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Frauenliga und Klinkenberg begrüßen „Neustartpaketen“
Quelle: Redaktion

18.09.2026, 04:02 Uhr

Frauenliga und Klinkenberg begrüßen „Neustartpaketen“

EUPEN (700) - Die Frauenliga Ostbelgien und die zuständige DG-Ministerin Lydia Klinkenberg begrüßen die Fortschritte bei den so genannten „Neustartpaketen“. Ziel sei es dabei, Frauen und Kinder beim Ausstieg aus häuslicher Gewalt künftig besser zu unterstützen. Gestern war dazu ein Strategiepapier in der interministeriellen Konferenz zu den Frauenrechten verabschiedet worden. Dort wurden Inhalte, Ziele und zentrale Prioritäten des Paketes fest. Die Frauenliga und „Prisma“ hatten sich für die DG an den Gesprächen beteiligt. Auch in Ostbelgien sollen die Angebote weiter ausgebaut werden. Denn das von „Prisma“ in Eupen geführte Frauenhaus gerät an seine Belastungsgrenzen. Deshalb wird DG-Sozialministerin Lydia Klinkenbegr „Prisma“ in diesem Jahr gesondert 20.000 Euro zusätzlich zur Verfügung stellen. Daneben erweitert die Frauenliga ihr Beratungsangebot. Damit soll der Zugang zu Begleitung und Beratung noch einfacher und niederschwelliger werden, hieß es.
Mehr Übernachtungen in der Eifel
Quelle: Halfpoint, iStock

18.09.2026, 04:01 Uhr

Mehr Übernachtungen in der Eifel

PRÜM (700) - Die Zahl der Übernachtungen in der deutschen Eifel steigt weiter an. Im ersten Halbjahr 2026 wurden in den rheinland-pfälzischen Eifelgemeinden vier Prozent mehr Übernachtungen gebucht. Auch im NRW-Teil der Eifel stieg die Zahl der Gäste in diesem Zeitraum um vier Prozent, wie die Eifel-Tourismus GmbH mitteilt. Auch Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze ziehen demnach eine positive Bilanz. Besonders beliebt waren zuletzt auch die zahlreichen Outdoor-Angebote. Die Eifel-Tourismus geht davon aus, dass sich der positive Trend auch im Herbst weiter fortsetzen könnte. Für September seien die Pauschalangebote bereits gut gebucht. Für den Oktober gibt es aber noch freie Angebote.
Erster Fahrplan für Wiederherstellung des Hohen Venns
Quelle: Jacqueline Macou Pixabay

18.09.2026, 03:59 Uhr

Erster Fahrplan für Wiederherstellung des Hohen Venns

BAELEN (700) - Nach dem Großbrand im Hohen Venn ist jetzt vom Wiederherstellungsausschuss ein erster Fahrplan zum Wiederaufbau der betroffenen Bereiche vorgestellt worden. Bei dem Feuer wurden etwa 2.200 Hektar Moorlandschaft und rund 1.200 Hektar Wald zerstört. Experten gehen davon aus, dass sich nur einige Flächen auf natürliche Weise erholen werden. Heide- und Moorlandschaft wurden dagegen stark in Mitleidenschaft gezogen. Hier könnte die Regeneration viele Jahrzehnte dauern. Der Ausschuss will die Schäden kartieren und die Folgen für Arten, Natur und Wasser auswerten. Die Wasser- und die Brandüberwachung soll gleichzeitig verstärkt werden. Außerdem soll das Gebiert schrittweise wiedereröffnet werden. Allerdings spiele dabei er Schutz der natürlichen Lebensräume eine entscheidende Rolle. Erste Maßnahmen sollen noch während der Untersuchungen zum Vennbrand beginnen.
Bodenbelastungskarte für den Kreis Euskirchen
Quelle: Redaktion

17.09.2026, 11:00 Uhr

Bodenbelastungskarte für den Kreis Euskirchen

EUSKIRCHEN (700) - In dieser Woche haben im Kreis Euskirchen die Arbeiten zur Erstellung einer Bodenbelastungskarte begonnen. Die Fertigstellung soll in etwas mehr als einem Jahr erfolgt sein. Die Karte dient dazu, schädliche Bodenveränderungen in der Fläche zu erfassen sowie Bodenbelastungen abzuschätzen. Untersucht wird der Außenbereich des gesamten Kreisgebietes. Städte, Dörfer und kleinere Siedlungen sind nicht Bestandteil der Untersuchungen. Die Karte soll künftig als Grundlage für Planungs- und Genehmigungsverfahren dienen. Außerdem werden die gewonnenen Informationen für Bürger, Gewerbe, Planung und Politik nutzbar gemacht.
Mehr Schutz für den Igel
Quelle: DamianKuzdak, iStock

17.09.2026, 17:00 Uhr

Mehr Schutz für den Igel

EUSKIRCHEN (700) - Die Stadt Euskirchen verbessert den Schutz für den Igel in der kalten Jahreszeit. In Parks und Grünanlagen sind in den letzten Wochen spezielle Bereiche angelegt worden, in denen die Tiere gute Bedingungen für den Winterschlaf vorfinden. Außerdem wurde dafür gesorgt, dass die Igel im August und September ausreichend Nahrung finden. In dieser Zeit fressen sich die Igel einen Vorrat für die Zeit des Winterschlafs an Die Schutzeinrichtungen seien mit Unterstützung des Bauhofes geschaffen worden, heißt es in einer Mitteilung. Damit sollen viele Igel die kalten Tage überstehen. Auch im eigenen Garten kann einiges dafür getan werden, um dem Igel ein gutes Winterquartier zu bieten. Dazu dürfen Laub und Reisig sowie Heckenschnitt nicht komplett weggeräumt werden, sondern müssten zu Unterkünften für die Tiere an einem wind- und kältegeschützten Ort auf einer Wiese oder unter Bäumen oder einer Hecke zusammengeschoben werden.
Garagenbrand in Herzogenrath
Quelle: Stadt Herzogenrath

