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Nächstes Thema für Bürgerrat steht

AACHEN (700) - Das Thema für den „3. Aachener Bürgerrat“ steht. Er wird sich mit der „ausgewogenen Mobilität in der Stadt“ befassen. Das hat das Bürgerforum nun entschieden. Der Bürgerrat soll klären, wie bei den verkehrspolitischen Entscheidungen alle Gruppen berücksichtigt werden können. Außerdem sollen Vorschläge gemacht werden, welche Maßnahmen notwendig sind, damit alle Verkehrsteilnehmer besser miteinander auskommen. In den nächsten Wochen werden nun 3.500 zufällig ausgewählte Aachenerinnen und Aachener zum nächsten Bürgerrat eingeladen. Aus allen Interessierten werden anschließend 56 Teilnehmer ausgelost. Der „3. Aachener Bürgerrat“ soll im Sommer seine Arbeit aufnehmen.

Freitag, 28.03.25

Eupen ruft zur aktiven Stadtentwicklung auf

EUPEN (700) - Interessierte Bürger sollen sich in Eupen aktiv an der Stadtentwicklung beteiligen. Dazu hat die Stadt aufgerufen. Gesucht werden engagierte Mitglieder für den Kommunalen Beratungsausschuss für Raumordnung und Mobilität. Auf der Internetseite der Stadt wurde bereits ein Bewerbungsformular eingestellt. Noch bis Montag können Interessierte ihre Teilnahmewünsche anmelden. Das Gremium bindet Bürger direkt in die Planung und Umsetzung städtischer Projekte ein. Dabei geht es um Wohnungsbau, nachhaltige Verkehrskonzepte oder die Erneuerung von Stadtvierteln.

Freitag, 28.03.25

Auf Überweg umgekehrt: Fußgängerin verletzt

KELMIS (700) - Auf einem Fußgängerüberweg in Hergenrath ist am Mittwoch eine Frau von einem Auto erfasst und angefahren worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte die Frau mit einem Handy den Überweg passiert. Mitten auf der Fahrbahn drehte sie um und wollte zurückkehren. Ein zunächst haltender Autofahrer war bereits wieder angefahren und konnte nicht mehr abbremsen. Die Frau kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Freitag, 28.03.25

Hohe Strafe für Unterricht im “Hitler-Hemd“

AACHEN/WÜRSELEN (700) - Ein Lehrer des Weiterbildungskollegs in Würselen ist vom Aachener Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 11.700 Euro verurteilt worden. Der Mann war vor rund einem Jahr mit einem Hemd zur Arbeit erschienen, auf dem das Gesicht von Adolf Hitler zu sehen war. Neben Hitler waren auf dem Kleidungsstück auch die Köpfe anderer Diktatoren zu sehen. Der 64 Jahre alte Lehrer erklärte vor Gericht, mit seiner Kleiderwahl habe er eine Diskussion darüber starten wollen, von welchen Seiten die Demokratie bedroht werde. Noch steht nicht fest, ob der Lehrer weiterhin unterrichten darf. Die Entscheidung der Bezirksregierung steht noch aus.

Freitag, 28.03.25

Festnahmen nach europaweiten Großeinsatz

EUSKIRCHEN/WEILERSWIST (700) - Bei einem europaweiten Großeinsatz gegen die organisierte Drogenkriminalität hat es mehrere Festnahmen gegeben. Auch in Weilerswist und Euskirchen. Nach Angaben der Bonner Polizei wurde jeweils eine Person an den beiden Standorten festgenommen. Insgesamt hatten mehrere hundert Einsatzkräfte 32 Wohn- und Geschäftshäuser durchsucht. Einsatzorte waren Deutschland, Belgien, die Niederlande, Polen und Spanien. In Maastricht fiel bei einer Festnahme eines Verdächtigen sogar ein Schuss. Der mutmaßliche Schütze hatte auf die Beamten gefeuert. Ein Beamter sei leicht verletzt worden. Der Angreifer kam in Untersuchungshaft.

Freitag, 28.03.25

Neues Leben in Alter Mühle

BÜLLINGEN (700) - Die „Alte Mühle“ in Weywertz wird zu neuem Leben erweckt. Ein junger Gastronom wird dort im April ein Restaurant mit 22 Sitzplätzen und einem Außenbereich mit Forellenteich und viel Natur eröffnen. In der dann umbenannten „Neuen Mühle“ wird es auch neun Hotelzimmer geben. Die Zimmer sind rustikal, aber modern eingerichtet. Ein Jahr lang haben die Vorbereitungen gedauert. Ab Mai wird auch der Hotelbetrieb anlaufen. Die „Alte Mühle“ war 1834 als Getreidemühle erbaut worden. Im Laufe der Zeit war sie auch als Elektrizitätswerk, Jugendheim und Hotel genutzt worden.

Freitag, 28.03.25

Viele selbständige Tagesmütter in der Krise

EUPEN (700) - Die Kostenbeteiligung der Eltern an der Kinderbetreuung ist in der DG belgienweit am niedrigsten. Sie basiert auf dem Einkommen der Eltern. Zumindest, wenn eine konventionierte Tagesmutter des Zentrums für Kleinkindbetreuung in Anspruch genommen wird. Weil sie günstiger als eine selbstständige Tagesmutter sind, reißt die Kritik an diesem System nicht ab. Immer mehr selbständige Tagesmütter müssen aufgeben, weil sie die niedrigeren Preise nicht anbieten können. Verschärft wird die Situation nun auch dadurch, dass Kinder nun schon ab dem Alter von zweieinhalb Jahren in den Kindergarten wechseln können. Bislang sind von der DG aber keinerlei Anpassungen geplant.

