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Zwei Menschen bei Rauschgiftübergabe festgenommen
Quelle: BrianAJackson, iStock

21.08.2026, 09:30 Uhr

Zwei Menschen bei Rauschgiftübergabe festgenommen

HEERLEN (700) - Zwei Männer sind im niederländischen Heerlen bei einer Rauschgiftübergabe auf frischer Tat von der Polizei ertappt worden. In dem Haus wurden insgesamt 160 Kilogramm harte Drogen und ein größerer Geldbetrag gefunden und sichergestellt. Die Einsatzkräfte hatten am Mittwochabend beobachtet, wie ein 46-Jähriger vor einem Haus Drogen von einem 24-Jährigen kaufte. Die beiden Männer wurden daraufhin festgenommen. Beide sollen aus Heerlen stammen. Der Einsatz fand in einem Stadtteil statt, der seit längerem als Schwerpunkt für Jugendkriminalität und Gewalt gilt. Die Ermittler können deshalb dort auch präventiv Personen durchsuchen.
Diskussion um politische Verantwortung für Vennbrand
Quelle: Redaktion

21.08.2026, 09:30 Uhr

Diskussion um politische Verantwortung für Vennbrand

JALHAY (700) - Die Bürgermeisterin der Gemeinde Jalhay, Viktoria Vandeberg kritisiert die politische Auseinandersetzung über den Großbrand im Hohen Venn. Die Forderungen im Innenausschuss der Kammer nach der Einrichtung eines Untersuchungsausschusses bezeichnete sie während des laufenden Einsatzes als „unangemessen“. Die Rathauschefin würdigte die Arbeit der Feuerwehren und Helfer vor Ort sowie die internationale Zusammenarbeit. Teilen der Opposition warf sie in diesem Zusammenhang „politische Ausbeutung“ der Katastrophe vor. Das empfinde sie als eine Beleidigung für all die Menschen, die noch immer vor Ort gegen den Brand kämpfen. Ihre Gemeinde Jalhay ist selbst vom Vennbrand betroffen. Gleichzeitig ist Vandeberg auch Kammerabgeordnete.
Seltenes Birkhuhn gerettet
Quelle: martin-dm, iStock

21.08.2026, 09:30 Uhr

Seltenes Birkhuhn gerettet

BAELEN (700) - Im Zuge der Löscharbeiten im Hohen Venn hat die Feuerwehr auch ein seltenes Birkhuhn gerettet. Die Tiere waren mit großem Aufwand im Venn wieder heimisch gemacht worden. Sie mussten unter dem Vennbrand besonders leiden. Einsatzkräfte fanden am Donnerstag das Birkhuhn und konnten es retten. Vor dem Großfeuer waren im Naturschutzgebiet noch etwa ein Dutzend Birkhühner über GPS-Sender verfolgt worden. Von fünf dieser Birkhühner gibt es aktuell aber kein Signal mehr. Ob sie verendet sind oder ob es technische Probleme gibt, ist aktuell unklar. Die Universität Lüttich geht davon aus, dass sich noch mehrere andere Birkhühner im Hohen Venn bewegen. Ein Teil der Population hat den Brand aber möglicherweise nicht überlebt.
Achter Tag der Löscharbeiten im Hohen Venn
Quelle: Freder, iStock

21.08.2026, 09:30 Uhr

Achter Tag der Löscharbeiten im Hohen Venn

BAELEN (700) - Der achte Tag der Löscharbeiten des Brandes im Hohen Venn hat begonnen. Vor allem die Ostflanke des Feuers bereitet noch immer Probleme. Mehr als 300 Einsatzkräfte versuchen, die Flammen weiter vom Boden und aus der Luft zu bekämpfen. Schon jetzt befürchten Experten, dass der Brand im Venn die dort lebenden Tierarten langfristig gefährden könnte. Vor allem kleine und wenig bewegliche Tiere haben den Flammen kaum entkommen können. Für die Zukunft fordern die Naturschützer von Natagora die Wiederherstellung der Moore. Diese waren jahrzehntelang entfernt und durch Fichtenbestände ersetzt worden. Die Entwässerungsgräben im Venn müssten entfernt werden, damit das Wasser auch wieder länger im Gebiet bleiben kann.
Entscheidung bei den Springreitern
Quelle: Azaliya, iStock

21.08.2026, 03:54 Uhr

Entscheidung bei den Springreitern

SPORT (700) - Zum Sport: Die deutschen Springreiter haben ihre Führung bei der Reit-WM in Aachen verteidigt und befinden sich auf Goldkurs. Auch in der zweiten von drei Teilprüfungen zeigten sie neben einer starken Leistung auch Geduld. Heute werden nur noch drei fehlerfreie Ritte für den Titel benötigt. Erster Verfolger des deutschen Teams sind die USA - gefolgt von Belgien und Italien. In der Einzelwertung sind Sophie Hinners und Sinclair das beste deutsche Paar und belegen Platz 2 hinter dem Briten Scott Brash auf „Mango“.
Mit Drohne Waldbränden vorbeugen
Quelle: Forstbetrieb Bad Münstereifel

21.08.2026, 03:54 Uhr

Mit Drohne Waldbränden vorbeugen

BAD MÜNSTEREIFEL (700) - Nach dem Waldbrand im Hürtgenwald zieht die Stadt Bad Münstereifel Konsequenzen. Weil knapp die Hälfte des Stadtgebietes aus Wald besteht, setzt die Forstverwaltung nun Drohnen ein, um Feuer frühzeitig zu erkennen. Damit soll eine Ausbreitung verhindert werden. Die städtischen Wälder werden ab einer Gefahrenstufe 4 beim Waldbrandindex engmaschig überprüft. Dabei werden auch Weitwinkelbilder und Zoomaufnahmen angefertigt. Mit dem gleichen System können nach einem Brand auch verbliebene Glutnester aufgespürt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.
Betreten auf eigene Gefahr: der Frankenwald
Quelle: Smileus, iStock

