Sicherheit bei Umzügen kostet viel Geld
AACHEN (700) - Die Gewährleistung der Sicherheit bei den großen Karnevalszügen in der Region kostet immer mehr Geld. Allein für die zusätzliche Sicherheit der Aachener Züge muss der Festausschuss Aachener Karneval rund 80.000 Euro zahlen. Immer mehr Straßensperren und Sicherheitspersonal treiben die Ausgaben in die Höhe. Das Konzept von Behörden und Festausschuss ist in diesem Jahr noch einmal erweitert worden. Das bedeutet auch noch mehr Pflichten. Das hat auch Auswirkungen auf das Budget. Immer mehr Sponsoren werden benötigt. Alles zusammen belaufen sich die Ausgaben auf einen hohen sechsstelligen Betrag, den der Festausschuss in Aachen selbst aufbringen muss. Dabei übernimmt die Stadt Aachen schon Leistungen wie die Straßenreinigung. In Alsdorf war sogar erwogen worden, den Rosenmontagszug wegen zu weniger Streckenposten und zu hoher Kosten zu verkürzen. Als das bekannt wurde, meldeten sich so viele Helfer, dass der Zug nun wie geplant bis nach Schaufenberg führen kann. Und auch in Eschweiler sind die Kosten für die erhöhten Sicherheitsauflagen getragen werden. Auch hier konnte aber eine Lösung gefunden werden. Vom AAK werden aber auch Forderungen an das Land Nordrhein-Westfalen laut. Terrorabwehr sei Aufgabe des Landes, so Präsident Frank Prömpeler. Unterstützung bekommt er dabei vom Städte- und Gemeindebund. Die Karnevalsvereine hoffen, dass es im kommenden Jahr mehr Unterstützung von öffentlicher Seite geben könnte.
Donnerstag, 12.02.26
