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Hasenpest im Kreis Düren

DÜREN/NIEDERZIER (700) - Im Kreis Düren ist bei einem toten Tier die Hasenpest nachgewiesen worden. Die bakterielle Infektionskrankheit gilt für Hasen und Wildkaninchen als tödliche Krankheit. Sie kann bei engem Kontakt aber auch auf den Menschen übertragen werden. Zu den Symptomen zählen dann Fieber, Unwohlsein und Muskelschmerzen, heißt es vom Kreis Düren. In einer Mitteilung fordern die Behörden Personen, die viel in der Natur oder mit und an Wildtieren arbeiten, zu besonderer Vorsicht auf. Direkter Kontakt zu den Tieren sollte vermieden werden, so der Kreis weiter. Der Fall sei in Niederzier-Ellen aufgetreten, so das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz.

Mittwoch, 30.04.25

Freund verlangt Transparenz von neuen Ministern

AACHEN (700) - Der Aachener Grünen-Europaabgeordnete Daniel Freund hat einen offenen Brief an zwei designierte Minister der neuen Bundesregierung gerichtet. Die baldige Wirtschaftsministerin Katharina Reiche und der künftige Digitalminister Carsten Wildberger wechseln direkt von der Wirtschaft ins Bundeskabinett.

Aus diesem Grund fordert Freund in dem Brief, dass die beiden künftigen Minister ihre Lobbytreffen öffentlich machen müssen. Damit würden die beiden transparenter machen, dass sie nicht im Interesse einzelner Unternehmen oder Branchen oder gar ihres ehemaligen Arbeitgebers handeln. Damit könnte das Vertrauen der Bürger in die Politik gestärkt werden. Auf europäischer Ebene sei diese Praxis bereits seit zehn Jahren Standard.

Mittwoch, 30.04.25

Weniger Baugenehmigungen erteilt

EUSKIRCHEN (700) - Im Kreis Euskirchen boomt seit Jahren der Neubau von Wohnungen. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Neugenehmigungen aber deutlich zurückgegangen. 550 neue Wohnungen seien von den Behörden im Kreisgebiet genehmigt worden, heißt es vom Landesstatistikamt in Düsseldorf. Das sind rund ein Viertel weniger als noch im Jahr 2023. Der Standort gelte weiter als attraktiv und wird als „Speckgürtel“ der Region Köln/Bonn bezeichnet.

Die aktuelle Situation dürfte aus Sicht von Experten vor allem der Krise in der Baubranche geschuldet sein. Vor allem die hohen Materialkosten und die umfangreiche Bürokratie bei Neubauprojekten habe zuletzt viele Menschen davon abgehalten, ein Eigenheim zu errichten. Umgerechnet auf die Zahl der Einwohner liegt die Anzahl der erteilten Baugenehmigungen im Kreis Euskirchen aber noch immer über dem NRW-weiten Schnitt. Allerdings war diese Zahl vor wenigen Jahren noch mehr als doppelt so hoch wie derzeit.

Mittwoch, 30.04.25

Neues Gesicht für den Mühlener Markt

STOLBERG (700) - Ende Mai sollen in Stolberg die Arbeiten zur Umgestaltung des Mühlener Marktes beginnen. Vor allem mehr Grün durch Bäume und Beete ist vorgesehen. Auch ein Wasserspiel und neue Spielgeräte werden aufgestellt. Außerdem wird die Fläche neu gepflastert und besser ausgeleuchtet. Die Stadt erhofft sich, dass der Mühlener Markt damit zu einem offenen und attraktiven Quartiersplatz wird und auch die Verbindungsachse von der Salmstraße und Dammgasse hervorhebt und aufwertet. Außerdem soll der Mühlener Markt künftig in Teilen barrierefrei werden. Aus dem Rathaus heißt es, dass die Arbeiten rund ein Jahr dauern werden. Zeitweilig wird es auch zu Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen.

Mittwoch, 30.04.25

Ermittlungen wegen Verdacht der Kindesmisshandlung

ZÜLPICH (700) - Zwei Kleinkinder in schlechtem Zustand sind jetzt den Behörden in Zülpich aufgefallen. Die Polizei hat Ermittlungen gegen die Mutter und deren Lebensgefährten eingeleitet. Es geht um den Verdacht der Kindesmisshandlung. Auch das Kreisjugendamt hat sich eingeschaltet. Die Kinder waren in einem Wohngebiet ohne Aufsicht angetroffen worden. Sie seien laut den Beamten in einer schlechten körperlichen Verfassung gewesen und wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Das Jugendamt nahm die beiden Kinder und ein drittes Geschwisterkind inzwischen in Obhut. Aufgrund der ärztlichen Befunde und der Ermittlungen der Behörden hat die Staatsanwaltschaft Bonn auch eine Wohnungsdurchsuchung bei der Mutter durchgeführt. Hierbei sollen mögliche Beweismittel sichergestellt worden sein. Sie würden nun ausgewertet, hieß es weiter.

