08.07.2026, 11:00 Uhr
Ausbildung: Liberale setzen auf Sprache und Modernisierung
EUPEN (700) - Die Attraktivität des frankophonen Studiums in Belgien soll wieder gestärkt werden. Dafür setzen sich die ostbelgischen Politiker Chrstine Mauel, Stefanie Cortisse und Frederik Wertz ein. In einer gemeinsamen Mitteilung heißt es, die eigenen Talente sollen gefördert und dabei die statistischen Instrumente modernisiert werden. Die französischen Hochschulen müssten wieder attraktiver für ostbelgische Studenten werden. Zuletzt hatte es einen deutlichen Rückgang bei den Einschreibungen von fast 15 Prozent gegeben. Die drei liberalen Mandatsträger wollen eine ehrgeizige und klare Richtung vorgeben. Es sei wichtig, junge Talente dazu zu ermutigen, ihre Ausbildung an den eigenen Hochschulen zu absolvieren. Damit könne die einzigartige Mehrsprachigkeit genutzt und als Humankapital im Zentrum des eigenen Wirtschaftsgefüges gehalten werden, hieß es weiter. Verhindert werden müsse, dass es ins Ausland verloren gehe.

