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Ergebnisse der Verkehrskontrollen

SIMMERATH (700) - Am Sonntag fanden in der Nordeifel wieder umfangreiche Verkehrskontrollen statt. Vor allem die Geschwindigkeit der Fahrzeuge wurde auf den Landstraßen zwischen Simmerath-Rurberg und Woffelsbach sowie in Simmerath gemessen. Überprüft wurde auch die Einhaltung des Streckenverbots in Steckenborn. Ein Motorradfahrer wurde mit Tempo 136, ein Autofahrer mit Tempo 123 in einer 70er-Zone geblitzt. 33 Mal wurde das Streckenverbot in Steckenborn missachtet. Die Verkehrskontrollen sollen in regelmäßigen Abständen fortgesetzt werden.

Dienstag, 20.05.25

Züge rollen wieder nach Plan

AACHEN/EUSKIRCHEN (700) - Aufatmen bei vielen Bahnpendlern. Nach mehr als zwei Wochen Vollsperrung fahren wieder Regionalzüge zwischen Aachen und Köln sowie Euskirchen und Köln. Die Streckenunterbrechungen waren wegen Vorarbeiten für die geplante Inbetriebnahme eines neuen Stellwerks notwendig, heißt es von der Bahn. Fahrgäste mussten in der Zwischenzeit auf Busse im Schienenersatzverkehr umsteigen. Die Fahrzeiten hatten sich dadurch teils um mehr als eine Stunde je Fahrt verlängert. Mit dem neuen Stellwerk soll der gesamte Zugverkehr im Rheinland pünktlicher und zuverlässiger werden, so die Bahn.

Dienstag, 20.05.25

Blitzer unter Strom

EUPEN (700) - Ab Morgen werden die Blitzer im Eupener Land aktiviert. Das meldet die Polizeizone Weser-Göhl. Sämtliche Radarmessgeräte waren zuvor von der Wallonischen Region abgenommen worden. Zuvor hatte es immer wieder Anfragen von Bürgern und Kommunen gegeben. Außerdem will man einem Gewöhnungseffekt entgegenwirken, der durch Geschwindigkeitskontrollen mit mobilen Radargeräten nachgewiesen worden sei.

Insgesamt wurden sechs Blitzer erneuert. Sie befinden sich in Eupen an der Malmedyer Straße, in Kettenis am Schloss Libermé, in Hergenrath an der Asteneter Straße, in Raeren auf der Roetgener Straße außerhalb der geschlossenen Ortschaft, in Eynatten auf der Eupener Straße und in Kelmis auf der Lütticher Straße. Weiterhin scharfgeschaltet bleibt auch der feste Blitzer, der am Ortseingang von Walhorn installiert ist.

Dienstag, 20.05.25

Anklage nach Brandstiftung auf Vogelsang

AACHEN/SCHLEIDEN (700) - Ein halbes Jahr nach dem Brand in der Geflüchteteneinrichtung Vogelsang in Schleiden hat die Staatsanwaltschaft Aachen Anklage erhoben. Ein Bewohner der Unterkunft soll das Feuer gelegt haben. Dem Mann wird versuchter Mord in zehn Fällen vorgeworfen. Er soll das Haus angezündet haben, weil er in eine andere Unterkunft verlegt werden wollte. Zehn Menschen hatten sich zum Zeitpunkt der Brandstiftung in dem Bungalow aufgehalten.

Der 35 Jahre alte Tatverdächtige wurde noch am Tag des Brandes Ende November festgenommen. Weil sein Asylantrag abgelehnt war, hätte er eigentlich schon vor der Tat ausreisen sollen. Vor Gericht soll nun geklärt werden, inwieweit der Mann schuldfähig ist oder ob er vielleicht in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden muss. Eine Entscheidung über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens soll in Kürze fallen.

Dienstag, 20.05.25

Erhöhter Chlorgeruch im Trinkwasser

MONSCHAU (700) - In einigen Kommunen im Kreis Düren hat das Trinkwasser aus der Monschauer Perlenbach-Talsperre derzeit einen erhöhten Chlorgeruch und auch einen leichten Chlorgeschmack. Grund hierfür ist eine neue Trinkwasserleitung, die nach einer mikrobiologischen Auffälligkeit installiert worden ist. In diesem Zuge wird deshalb derzeit mehr Chlor zum Desinfizieren beigemengt. Betroffen sind noch bis zum Sonntag Nideggen-Schmidt, Hartenfeld, Heimbach, Hausen und Vettweiß-Blens. Eine Gefahr für die Gesundheit ist aber ausgeschlossen, heißt es vom Wasserversorgungs-Zweckverband Perlenbach. Alle Maßnahmen erfolgen unter strenger Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. Die Wasserqualität entspreche weiterhin jederzeit den geltenden Standards.

Montag, 19.05.25

Biorindfleisch günstiger als konventionelle Produkte?

AACHEN (700) - Der Aachener Biobauer Volker Gauchel vom „Gut Paulinenwäldchen“ in Aachen übt scharfe Kritik daran, dass derzeit konventionelles Rindfleisch teurer ist als Biorindfleisch. Nach dem Auftreten der Blauzungenkrankheit im Sommer vergangenen Jahres kommen in Deutschland deutlich weniger Kälber zur Welt. Das habe auch Auswirkungen auf den Markt. Das Angebot sei knapper geworden, die Nachfrage bleibe weiter groß. Durch das aktuell extrem niedrige Angebot an Schlachttieren würden im konventionellen Bereich Rekordpreise für Rindfleisch und Fleisch von Altkühen gezahlt.

