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Startschuss für Innenstadtumbau in Zülpich

ZÜLPICH (700) - In Zülpich soll die Innenstadt deutlich attraktiver werden. Noch in dieser Woche soll der Startschuss für die Bauarbeiten fallen. In mehreren Abschnitten sollen die Münsterstraße, die Brauersgasse und die Juhlsgasse umgestaltet werden. Dabei werden auch die Kanäle und Wasserleitungen erneuert. Die Parkplätze auf der Münsterstraße fallen künftig weg und werden durch eine neue Ladezone ersetzt.

Möglicherweise könnte dort dann sogar eine dauerhafte Fußgängerzone entstehen. Nach der Umgestaltung will die Stadt dazu verschiedene Verkehrskonzepte testen. Zunächst war der Beginn für den Umbau schon zu Ostern geplant. Bei der Ausschreibung hatte allerdings keine Baufirma ein wirtschaftliches Angebot abgegeben.

Donnerstag, 05.12.24

Lauterbach kommt an die Aachener Uniklinik

AACHEN (700) - Am Montag wird Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Aachener Uniklinik besuchen. Vor Ort will er sich selbst ein Bild davon machen, wie die Einrichtung das Krankenhausversorgungverbesserungsgesetz umsetzt. Damit soll die Behandlungsqualität verbessert und die medizinische Versorgung gestärkt werden. Lauterbach will sich auch die Biomaterialbank anschauen und Einblicke in die Arbeit mit der Telemedizin erhalten.

Donnerstag, 05.12.24

Brückenbauprojekte könnten Züge in die Eifel ausbremsen

KÖLN/EUSKIRCHEN (700) - Bahnreisende zwischen Köln und der Eifel müssen sich bald möglicherweise auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Schuld daran ist ein geplantes umfangreiches Brückenerneuerungsprogramm rund um Köln. Von 2028 bis 2030 könnten für 17 Monate auch die Züge auf der Eifelstrecke betroffen sein. Nach der geplanten Elektrifizierung der Trasse 2028 will die Deutsche Bahn in Köln mehrere Brücken komplett erneuern.

Der Nahverkehrszweckverband go.Rheinland hofft darauf, Lösungen im Sinne der Fahrgäste zu finden. Die Auswirkungen sollen durch einen leistungsfähigen Bus-Ersatzverkehr so gering wie möglich gehalten werden. Auch während der Großbaustelle sollen Züge weiterhin fahren. Eine mögliche Lösung sei die Umleitung einzelner Linien über alternative Strecken, um den Knotenpunkt Köln weiter erreichbar zu halten. Zum Beispiel über die Südbrücke, über die normalerweise nur Güterzüge rollen.

Donnerstag, 05.12.24

Arimont begrüßt Herabstufung des Wolfsschutzstatus

BRÜSSEL/EUPEN (700) - Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont hat die Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes von „streng geschützt“ auf „geschützt“ als notwendig bezeichnet. Die Entscheidung des Europarates sei ein wichtiger Schritt hin zu einem flexibleren Wolfsmanagement. Angesichts der wachsenden Wolfsbestände im Herzen Europas sei der strengste Schutz des Wolfes nicht mehr gerechtfertigt, so Arimont in einer Pressemitteilung.

Nun komme es darauf an, die weiteren erforderlichen Schritte auf EU-Ebene einzuleiten. Wichtig sei das vor allem für die Landwirte in der Weidewirtschaft, die immer öfter mit dem Wolf konfrontiert werden, so Arimont weiter. Durch die Herabstufung des Schutzstatus hat die EU die Voraussetzungen für entsprechende Gesetzesänderungen geschaffen. Zwar bleibt der Wolf weiter geschützt, durch die Herabstufung kann aber differenziert auf größere Wolfspopulation in einzelnen Regionen reagiert werden.

Donnerstag, 05.12.24

Mehrere Verletzte bei Verfolgungsjagd mit der Polizei

STOLBERG (700) - In Stolberg-Donnerberg hat die Polizei gestern Nachmittag einen flüchtenden Autofahrer verfolgt. Dabei baute der flüchtende Autofahrer in der Gressenicher Straße einen Unfall mit einem anderen Pkw. Dessen Fahrerin wurde schwer verletzt. An der Birkengangstraße verlor der Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen und krachte in ein wartendes Fahrzeug. Zwei Insassen dort wurden leicht verletzt. Der Mann konnte schließlich von der Polizei gestellt werden. Zum Grund für seine Flucht vor der Polizei wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Donnerstag, 05.12.24

Schnelles Eingreifen bei Fahrzeugbrand verhindert Schlimmeres

KALL (700) - In Kall ist gestern Morgen ein Auto in Flammen aufgegangen. Nur dank des geistesgegenwärtigen Eingreifens der Tochter des Fahrzeughalters konnte Schlimmeres verhindert werden. Sie hatte den Wagen aus der Einfahrt eines Wohnhauses herausgefahren, so die Feuerwehr. Auf diese Weise konnte verhindert werden, dass der Brand auf das Gebäude übergreifen konnte. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Frau mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr konnte den Brand nur schwer löschen. Nach Beendigung des Einsatzes musste der Wagen fortwährend kontrolliert werden, da es sich um ein Hybridfahrzeug handelt. Am Abend konnte der Einsatz beendet werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Donnerstag, 05.12.24

Wohnungseinbruch in Sankt Vith

ST.VITH (700) - Einbrecher haben in Sankt Vith ihr Unwesen getrieben. Sie waren gestern Nachmittag laut Polizei über ein Fenster direkt neben der Haustür in ein Wohngebäude eingedrungen. Aus dem Schlafzimmer im ersten Stock wurden mehrere Wertgegenstände entwendet. Die Eifelpolizei hofft auf Hinweise möglicher Zeugen.