17.09.2026, 17:00 Uhr

Garagenbrand in Herzogenrath

HERZOGENRATH (700) - Glimpflich ist am Dienstagmittag in Herzogenrath ein Garagenbrand verlaufen. Beim Eintreffen der Wehrleute im Stadtteil Kohlscheid war bereits eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmbar. Die Wehrleute brachen die Garage auf. Anschließend wurden die Flammen im Inneren gelöscht. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten zunächst keine Angaben gemacht werden.
Arimont begrüßt Social Media-Verbot für Kinder
Quelle: canart7, iStock

17.09.2026, 17:00 Uhr

Arimont begrüßt Social Media-Verbot für Kinder

BRÜSSEL/EUPEN (700) - Der ostbelgische Europaabgeordnete Pascal Arimont begrüßt die von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen  geplanten strengeren Regeln zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Netzwerken. Mit dem geplanten „EU Kids Act“ greift die Kommission Wünsche von Arimont aus dem vergangenen Jahr auf. Besonders wichtig ist für ihn die geplante Altersregulierung. Die Ankündigung sieht vor, dass es für Kinder unter 13 Jahren ein striktes Social Media-Verbot gelten soll. 13- und 14-Jährige sollen nur über eingeschränkte und von den Eltern kontrollierte Zugänge die Accounts nutzen können. Eigene unkontrollierte Accounts wären damit erst für Jugendliche ab 15 Jahren möglich.  Außerdem seien verbindliche Alterskontrollen vorgesehen. Arimont betonte, dass die Kommission in dieser Frage nun handele, sei ein wichtiger Schritt.
Schlüsselübergabe für Kita Breitbenden
Quelle: Stadt Aachen

17.09.2026, 17:00 Uhr

Schlüsselübergabe für Kita Breitbenden

AACHEN (700) - In Aachen ist die Schlüsselübergabe für die neue Kita Breitbenden erfolgt.  Sie wurde in Holzmassivbauweise errichtet und ist nahezu klimaneutral entstanden. Ebenso klimaneutral soll sie betrieben werden. In nur zwei Jahren nach dem ersten Spatenstich waren die Arbeiten erfolgreich bewältigt worden. Und das unter dem angesetzten Budget. Vor allem im Stadtteil Eilendorf verbessert sich durch die neue Kita die Versorgungssituation deutlich. Insgesamt werden die Kinder in fünf Gruppen betreut. Die Trägerschaft erfolgt durch das Deutsche Rote Kreuz.  Das Gebäude gilt als Projekt für das „Bauen mit Zukunft“ und gilt als Meilenstein für die Stadt Aachen. Die Kosten beliefen sich auf rund 11,4 Millionen Euro. Von den insgesamt 80 Betreuungsplätzen sind 30 für Kinder unter drei Jahren vorgesehen.
Mauel zu Bevölkerungsschutz nach Vennbrand
Quelle: Jacqueline Macou Pixabay

17.09.2026, 15:00 Uhr

Mauel zu Bevölkerungsschutz nach Vennbrand

NAMUR (700) - Viele Menschen sorgen sich seit dem Großbrand im Hohen Venn um ihre Gesundheit. Vor allem dort, wo die Belastung durch Rauch und Ascheregen besonders hoch war. Auch die ostbelgische Regionalabgeordnete Christine Mauel wollte von den Verantwortlichen wissen, worauf bei Gartenerzeugnissen und Trinkwasser geachtet werden muss. Ähnliche Fragen hatte bereits zuvor die Verbraucherschutzzentrale Ostbelgien gestellt. Obst und Gemüse sollten demnach vor dem Essen gut mit Wasser gewaschen und Wurzel- und Knollengemüse gut geschält werden. Unverpackte Lebensmittel werden am Besten entsorgt, wenn sie Asche oder Ruß ausgesetzt waren.  Bei den genauen Informationen zu den Risiken durch Feinstaub müsse es laut der Regierung in Namur Nachbesserungen geben. Sie hätten am 16. August schneller bei der Bevölkerung ankommen müssen. Erst mit einem Tag Verspätung hätten die Bürger erfahren, dass es sinnvoll sein kann, FFP2-Schutzmasken zu tragen. In einigen Wochen sollen die Ergebnisse laufender Untersuchungen zu diesem Fall in den Ausschüssen vorgestellt werden, heißt es in einer Mitteilung weiter.
Waschbärpopulation wird zum Problem
Quelle: lavin photography, iStock

17.09.2026, 15:00 Uhr

Waschbärpopulation wird zum Problem

EUSKIRCHEN (700) - Im Kreis Euskirchen wird die rasante Ausbreitung des Waschbären immer mehr zum Problem. Die Verwaltung  arbeitet gemeinsam mit der Kreisjägerschaft an einer Vereinfachung der Jagdregeln. Außerdem bittet der Kreis Hausbesitzer, ihre Mülltonnen zu sichern und  Waschbären keinesfalls zu füttern. Im vergangenen Jahr hatten Jäger im Kreis allein 217 Waschbären erlegt oder fanden diese tot auf. Inzwischen haben die Tiere den gesamten Kreis erobert. Das bereitet vor allem den Amphibien Probleme. Denn die Waschbären suchen im Frühjahr die Laichgewässer auf, um dort Nahrung zu finden. Auch Vögel und geschützte Reptilienarten wie die Weinbergschnecke sind betroffen. Im Nationalpark Eifel soll sogar schon ein Schwarzstorchgelege durch die Waschbären verloren gegangen sein.
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