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Ein Jahr Hilfszentrum Schleidener Tal

SCHLEIDEN (700) - Seit einem Jahr gibt es das Hilfszentrum „Schleidener Tal“ für Flutbetroffene in Gemünd. Annähernd 10.000 psychologische Gespräche haben in dieser Zeit stattgefunden. In der Beratungsstelle können sich Hochwasserbetroffene kostenlos Hilfe bei Spendengeldanträgen holen. Die Einrichtung bietet außerdem ein Begegnungscafe, Freizeit- und Kinderspielprojekte. Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings spricht von einem „Leuchtturm für die Region“. Der Bedarf an psychologischer Hilfe sei immer noch sehr hoch, betonen die karitativen Träger. Derzeit melden sich vor allem Einsatzkräfte, die nach der Flut geholfen hatten. Im kommenden Jahr will die Stadt Schleiden drei hauptamtlich tätige Psychologen zur Unterstützung im Hilfszentrum einstellen. Das Angebot soll es voraussichtlich noch zwei weitere Jahre geben.

Freitag, 04.11.22

Enttäuschung nach Schulschließungsplänen

MONSCHAU (700) - Die Bischöfliche Realschule Sankt Ursula und die Stadt Monschau haben enttäuscht auf Pläne reagiert, dass die Schule in fünf Jahren geschlossen werden soll. Das hatte das Bistum Aachen angekündigt. Ab dem kommenden Jahr sollen keine neuen Fünftklässlerinnen mehr auf die Mädchenrealschule wechseln dürfen. Im Sommer 2026 soll der Betrieb dann eingestellt werden, so die Pläne. Als Grund hat das Bistum die immer weiter sinkenden Anmeldezahlen genannt. Bleibt es bei der jetzigen Planung, dann würde für die Schülerinnen der heutigen 5. und 6. Klassen bis zur mittleren Reife ein Schulwechsel nötig. Lehrkräfte sollen an anderen Bischöflichen Schulen in der Region weiterbeschäftigt werden.

Freitag, 04.11.22

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

AACHEN (700) - Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie gingen die Warnstreiks gestern auch in NRW weiter. In Aachen hatten Mitarbeiter von Talbot und Schumag die Arbeit niedergelegt. Rund 120 Beschäftigte von Schumag haben gestern Nachmittag vor dem Firmengelände in Aachen-Schleckheim protestiert. Zusammen mit der IG Metall fordern sie acht Prozent mehr Lohn, vor allem wegen der Inflation. Auch vor den Werkstoren von Talbot hatten sich mehr als 100 Angestellte versammelt, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Arbeitgeberseite hat bisher nur eine Einmalzahlung von 3.000 Euro mit einer Laufzeit von zweieinhalb Jahren angeboten.

Freitag, 04.11.22

RWTH baut Kooperationen in Namibia aus

AACHEN (700) - Die RWTH baut ihre Kooperationen in Namibia aus. In den letzten Wochen wurden weitreichende Partnerschaften mit der Namibia University of Science and Technology und der University Namibia vereinbart. Gemeinsame Projekte sind in den Bereichen Forschung und Lehre, Transfer und Verwaltung geplant. Vor allem die Entwicklung von Wasserstoffprojekten stehe im Fokus, so ein RWTH-Sprecher. Denn Namibia wolle zu einem der wichtigsten Wasserstoffproduzenten werden. Dazu wurde dort gerade erst das Nambia Green Hydrologic Research Institute ins Leben gerufen. Weitere Bereiche der Kooperation sind Klimawandel und Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Technologie, Theologie und Sprachwissenschaften.

Donnerstag, 03.11.22

Nemes legt alle politischen Ämter nieder

NAMUR/KELMIS (700) - Der in Kelmis lebende wallonische Regionalpolitiker Samuel Nemes hat alle seine politischen Ämter niedergelegt. Der 34-jährige PTB-Abgeordnete war neben seiner Arbeit in Namur auch als Abgeordneter in der Französischen Gemeinschaft und in einigen Ausschüssen aktiv. Zur Begründung sagte Nemes in einem Interview gegenüber der Sudpresse-Verlagsgruppe, er habe dem hohen Arbeitspensum von bis zu 15 Stunden pro Tag nicht mehr länger nachkommen können. Gleichzeitig ging Nemes hart mit seinen politischen Mitstreitern ins Gericht. Diese hätten so wörtlich, den „Bezug zur Realität“ verloren. Nachfolger in seinen Ämtern wird Laszlo Schonbrodt. Der aus Stembert stammende Mathematiklehrer war 2019 erstmals ins Wallonische Parlament eingezogen.

Donnerstag, 03.11.22

Neuer Strommast bei Großvernich kommt

WEILERSWIST (700) - Nachdem im August ein Jugendlicher mit seinem Traktor bei Weilerswist-Großvernich einen Strommast gerammt hat und dieser umstürzte, wird nun ein Ersatzmast errichtet. Derzeit wird am künftigen Standort ein Fundament gegossen. Danach soll das eigentliche Gestänge aufgestellt werden. Das derzeitige Provisorium bleibt bis zum Abschluss des Neubaus stehen, damit es in der Übergangszeit nicht zu Stromabschaltungen kommen muss. Der 16-jährige hatte durch den Unfall einen längeren Stromausfall in 65.000 Haushalten rund um Weilerswist und Euskirchen ausgelöst. Ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen den Mann wurde inzwischen eingestellt.