Freitag, 28.03.25

DRK löst mobilen ambulanten Pflegedienst auf

AACHEN (700) - Das Deutsche Rote Kreuz in der StädteRegion Aachen wird seinen mobilen ambulanten Pflegedienst auflösen. Das teilte die Einrichtung mit. Als Grund wird die zu große finanzielle Belastung genannt. Bis Ende Juni diesen Jahres soll das Angebot komplett aufgegeben sein. Die anderen Dienste der Tagespflege und der stationären Pflege seien von der Entscheidung aber nicht betroffen. Die 24 Mitarbeiter des Bereiches werden von anderen Pflegedienstleistern übernommen.

Freitag, 28.03.25

Zahl der Kirchenaustritte geht leicht zurück

AACHEN (700) - Im vergangenen Jahr sind etwa 18 Prozent weniger Menschen aus der Kirche ausgetreten als im Vorjahr. Dennoch sinkt die Zahl der Kirchenmitglieder im Bistum Aachen weiterhin. Rund 40.000 Katholiken wollten keine mehr sein. Die meisten Neueintritte wurden aus Erkelenz und Düren gemeldet. Die Zahl der Trauungen fällt im Vergleich zum Vorjahr zurück. Von zwei Millionen Menschen, die im Bereich des Bistums Aachen leben, sind über 40 Prozent katholisch.

Freitag, 28.03.25

SPplus-Antrag zum Hochwasserschutz gescheitert

RAEREN (700) - Die SPplus-Fraktion ist mit einem Antrag auf Hochwasserschutz im Raerener Gemeinderat gescheitert. Sie hatte gefordert, dass die Gemeinde mehr für den Hochwasserschutz tun müsse und dafür auch einen Masterplan zu erarbeiten habe. Außerdem hatte die Fraktion vorgeschlagen, das Infomobil des Hochwasserkompetenzzentrums aus Deutschland zu buchen. Sie hatte sich damit mehr Orientierung für Privatpersonen zum Schutz vor Hochwasser versprochen. Das Gemeindekollegium erklärte, man habe in diesen Fragen bereits eigene Projekte in Angriff genommen. Weitere Maßnahmen müssten daher nicht beschlossen werden. Scharf verurteilt wurde auch, dass eine Marienstatue mit schwarzer Farbe und Obszönitäten verunstaltet worden ist. Erst kürzlich war festgestellt worden, dass es auf dem Friedhof in Raeren immer häufiger zu Diebstählen und Vandalismusschäden kommt.

Freitag, 28.03.25

Blut von Kindern weiter mit Blei belastet

MECHERNICH (700) - Noch immer sind die Bleiwerte im Blut vieler Kinder aus Mechernich erhöht. Das hat eine neue Blutanalyse von 16 Kindern in der Belastungszone ergeben. Zweimal im Jahr finden routinemäßige Kontrollen statt. Zwar ist auch diesmal der Bleigehalt im Blut vieler Kinder gesunken. Aber immer noch liegen die Werte bei mehr als der Hälfte der Untersuchten oberhalb des Referenzwertes. Damit sind sie stärker mit Blei belastet als üblich. Die Werte der Erwachsenen sind weniger auffällig als die der Kinder. Vermutlich, weil die Kinder beim Spielen auf den bleibelasteten Böden häufiger mit dem giftigen Schwermetall in Berührung kommen. Im Gebiet Mechernich und Kall gibt es eines der größten Bleierzvorkommen Europas.

Freitag, 28.03.25

„Select“ soll schnell wieder nutzbar werden

KELMIS (700) - Der Gemeinderat in Kelmis hat auf seiner jüngsten Sitzung angekündigt, den Jugendtreff „Select“ so schnell wie möglich wieder für die Vereine im Ort nutzbar machen zu wollen. Nach einem Busunfall am Altweiberdonnerstag sind das Café, eine Wohnung und weitere Räume nicht zugänglich. Schöffe Björn Klinkenberg erklärte, mit den Vereinen werde bereits über Zwischenlösungen gesprochen.

Klinkenberg berichtete auf der Sitzung auch über die Arbeiten zur Wiedereröffnung des Galmeibades. Die Arbeiten an den Fliesen seien fristgerecht abgeschlossen worden. Der Generalunternehmer habe sich auch dazu entschieden, weitere Mängel zu beheben, die Gegenstand der Hauptklage sind. Dazu gehören die Wandfliesen im Kinder- und im Lernbecken. Wann das Hallenbad wieder öffnen kann, blieb aber unklar. Für den Schul- und Vereinssport werden derzeit Gespräche mit anderen Badbetreibern in der Region geführt.

Beschlossen wurden auf der Sitzung auch zwei neue Straßennamen. Sie tragen die Namen „Auf der Sandkuhl“ und Bürgermeister-Schynz-Straße.  Diskutiert wurde auch die von deutscher Seite geplante Schließung des Bahnübergangs Grünthal in Hergenrath. Schöffe Pascal Kreusen erklärte, es handele sich nicht einfach um einen Bahnübergang, sondern um einen Grenzübergang. Die Gemeinde teile die Sorge der Anwohner und habe Schreiben an die Deutsche Bahn, die Stadt Aachen und den belgischen Innenminister verschickt. Auch Ministerpräsident Oliver Paasch sei informiert worden.

Freitag, 28.03.25

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