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Top News aus Eifel und Euregio

Alle aktuellen Nachrichten aus der Region

Evakuierung nach Kampfmittelfunden in Hürtgen
Quelle: Redaktion

08.09.2026, 17:48 Uhr

Evakuierung nach Kampfmittelfunden in Hürtgen

HÜRTGENWALD (700) – Bei Arbeiten im Neubaugebiet Entjesfeld sind heute Nachmittag Kampfmittel aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Ein Bereich 500 Meter um die Fundstelle wird wegen der Entschärfung evakuiert. Betroffen ist vor allem das Neubaugebiet. Auch die vorbeiführende B399 ist gesperrt. Die Evakuierungs- und Entschärfungsmaßnahmen sollen ab 18 Uhr beginnen. Wer nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen kann, kann sich an die Anlaufstelle im Rathaus Hürtgenwald wenden. Die Gemeinde hat auch ein Infotelefon unter der Nummer 0 24 29 – 3 09 0 geschaltet. Nach bisherigem Kenntnisstand können Teile der Kampfmittel entschärft werden, einige Teile müssen kontrolliert gesprengt werden. Der Kampfmittelräumdienst ist vor Ort.

Weitere News

Verdächtiger nach Sabotageserie gefasst
Quelle: Pixabay

08.09.2026, 13:20 Uhr

Verdächtiger nach Sabotageserie gefasst

ESCHWEILER (700) – Die Serie von Sabotageangriffen auf Stromleitungen in Deutschland steht möglicherweise vor ihrer Aufklärung. Die Polizei hat nach eigenen Angaben den gesuchten 48-Jährigen aus Gevelsberg festgenommen. Der Mann war den Einsatzkräften in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler aufgefallen. Dort waren gestern mehrere neue Abschussvorrichtungen und heute ein neues Bekennerschreiben gefunden worden. Die Konstruktionen sind ähnlich zu denen aus anderen Fällen in NRW, Brandenburg und Sachsen. Der 48-Jährige soll offenbar versucht haben, mit selbstgebauten Raketen leitfähiges Material auf Hochspannungsleitungen zu schießen. Damit sollten Kurzschlüsse ausgelöst werden. In mindestens zwei Fällen soll das auch geklappt haben. Größere Stromausfälle sind aber ausgeblieben. Das Motiv war offenbar Widerstand gegen die Klima- und Energiepolitik. Die Ermittlungen dauern an.
Übernahme des Krankenhauses Prüm rückt näher
Quelle: upixa, iStock

08.09.2026, 17:00 Uhr

Übernahme des Krankenhauses Prüm rückt näher

PRÜM (700) - Die Übernahme des insolventen Krankenhauses in Prüm durch den Eifelkreis Bitburg-Prüm rückt näher. Der Kreistag hat gestern Nachmittag grünes Licht für die Übernahme gegeben. Nun müssen noch die Aufsichtsbehörde ADD und das Bistum Trier zustimmen. Läuft alles nach Plan, könnte die Trägerschaft schon zum 1. Oktober neu geregelt sein. Der Eifelkreis rechnet mit einem jährlichen Defizit von rund zwei Millionen Euro. Mit der Übernahme soll die gesundheitliche Notfallversorgung vor Ort gesichert werden.
Landwirte befürchten Nachteile durch geplante EEG-Änderungen
Quelle: fotografixx, iStock

08.09.2026, 17:00 Uhr

Landwirte befürchten Nachteile durch geplante EEG-Änderungen

DÜREN (700) - Die Kreisbauernschaft Düren hat sich zur geplanten Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes an die Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel und Daniel Walter gewandt. Sie fordert in erster Linie verlässliche Rahmenbedingungen für Biogas und Agrophotovoltaik sowie für Solardächer und für Windenergie. Aus Sicht der Kreisbauernschaft können die geplanten Änderungen Investitionen landwirtschaftlicher Betriebe in erneuerbare Energien deutlich erschweren. Deshalb wird eine höhere Förderung für Biogas und Agri-PV gefordert sowie weniger Einschränkungen für Windenergieflächen. Die Bundestagsabgeordneten sollen die weiteren Forderungen in die Beratungen zur EEG-Novelle einbringen.
Auch Aachen wappnet sich für den Ernstfall
Quelle: querbeet, iStock

08.09.2026, 15:00 Uhr

Auch Aachen wappnet sich für den Ernstfall

AACHEN (700) - Die Stadt Aachen hat sich auf den möglichen Ernstfall eines militärischen Angriffs auf das NATO-Gebiet vorbereitet. Grundlage der Planungen ist unter anderem der „Operationsplan Deutschland“ der Bundeswehr. Es gehe nicht um Alarmismus, sondern darum, im Ernstfall handlungsfähig zu sein, erklärte Oberbürgermeister Michael Ziemons. Aufgrund seiner Lage könnte Aachen bei einem Konflikt zu einer wichtigen Logistik-Drehscheibe für Truppen und Material werden. Die Stadt setzt sich deshalb auch für zusätzliche grenzüberschreitende Bahnverbindungen ein, darunter die Reaktivierung der Strecke von Verviers über Eupen nach Stolberg. Zu den Planungen gab es bereits Gespräche mit der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Auch mit den belgischen Föderalbehörden und den Niederlanden will sich Aachen abstimmen.
Kunstversteigerung zugunsten des Schutzes vom Hohen Venn
Quelle: Redaktion

