Weiter Hausärztemangel in der Wallonie
NAMUR (700) - Der Hausärztemangel in der Wallonischen Region ist weiter gravierend. Das berichtet die zuständige wallonische Gesundheitsagentur. Anlass ist der Vergleich des Medizinerkatasters mit Daten aus den vergangenen zehn Jahren. Demnach gilt inzwischen jede zweite Kommune als unterversorgt. Als Folge müssen Patienten mit überfüllten Praxen und langen Wartezeiten bei Terminen rechnen. Detaillierte Aussagen zur Situation in der DG lassen sich aus dem wallonischen Kataster allerdings nicht ableiten.
Grund: Die neun DG-Kommunen wurden in dem Bericht gar nicht berücksichtigt. Das DG-Ministerium führt ein eigenes Kataster. Demnach ist die Zahl der Allgemeinmediziner in den letzten 14 Jahren um 28 auf 73 gestiegen. Dennoch gibt es auch in Ostbelgien einen Hausärztemangel. Immerhin ist die Zahl der Gemeinschaftspraxen und Ärztehäuser in den vergangene Jahren deutlich gestiegen.
Donnerstag, 26.02.26