Gauchel würde mehr Geld für seine Schlachttiere bekommen, wenn er sie konventionell verkaufen würde. Aktuell bekommt er pro Kilo Biofleisch nach eigenen Angaben bis zu einem Euro weniger. Das macht 700 bis 1.000 Euro pro Tier. Ein höherer Preis für das Biofleisch lasse sich am Markt nicht erzielen. Dann würde es für den Endkunden um bis zu 25 Prozent teurer werden, so Gauchel. Aus seiner Sicht erschwere diese Entwicklung die Arbeit der Biolandwirte gegenüber der konventionellen Landwirtschaft deutlich.

Montag, 19.05.25

Dachstuhlbrand endet glimpflich

AACHEN (700) - Glimpflich endete am Freitagmittag ein Dachstuhlbrand in einem Aachener Wohnhaus. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war wegen starker Rauchentwicklung gerufen worden. Vor Ort wurde der Brandherd im Kaminbereich lokalisiert. Die Löscharbeiten und Lüftungsmaßnahmen waren umfangreich. Die Wehrleute mussten acht Wohnungen kontrollieren. Mehrere davon sowie einige Dachböden waren verraucht. Inzwischen sind alle Bereiche wieder freigegeben. Alle Wohnungen blieben bewohnbar. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe konnten zunächst keine Angaben gemacht werden.

Montag, 19.05.25

Versorgung in St. Vith gesichert

ST.VITH (700) - Die Intensivstation der Klinik Sankt Joseph in Sankt Vith ist nun auch offiziell als solche anerkannt worden. Damit wird die Einhaltung der Normen bestätigt. Diese sind im Königlichen Erlass festgelegt. Zu diesem gehören unter anderem Anforderungen an Ausstattung und Personal sowie an die Architektur. Der Erhalt der Anerkennung war zwei Jahre lang intensiv vorbereitet worden.

Ziel war es, alle gesetzlichen Vorgaben vollständig zu erfüllen, so die Dienstleiterin der Station. Im März 2024 war die Anzahl der Betten auf der Intensivstation in Sankt Vith von vier auf sechs erhöht worden. Demnächst soll eine neue Hömofiltrationsanlage zur Blutwäsche angeschafft werden.

DG-Sozialministerin Lydia Klinkenberg bezeichnete die Anerkennung der Intensivstation als bedeutenden Schritt auf dem Weg zur langfristigen Sicherung der Basisversorgung und zur Stärkung der Gesundheitsversorgung im Süden der DG.

Montag, 19.05.25

Mit Fußfessel im Bus erwischt

AACHEN (700) - Pech für einen Belgier. Am Grenzübergang Köpfchen in Aachen war er von Beamten der Bundespolizei in einem Linienbus kontrolliert worden. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 30-Jährige eine elektronische Fußfessel trug. Der Mann gab, in Belgien derzeit eine Strafe abzusitzen. Aktuell befinde er sich auf Hafturlaub. Weil das Amtsgericht Aachen ihn wegen Diebstahls, Leistungserschleichung und Hausfriedensbruchs mit zwei Haftbefehlen suchte, wurde er vorläufig festgenommen und sitzt nun in der Justizvollzugsanstalt Aachen ein.

Montag, 19.05.25

Feuer auf Kaiserbaracke

AMEL (700) - Bereits am Mittwoch ist es im Bereich der Industriezone Kaiserbaracke in Amel zu einem Brand gekommen. Wie erst jetzt mitgeteilt wurde, war das Feuer in einer Werkstatt entstanden. Technische Probleme hatten zu einer Fehlfunktion einer großen Säge geführt. Die Feuerwehr brachte die Flammen rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe konnten zunächst keine Angaben gemacht werden.

Montag, 19.05.25

Baelen: Behinderungen wegen Bauarbeiten

BAELEN (700) - In dieser Woche kommt es zwischen Baelen und Eupen zu Behinderungen wegen Asphaltierungsarbeiten. Seit dem Morgen ist die Eupener Straße und Teile der Vervierser Straße gesperrt. Die Arbeiten beginnen am Ortsausgang Baelen und ziehen sich in Eupen bis zum früheren Areal der Autosecurité. Die Straße ist in diese Zeit nur einspurig befahrbar. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Es muss mit Staus und Behinderungen gerechnet werden.

Montag, 19.05.25

Keine dauerhafte Schließung des Galmeibades

KELMIS (700) - Eine definitive Schließung des Galmeibades in Kelmis ist derzeit nicht vorgesehen. Das hat Bürgermeister Daniel Hiligsmann mitgeteilt. Die Äußerung bezog sich auf einen Bericht im „Grenzecho“, der Argumente für und gegen eine Wiederöffnung des Hallenbades gegenüberstellte. Hiligsmann verwies dabei auch auf jüngste Erklärung des zuständigen Schöffen Björn Klinkenberg. Demzufolge arbeite die Autonome Gemeinderegie Galmei mit Hochdruck an der Wiedereröffnung des Schwimmbades. Die aktuelle Situation sei aber schwierig. Aufgrund der laufenden Arbeiten sei es aktuell nicht möglich, einen seriösen Termin für die Wiedereröffnung zu nennen.

Montag, 19.05.25

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