15.04.2026, 02:20 Uhr
Neue Stege für den Totenbruch
HÜRTGENWALD (700) - Der Totenbruch bei Hürtgenwald-Raffelsbrand ist das einzige Moor im Kreis Düren. Es erhält nun eineinhalb Kilometer neue Holzstege. Damit können Wanderer ohne nasse Füße das einzigartige Naturschauspiel bewundern. Die neuen Stege befinden sich auf nassem Grund. Sie bestehen aus Robinie, die Pfähle sind aus Eiche, die Geländer aus Fichte und die Bretter ebenfalls aus Fichtenholz.
Der Totenbruch ist derzeit noch kein klassisches Hochmoor. Das wird auch auf Schautafeln am Weg erklärt.
Lange war der Bereich für die Holzwirtschaft genutzt und trockengelegt worden. So konnten Fichten wachsen. Nun machen sich Buchen und Birken breit. Der Kreis Düren, die Biologische Station und der Landesbetrieb Forst haben die Gräben zugeschüttet, damit das Wasser irgendwann den Wald verdrängen wird. Damit beginnt der Waldumbau über Jahrzehnte zum Moor. Als natürlicher CO2-Speicher wird es auch dem Klimaschutz dienen.

