Besteuerung von Maschinen: Wallonie reagiert
NAMUR (700) - Die Reformen der Wallonischen Region haben in den letzten Tagen bei vielen Unternehmen für Unsicherheiten gesorgt. Dabei ging es um die Frage, wie Maschinen und Produktionsanlagen steuerlich behandelt werden. Die Wallonische Region hat nun eingelenkt. Im laufenden Jahr wird es keine stärkere Besteuerung von Investitionsanlagen in diesem Bereich geben.
Das hat das wallonische Parlament im zuständigen Ausschuss entscheiden. Derzeit können in Belgien Maschinen steuerlich ähnlich wie Gebäude behandelt werden. Das kann sich für Unternehmen schnell finanziell auswirken, weil Maschinen und Produktionsanlagen oft einen hohen Wert besitzen.
Bislang galten weitgehende Steuererleichterungen für Investitionen in diesem Bereich. Die Reform hätte zu einer stärkeren Besteuerung geführt. Viele Unternehmen warnten davor, dass das zu Einschnitten in die Ausstattung des Industriestandorts nach sich ziehen könnte. Wie es im kommenden Jahr weitergeht, blieb zunächst offen.
Dienstag, 17.03.26
