
In den vergangenen beiden Jahren wurden allein 47 Stellen gestrichen. Das Unternehmen will seinen radikalen Umbau fortsetzen und schließt auch den Abbau weiterer Arbeitsplätze nicht aus. Zukünftig will man sich nur noch auf fünf Kernmarken konzentrieren, darunter die Abteibiere. Alle anderen sollen vom Markt verschwinden. Darunter auch zahlreiche kleinere und regionale Marken. Ob das auch das Eupener Bier betrifft, ist offen. Entscheidungen sollen in den kommenden Monaten getroffen werden, heißt es in einem Medieninterview.
Freitag, 16.01.26