21.08.2026, 03:53 Uhr

Betreten auf eigene Gefahr: der Frankenwald

AACHEN (700)- Der Frankenwald in Kornelimünster ist seit fast 100 Jahren geschützt. Er ist das älteste Naturschutzgebiet Aachens. Wegen seines Alters und seiner Naturbelassenheit wird er aber auch immer mehr zu einem Gefahrenpunkt. Denn im Naturschutzgebiet drohen viele der alten Bäume umzukippen. Das könnte für Spaziergänger gefährlich werden. Neue Schilder weisen auf die Risiken hin. Sie werden gerade angebracht. Klar ist, dass wer den Wald betritt, das immer auf eigene Gefahr tut.
Feuer im Hürtgenwald gelöscht
Quelle: Mikhail Yakovlev, iStock

21.08.2026, 03:51 Uhr

Feuer im Hürtgenwald gelöscht

HÜRTGENWALD (700) - Nun ist es offiziell. Das Feuer im Hürtgenwald ist komplett gelöscht. Die Einsatzkräfte vor Ort haben im Verlauf des Donnerstags ihre Arbeit beendet. In einer Videobotschaft dankte Bürgermeister Crahnen für die massive Unterstützung und den hohen Zusammenhalt in der Bevölkerung. Die große Solidarität habe dazu beigetragen, dass nicht noch mehr geschehen ist. Er sei froh, Bürgermeister einer solchen Kommune zu sein, so Crahnen sichtlich ergriffen weiter. Rund 300 Hektar Wald sind den Flammen zum Opfer gefallen. Die Wiederaufforstung wird lange dauern. Nun bitten die Behörden, die Waldgebiet im Hürtgenwald auf keinen Fall zu betreten. Denn verbrannte Bäume können umstürzen, weil sie keinen Halt mehr haben. Es wird Wochen dauern, bis die Bäume entfernt worden sind.
Brandbekämpfung geht weiter
Quelle: Radio 700

21.08.2026, 03:51 Uhr

Brandbekämpfung geht weiter

BAELEN/BÜTGENBACH (700) - Auch am achten Tag des Vennbrandes gehen die Löscharbeiten unermüdlich weiter. Zumindest im Westteil scheinen die Flammen unter Kontrolle. Im Ostteil in Richtung der deutschen Grenze muss weiter gelöscht werden. Über Kilometer stehen kein Baum und kein Grashalm mehr. Alles ist voller verbrannter Erde, so ein Feuerwehrmann. Gestern waren noch 350 Einsatzkräfte vor Ort. Immerhin hatte der Regen die Lage beruhigen, wenn auch nicht entschärfen können. Das Brandgebiet ist zwar eingekesselt. Die Flammen können aber jederzeit wieder auflodern, weil sich die Brandherde tief unter der Erde verbergen. Die deutschen Feuerwehren haben sich mittlerweile aus Monschau zurückgezogen. Die belgischen Kräfte löschen weiter. Auch nicht brennende Bereiche werden gewässert, weil die Bodentemperaturen am Brandort extrem hoch sind. Heute sollen auch wieder die Löschmittel aus der Luft zum Einsatz kommen. Nicht mehr benötigt für die Löschwasserversorgung wird inzwischen der Bütgenbacher See. Ab sofort ist er wieder für den Freizeit-, Sport- und Badebetrieb freigegeben, heißt es von der Gemeinde Bütgenbach.
Brandbekämpfung im Venn geht weiter
Quelle: Victor Golmer, iStock

20.08.2026, 15:00 Uhr

Brandbekämpfung im Venn geht weiter

BAELEN / BRÜSSEL (700) – Auch am siebten Tag des Vennbrandes dauern die Löscharbeiten weiter an. Neben dem eigentlichen Brandeinsatz müssen auch immer wieder aufflammende Glutnester gelöscht werden. Die Unwetter von gestern Abend erschweren die Arbeiten. Umgeknickte und umgestürzte Bäume müssen entfernt werden, die schlammigen Wege sind nur schwer zu befahren. Besonders in Richtung Deutschland wüten noch aktive Feuer. Hier erstreckt sich die Feuerfront auf einer Länge von 27 Kilometern. Da die Ausbreitung in Richtung deutsche Grenze gestoppt werden konnte, wurde die Zahl der deutschen Einsatzkräfte auf 75 reduziert. Inzwischen hat sich auch der Mineralwasserhersteller Spadel zu Wort gemeldet. Sein Mineralwasser verfügt trotz des Vennbrandes uneingeschränkt über höchste Qualität. Die Mineralquellen von Spa seien mehr als 10 Kilometer vom Brandort entfernt. Das dortige Grundwasser sei nicht mit den Mineralquellen verbunden. Dies hätten Untersuchungen und Wasseranalysen bestätigt. Experten warnen inzwischen davor, dass Feuer wie im Hürtchenwald und im Hohen Venn künftig häufiger vorkommen werden. Werde der Klimawandel nicht gestoppt, könnten bis zum Ende des Jahrhunderts in West- und Mitteleuropa wegen anhaltender Trockenheit und Hitzewellen drei Mal mehr Flächen wie heute pro Jahr in Flammen stehen. Besonders betroffen wären dabei Deutschland und Niederlande.
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