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Bald „Handypark“-App in Malmedy?

MALMEDY (700) - Die Stadt Malmedy plant den Einsatz der App „Handypark“, um die Nutzung von Parkplätzen für Menschen mit Beeinträchtigung besser zu überwachen. Zur Begründung heißt es, das System habe sich zum Beispiel in Antwerpen bereits bewährt. Noch aber gibt es keinen offiziellen Beschluss. Es handele sich zunächst um Überlegungen, so der zuständige Schöffe Ersel Kaynak gegenüber der Zeitung „La Meuse“. Malmedy ist bislang die einzige Kommune im Bezirk Verviers, die über eine Einführung der Parkplatzapp nachdenkt. Mit der Anwendung kann die Gültigkeit des Ausweises zur Nutzung von Parkplätzen für Menschen mit Beeinträchtigung überprüft werden.

Donnerstag, 08.05.25

IHK: Keine konjunkturelle Erholung in Sicht

AACHEN (700) - Eine konjunkturelle Belebung ist auch weiter nicht in Sicht. Das geht aus dem Ergebnis der aktuellen Frühjahrsumfrage der Industrie- und Handelskammer Aachen hervor, die jetzt vorgestellt wurde. Zwar sei mehr Optimismus bei den Unternehmen als noch zu Jahresbeginn zu verspüren. Lage und Erwartung liegen aber weiter deutlich hinter den Erhebungen vergangener Jahre zurück, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Beyer.

Nur 29 Prozent der befragten Betriebe meldeten zuletzt gute Geschäfte. Das sind etwas mehr als noch im Herbst. Ein Viertel bleibt unzufrieden. Das sind etwas weniger als beim letzten Mal. 21 Prozent der Betriebe blicken optimistisch in die Zukunft. Deutlich mehr, nämlich 27 Prozent sind eher pessimistisch.

Damit bewerten die Unternehmen im dritten Jahr nacheinander ihre Erwartungen als „überwiegend schlecht“. Eine so lange Negativphase hatte es seit Beginn der IHK-Erhebungen noch nie gegeben. An der Umfrage hatten sich 354 Betriebe mit rund 25.000 Beschäftigten aus der StädteRegion Aachen sowie den Kreisen Euskirchen, Düren und Heinsberg beteiligt.

Mehr zu diesem Thema hören Sie auch in einem ausführlichen Beitrag in unserer Sendung „Feierabend“ - heute ab 16 Uhr bei RADIO700!

Donnerstag, 08.05.25

Brandursache gibt Rätsel auf

AACHEN (700) - Ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Aachen von Dienstagabend sorgt für Ungereimtheiten. Die Feuerwehr war wegen starkem Rauch im Treppenhaus alarmiert worden. Den Bewohnern war der Fluchtweg versperrt. Mehrere Personen mussten von den Einsatzkräften über Drehleitern gerettet werden. Der Grund für den Brand klingt abenteuerlich.

Ein Hausbewohner erklärte der Polizei, er habe sich eine Zigarette anzünden wollen. Dabei sei zunächst sein Feuerzeug explodiert. Dies habe dann den Brand seines Kühlschrankes ausgelöst. Den hatte er aus Sicherheitsgründen ins Treppenhaus gebracht. Nun muss geklärt werden, ob die Umstände zutreffend sind. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen. Mehrere Wohnungen in dem Haus können derzeit allerdings nicht genutzt werden.

Donnerstag, 08.05.25

Kabeldiebe stoppen Bahnverkehr

WELKENRAEDT (700) - Diebe haben gestern früh im Zugverkehr zwischen Belgien und Deutschland für Ausfälle gesorgt. Laut dem Schienennetzbetreiber Infrabel hatten Unbekannte am frühen Mittwochmorgen bei Welkenraedt Kabel entwendet. Dadurch waren die Signalsysteme unterbrochen worden. Betroffen waren neben der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Lüttich und Aachen auch der Regionalverkehr zwischen Welkenraedt und Aachen. Die belgische Bahngesellschaft SNCB setzte zeitweise Ersatzbusse ein. Seit gestern Vormittag fahren die Züge wieder nach Plan. In dem Bereich ist es in der Vergangenheit schon häufiger zu Kabeldiebstählen gekommen.

Donnerstag, 08.05.25

Neues Dach für Burg Reinhartstein

WEISMES (700) - Seit Jahren gilt Burg Reinhartstein als lebendiges und beliebtes Ausflugsziel. Dort werden Rüstungen oder Wandteppiche in mittelalterlicher Atmosphäre präsentiert. Nun benötigt die Burg in Ovifat ein neues Dach. Der Betreiberverein hofft auf die Unterstützung der Besucher. Schon in der Zeit des 14. Jahrhunderts diente die Burg als Bollwerk und Residenz gleichermaßen.

1969 war sie nach Jahrhunderten des Verfalls mit viel Mühe wieder aufgebaut worden. Auch neue Sanitär- und Entsorgungseinrichtungen müssen geschaffen werden. Erste Baugenehmigungen sind bereits vorhanden. In drei bis vier Jahren könnten die ersten Arbeiten starten. Die verwendeten Schieferplatten sind bereits rund 120 Jahre alt.

Die geschätzten Baukosten sollen sich auf rund 800.000 Euro belaufen. Die Höhe hängt auch damit zusammen, dass auf dem felsigen Untergrund ein besonderes Gerüst errichtet werden muss.