08.09.2026, 17:00 Uhr

Kunstversteigerung zugunsten des Schutzes vom Hohen Venn

EUPEN (700) - Bei einer Benefizaktion in der Eupener Galerie Fox ist am Sonntag ein Gemälde des Malers Eric Legrain versteigert worden. Der Erlös von 1.800 Euro sowie weitere Einnahmen von rund 200 Euro gingen an eine Solidaritätsaktion. Das im Januar geschaffene Werk zeigt die verbrannte Landschaft des Hohen Venns mit einem kleinen grünen Zweig als Symbol der Hoffnung und erinnert an den Vennbrand von 2011. Legrain hatte das Bild unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Mit dem Erlös sollen die freiwilligen Stewarts des Hohen Venns dringend benötigte Ausrüstung zum Schutz und zur Beobachtung des Hochmoores anschaffen können.
Hunde müssen angemeldet werden
Quelle: Pixabay/Picnic-Foto

08.09.2026, 17:00 Uhr

Hunde müssen angemeldet werden

ESCHWEILER (700) - 4.200 Hunde leben in Eschweiler und sind auch angemeldet. Für sie wird Hundesteuer von den Haltern entrichtet.  Nicht alle Hundehalter kommen ihre Verpflichtungen aber nach. Wer seinen Hund nicht anmeldet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeldern geahndet werden kann. Um versäumte Anmeldungen nachholen zu können, hat die Stadt Eschweiler eine Kulanzfrist bis zum 31. Oktober eingerichtet. Bis dahin kann die Anmeldung von Hunden nachgeholt werden. Dies ist auch online möglich. Für verspätete Anmeldungen innerhalb der Frist, wird auf ein Bußgeld verzichtet.
Ab Montag Sperrung zwischen Rohren und Höfen
Quelle: Radio 700

08.09.2026, 17:00 Uhr

Ab Montag Sperrung zwischen Rohren und Höfen

MONSCHAU (700) - Derzeit saniert die StädteRegion die Kreisstraße zwischen den Monschauer Stadtteilen Höfen und Rohren. Bis Ende der Woche werden die vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen sein. Ab kommenden Montag beginnt nun die eigentliche Fahrbahnsanierung. Umleitungen sollen ausgeschildert werden. Der Autoverkehr wird über Widdau und Imgenbroich umgeleitet. Die Kreisstraße wird auf einer Länge von 1,4 Kilometern umfassend erneuert. Damit soll die Verkehrssicherheit weiter verbessert werden. Die Maßnahmen kosten rund 1,2 Millionen Euro und sollen bis Ende November abgeschlossen sein.
Multi-Tasking-fähig - aber nicht erlaubt
Quelle: Kristof Topolweski Pixabay

08.09.2026, 15:00 Uhr

Multi-Tasking-fähig - aber nicht erlaubt

EUPEN (700) - Das E-Roller-Fahren unter erschwerten Bedingungen scheint ein Mann in Eupen zu beherrschen. Die Polizei hatte den Mann kontrolliert, weil er auf seinem Gefährt mit mehr als dem erlaubten Tempo 20 unterwegs war. Damit aber nicht genug. Er trug auch keinen Helm und telefonierte während der Fahrt. Außerdem führte er eine kleine Menge Drogen mit sich. Die Fahrt wurde von der Polizei beendet.
Mit Motorrad gegen Wildschwein
Quelle: Igor Alecsander, iStock

08.09.2026, 15:00 Uhr

Mit Motorrad gegen Wildschwein

WEILERSWIST (700) - Zwischen Weilerswist und Brühl ist ein Motorradfahrer mit einem Wildschwein zusammengestoßen. Der 37-Jährige wurde leicht verletzt. Das Tier verendete noch an der Unfallstelle.  Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der Unfall am frühen Sonntagmorgen ereignet. Auf Höhe eines Parkplatzes hatte das Wildschwein plötzlich die Fahrbahn überquert.  Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Motorradfahrer.
Steuerlast immer schwerer zu schultern
Quelle: Alex Barcley Pixabay

08.09.2026, 15:00 Uhr

Steuerlast immer schwerer zu schultern

NAMUR (700) - Immer mehr Menschen in der Wallonie sind nicht in der Lage, ihre Steuern auf einmal zu bezahlen. Zu diesem Ergebnis kommen jetzt veröffentlichte Statistiken des Öffentlichen Dienstes der Wallonischen Region. Allein beim Immobiliensteuervorabzug wurden im vergangenen Jahr 72.000 Ratenzahlungsvereinbarungen bewilligt. Vor fünf Jahren waren es nur ein Drittel. In diesem Jahr werden noch weiter steigende Zahlen erwartet. Rund 16.000 Anfragen auf einen Zahlungsaufschub warten bei den Behörden noch auf ihre Bearbeitung.
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