Donnerstag, 03.11.22

Bad Münstereifel zieht Zwischenbilanz beim Wiederaufbau

BAD MÜNSTEREIFEL (700) - 15 Monate nach der Flutkatastrophe hat die Stadt Bad Münstereifel eine Zwischenbilanz des Wiederaufbaus veröffentlicht. Nach Angaben aus dem Rathaus konnte die unterirdische Infrastruktur in weiten Teilen der Innenstadt bereits wieder hergestellt werden. Aktuell laufen die Baumaßnahmen am Entenmarkt. In den nächsten Wochen soll zudem mit den Arbeiten im Bereich Turmstraße gestartet werden.

Vor größere Herausforderungen stellt die Stadt noch die Instandsetzung der Leitungen im Bereich Unnanstraße und Marktstraße. Kurz nach der Kreuzung müssen zwei Brückenbauwerke integriert werden. Die Stadt will nicht ausschließen, dass die Brücken möglicherweise zeitgleich saniert werden müssen.

Donnerstag, 03.11.22

Martinszüge vor dem Start

EUPEN/EUSKIRCHEN (700) - Zwei Jahre lang mussten sie wegen der Corona-Pandemie pausieren. Nun gibt es wieder grünes Licht für die Martinszüge in unserer Region. Von den Behörden gibt es keinerlei besondere Einschränkungen. Allerdings sollten Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Die Veranstalter hoffen wie in früheren Zeiten auf viele Teilnehmer. Die ersten Martinszüge setzen sich bereits in dieser Woche in Bewegung. Besonders groß ist der Martinszug der Schulen und Kitas in Zülpich. Der größte Martinszug der Region setzt sich traditionell am 11. November in der Eupener Innenstadt in Bewegung. Hier werden mehrere tausend Teilnehmer erwartet.

Donnerstag, 03.11.22

Zwei Baustellen auf der A44

AACHEN (700) - Verkehrsteilnehmer auf der A44 müssen sich in den nächsten Wochen in Geduld üben. Gleich zwei Baustellen behindern den Verkehr. Im Zuge des sechsspurigen Ausbaus ist seit gestern das Abbiegen am Aachener Kreuz von der A4 aus Köln zur A44 in Richtung Düsseldorf nicht mehr möglich. Der Landesbetrieb StrassenNRW verlegt hier gerade die Fahrbahnen in Richtung Norden. Die Umleitung ist mit einem roten Punkt markiert und führt über die A544 und Würselen.

Ab nächster Woche wird dann auch auf der A44 in Richtung Belgien gebaut. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Aachen-Brand und der Grenze. Dann werden immer nur drei der vier Fahrstreifen zur Verfügung stehen. In diesem Bereich wird die Fahrbahndecke saniert. Zunächst sind der rechte Fahrstreifen und der Seitenstreifen gesperrt. Zeitweilig wird auch die Ein- und Ausfahrt der Anschlussstelle Aachen-Lichtenbusch betroffen sein. Spielt das Wetter mit, könnte die Baumaßnahme bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Donnerstag, 03.11.22

Kreisel statt Kreuzung

HÜRTGENWALD (700) - Seit Jahren ist der Knotenpunkt zur B399 in der Ortsdurchfahrt von Hürtgenwald-Gey ein Unfallschwerpunkt. Immer wieder hat es dort gekracht. Das Land NRW will den Bereich mit einer Ampel sicherer machen. Weil der Verkehr hier immer weiter zunimmt, halten das Landrat Wolfgang Spelthahn und Hürtgenwalds Bürgermeister Stephan Crahnen für keine gute Idee. Aus ihrer Sicht sei ein Kreisverkehr die einzig sinnvolle Maßnahme. Dieser ist allerdings teurer als eine Kreuzungsampel. Spelthahn und Crahnen haben deshalb in einem offenen Brief Unterstützung von NRW-Verkehrsminister Krischer gefordert. Sie wünschen sich eine finanzielle Förderung vom Land Nordrhein-Westfalen, damit stand einer Ampel in Gey doch noch ein Kreisverkehr angelegt werden kann.

Donnerstag, 03.11.22

Prozess wegen Steuerhinterziehung im großen Stil

AACHEN (700) - Vor dem Aachener Landgericht hat am Mittwoch der Prozess wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung im großen Stil begonnen. Ein Mann soll mit seinen Unternehmen keine oder falsche Umsatzsteuerbescheide abgegeben haben und auf diese Weise einen Betrag von 780.000 Euro hinterzogen haben. Außerdem wirft ihm die Anklage vor, mit einem eigenen Architektenbüro rund 100.000 Euro am Fiskus vorbeigewirtschaftet zu haben. Auch die RWTH Aachen soll der Angeklagte geprellt haben. Hierbei beziffert sich der Schaden auf rund 200.000 Euro. Die Anklage beruft sich deshalb auf Steuerhinterziehung in diversen Fällen, Betrug und andere Delikte. Das Urteil steht noch aus.

Donnerstag, 03.11.22

Streik bei GXO Logistics

WELKENRAEDT (700) - Beim Welkenraedter Logistikunternehmen GXO wurde am Mittwoch gestreikt. Kein Lastwagen verließ das Firmengelände. Die Fahrer protestierten gegen die Pläne der Geschäftsleitung, bis zu 52 Arbeitsplätze abzubauen. GXO Logistics hatte angekündigt, die Abteilung Transport am Standort Welkenraedt aufzulösen. Die Fahrer fühlen sich nicht ordentlich aufgeklärt. Mit dem Ausstand wollten sie nach eigenen Angaben dokumentieren, dass sie von der Firmenleitung klare Antworten auf ihre Fragen erwarten.

Donnerstag, 03.11.22

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