Donnerstag, 08.05.25

Keine Sommerkonzerte im Tivoli

AACHEN (700) - Der Aachener Konzertsommer am Tivoli findet in diesem Jahr nicht statt. Der Konzertveranstalter aus Bonn hat die Reihe abgesagt. Grund sind offenbar wirtschaftliche und zeitliche Probleme. Die Enttäuschung ist groß. Viele Konzerte für tausende Zuschauer waren geplant. Neun Jahre habe es gedauert, um eine Genehmigung von der Stadt zu bekommen, erklärt der Stadionbetreiber. Doch der Ticketverkauf lief nicht so gut wie erwartet. Außerdem war es zeitlich nicht mehr möglich, zur Verbesserung des Brandschutzes Sicherheitstreppen einzubauen. Jetzt hoffen die Betreiber des Tivoli-Stadions in Aachen auf eine Konzertreihe im kommenden Jahr.

Donnerstag, 08.05.25

Weitere Hilfen für die Partnerstadt

AACHEN (700) - Die Stadt Aachen hat weitere Hilfsgüter in die ukrainische Partnerstadt geschickt. Dazu gehören zwei Einsatzfahrzeuge, ein Minibus mit behindertengerechter Rampe und ein Fahrzeug für den Betriebshof. Sie sollen dort zum Wiederaufbau der Infrastruktur genutzt werden, nachdem die ukrainische Stadt 2022 im Krieg stark zerstört worden war. Direkt nach den Angriffen hatte der Aachener Stadtrat eine Solidaritätspartnerschaft beschlossen.

Donnerstag, 08.05.25

Wieder Halbstundentakt auf der Rurtalbahn

DÜREN (700) - Am Ende ging alles schneller als erwartet. Seit gestern rollen die Züge auf der Rurtalbahn zwischen Düren und Untermaubach-Schlagstein wieder im Halbstundentakt. Die Wartungsarbeiten an Zügen sowie die Reparatur defekter Triebwagen konnte schneller als geplant abgeschlossen werden. Zwei Wochen lang waren die Verstärkungsfahrten ausgefallen. Fahrgäste mussten auf Busse umsteigen. Eigentlich hätte der Notfahrplan noch bis Ende kommender Woche auf der Teilstrecke gelten sollen.

Donnerstag, 08.05.25

Gottesdienst war keine politische Veranstaltung

MECHERNICH/ERKELENZ (700) - Eine 68 Jahre alte Frau aus Mechernich musste sich gestern vor dem Amtsgericht Erkelenz verantworten. Ihr wurde vorgeworfen, im vergangenen Jahr unter dem Deckmantel eines Gottesdienstes eine nicht angemeldete politische Versammlung organisiert zu haben. Am Friedhof von Holzweiler hatten sich im vergangenen Jahr 80 Menschen versammelt.

Das Gericht musste nun klären, ob es sich wirklich um eine religiöse Veranstaltung handelte. Denn inhaltlich ging es um das Gedenken an die Klimaaktivisten für das Dorf Lützerath, dass ein Jahr zuvor dem Tagebau zum Opfer gefallen war. Für den Richter war der Fall eindeutig. Die Angeklagte wurde freigesprochen.

Donnerstag, 08.05.25

Erste Bilanz der Binnenverkehrskontrollen

AACHEN (700) - In den letzten Monaten gab es verschärfte Grenzkontrollen zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Verkehrsteilnehmer müssen wegen der Polizeikontrollen mehr Zeit einplanen. Jetzt hat die Bundespolizei eine erste Bilanz gezogen. Demnach wurden an der Grenze zwischen NRW und Belgien 2.100 unerlaubte Einreisen festgestellt. Mehr als 800 Personen wurden direkt wieder zurückgeschickt. An der Grenze zu den Niederlanden waren im gleichen Zeitraum mehr als 1.100 Menschen unerlaubt nach NRW eingereist. Rund 60 Schleuser wurden vorläufig festgenommen. Die neue Bundesregierung hat bereits angekündigt, direkt nach ihrem Amtsantritt die Grenzkontrollen zu verschärfen.

Donnerstag, 08.05.25

Aachen will Übernachtungssteuer einführen

AACHEN (700) - Schlafen könnte in Aachen bald teurer werden. Die Stadt will im kommenden Jahr eine Übernachtungssteuer einführen. Am Dienstagabend hat der Finanzausschuss des Stadtrates beraten. Denn Touristen bringen zwar viel Geld in die Stadt, verursachen aber auch Kosten. Laut Stadtverwaltung zum Beispiel beim öffentlichen Nahverkehr, bei der Abfallentsorgung und bei Sicherheitsdiensten.

Die Einnahmen aus der neuen Steuer könnte die Stadt entlasten. Sie rechnet mit bis zu zweieinhalb Millionen Euro pro Jahr. Pro Übernachtung sollen Gäste in Hotels, Pensionen oder bei R&B 2,50 Euro bezahlen. Noch offen ist, wer von der Übernachtungssteuer ausgenommen werden soll. Möglicherweise könnte das auf Kinder zutreffen.

Donnerstag, 08.05.25

Neuer Geldautomat in der Unterstadt

EUPEN (700) - Der neue Geldautomat der belgischen Bankenvereinigung Batopin in der Eupener Unterstadt hat seinen Betrieb aufgenommen. Er wurde auf dem Parkplatz an der Frankendelle eingerichtet. Die Planungen reichen bis ins Jahr 2021 zurück. Seit der Flutkatastrophe gab es in der Eupener Unterstadt keinen Geldautomaten mehr. Aus Sicht der Stadt hat sich mit der Ansiedlung die Bargeldversorgung in dem Bereich deutlich verbessert.

Donnerstag, 08.05.25

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