Donnerstag, 05.12.24

Wieder Weihnachtsparade in Malmedy

MALMEDY (700) - Auch in diesem Jahr wird es in Malmedy wieder eine Weihnachtsparade geben. Am 22. Dezember wird sie zum achten Mal durch die Straßen der Stadt ziehen. 2013 hatten die Pfadfinder die Idee entwickelt. Zunächst waren nur zwei Wagen durch zwei Dörfer gezogen. Inzwischen gibt es 16 Wagen mit 70 Darstellern. Laut den Veranstaltern handelt es sich um den größten Umzug außerhalb von Karneval in Bezug auf die Besucherzahlen.

Donnerstag, 05.12.24

Malteser-Fluthilfedienst zieht sich aus dem Kreis Euskirchen zurück

SCHLEIDEN (700) - Der Malteser Hilfsdienst gibt seine Anlaufstellen zur Fluthilfe im Kreis Euskirchen auf. Die Fluthilfebüros in Euskirchen und Bad Münstereifel sollen demnächst geschlossen werden. Voraussichtlich soll das zum Jahresende der Fall sein. Direkt nach der Flut waren die Büros zur Organisation erster Hilfen eingerichtet worden. Insgesamt hatten die Maltester bis zu zehn Fluthilfebüros in den Hochwassergebieten von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz betrieben.

Auch die Angebote für die psychosomatische Betreuung werden eingeschränkt. Darüber soll morgen auf einer Pressekonferenz in Schleiden informiert werden. Ganz eingestellt wird die Unterstützung aber nicht. Die bundesweite Koordinierungsstelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler soll zunächst weiter bestehen bleiben.

Bis Ende 2023 haben die Malteser nach eigenen Angaben rund 43 Millionen Euro für Hilfsmaßnahmen aufgebracht. Die Mittel stammen auch aus Geldern des Landes Nordrhein-Westfalen und aus der Kampagne „Deutschland hilft“.

Donnerstag, 05.12.24

Kelmiser Ärztin bei „German Doctors“

KELMIS (700) - Dr. Angelika Matulla-Marcus ist von einem Einsatz auf den Philippinen zurück nach Kelmis gekommen. Mit einem Team von „German Doctors“ war sie in abgelegenen Gebieten der Insel Mindoro im Einsatz. Dort leistete die Gruppe ehrenamtlich medizinische Hilfe. Die Aktion fand kurz vor einem Taifun statt, der über das Land zog und viele Opfer forderte. Über eine Dolmetscherin wurde der Kontakt zu den Bewohnern aufgebaut. Gleich mehrmals kam es zu Hilfe im letzten Moment. „German Doctors“ bietet nicht nur medizinische Nothilfe, sondern bildet auch Basishelfer aus, um die medizinische Versorgung vor Ort langfristig zu verbessern. Matulla-Marcus sprach in einem Interview von einer seelisch und körperlich zehrenden Maßnahme, die aber auch eine bereichernde Erfahrung darstellte.

Donnerstag, 05.12.24

Wie kann Aachen attraktiver für Familien werden

AACHEN (700) - Der Bürgerrat in Aachen hat seine Empfehlungen vorgelegt, wie die Stadt für Familien künftig noch attraktiver werden könnte. Das Gutachten war im September in drei Arbeitssitzungen entstanden. Es besteht aus drei Themenkapiteln mit zehn Einzelmaßnahmen.

Die Vorschläge sind vielschichtig und sollen möglichst unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen und Interessen gerecht werden. Am 5. Februar kommenden Jahres wird der Aachener Stadtrat über die jetzt vorgeschlagenen Empfehlungen beraten und Entscheidungen treffen. Auch im kommenden Jahr ist in Aachen wieder ein Bürgerrat geplant.

Donnerstag, 05.12.24

Busverkehr in der Nordeifel gestört

STOLBERG/HÜRTGENWALD (700) - Gleich an zwei Stellen in der Nordeifel ist der Busverkehr gestört. Laut ASEAG ist vor allem die Buslinie 46 von und nach Roetgen betroffen. Neben einer Baustelle in Vossenack kommt es wegen der Unterspülung der Werkstraße in Stolberg-Zweifall zu Behinderungen. Deshalb können die Orte Vicht, Zweifall, Mulartshütte und auch Teile von Rott nicht angefahren werden. Es gelten Sonderfahrpläne. Die Einschränkungen gelten voraussichtlich bis Anfang kommender Woche.

Donnerstag, 05.12.24

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