Die Familie sei schon vorher durch das Kreisjugendamt betreut worden. Deshalb wurde gegen einen Mitarbeiter der Einrichtung nun auch ein Verfahren wegen der möglichen Dienstpflichtverletzung eingeleitet. Vom Kreis Euskirchen heißt es, mögliche Fehleinschätzungen müssten aufgearbeitet werden.

Mittwoch, 30.04.25

Flüchtlinge in neuen Räumen

HERZOGENRATH (700) - Für Geflüchtete ist in Herzogenrath eine neue Einrichtung im Stadtteil Merkstein eingerichtet worden. Am Standort Comeniusstraße werden Personen untergebracht, die in den bisherigen Unterkünften der Turnhalle an der Weismühle und der Turnhalle Merkstein untergebracht waren. Die neue moderne Einrichtung bietet mehr Privatsphäre und mehr Möglichkeiten zur Selbstversorgung für die Bewohner, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Die Turnhalle an der Weidmühle soll nun wieder in ihren bisherigen Zustand zurückversetzt werden. Voraussichtlich steht sie ab dem Sommer wieder für den Vereinssport zur Verfügung. Die Turnhalle in der Geilenkirchener Straße bleibt zunächst als Bedarfsunterkunft für Flüchtlinge im Stand-by-Betrieb.

Damit will die Stadt bei Bedarf Zuweisungsspitzen abfedern. In der neuen Unterkunft ist Platz für bis zu 128 Personen. Derzeit sind dort vor allem Familien aus der Ukraine untergebracht.

Mittwoch, 30.04.25

Unbekannte werfen Eier

EUPEN/RAEREN (700) - Der Blick in den ostbelgischen Polizeibericht: In Eupen haben Unbekannte Eier auf einen Friseursalon geworfen. Die Tat soll sich vermutlich zwischen Sonntagmittag und Montagmorgen ereignet haben, so die Ermittler. Zu den Verursachern konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. In Raeren haben an der Gemeindeschule Vandalen Graffitis gesprüht. Die Gemeinde erstattete Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Mittwoch, 30.04.25

Freibadsaison in Eupen eröffnet

EUPEN (700) - In Eupen hat das Wetzlarbad gestern seine Freibadsaison eingeläutet. Erstmals nach der Renovierung ist das Außenbecken wieder zugänglich. Damit reagiere man auf die warmen Temperaturen und das frühlingshafte Wetter, heißtes vom Betreiber LAGO. Ab Temperaturen über 20 Grad ist das Außenbecken während der Ferien geöffnet. Und auch bis Freitag werde das Freibad sicher ab den Mittagsstunden geöffnet sein, so der Geschäftsführer des Wetzlarbades, Bertrand Thieffrys.

Der Außenbereich des Wetzlarbades zählt zur Freizeitzone. Hier beträgt der Eintritt 8,90 Euro für alle Personen ab zwölf Jahren. Kinder unter zwölf Jahren zahlen 6,90 Euro. Beim Kauf einer Familienkarte gelten Ermäßigungen. Morgen starten in unserer Region weitere Freibäder in die Saison. Unter anderem das Freibad Hangeweiher in Aachen.

Mittwoch, 30.04.25

Lage im Handwerk bleibt angespannt

AACHEN (700) - Das Handwerk im deutschen Teil unseres Sendegebiets hat ein schwieriges Winterhalbjahr hinter sich. Das geht aus der aktuellen Frühjahrsumfrage der Handwerkskammer Aachen hervor. 43 Prozent der insgesamt 17.500 Betriebe berichten von sinkenden Auftragszahlen. 44 Prozent sogar von rückläufigen Umsätzen. Deshalb hätten auch 36 Prozent der Betriebe ihre Investitionen verringert. Grund dafür sei vor allem die anhaltende Flaute im Baugewerbe, heißt es von der Kammer.

Die neue Bundesregierung müsse die angekündigten Sonderabschreibungen deshalb auch zügig umsetzen. Außerdem müsse das 500-Milliarden-Euro-Sonderpaket noch vor der Sommerpause mit konkreten Maßnahmen gefüllt werden, um eine ernstzunehmende Krise zu verhindern. Außerdem muss die Entbürokratisierung spürbar vorangebracht werden, hieß es von der Handwerkskammer weiter.

Mittwoch, 30.04.25

Einstieg für Zuwanderer soll erleichtert werden

AACHEN (700) - Mit einem eigenen „Kompetenzzentrum Integration und Arbeit“ (KIHA) will die StädteRegion Aachen neu zugewanderten Personen den Einstieg in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt erleichtern. Seit Mitte Februar läuft der Probebetrieb in der zentralen Anlaufstelle in den Aachen-Arkaden. Die Einrichtung will Behördengänge und bürokratische Abläufe für Zuwanderer vereinfachen.

Alle wichtigen Angelegenheiten können dazu unter einem Dach erledigt werden. Die StädteRegion kooperiert dafür mit vielen Partnern wie IHK und Jobcenter. Am Dienstag wurde die Einrichtung offiziell vorgestellt. StädteRegions-Rat Tim Grüttemeyer sprach von einem „wichtigen Angebot für die Region“.

Mehr zu diesem Thema hören Sie auch in unserer Sendung „Feierabend“ - am Freitag ab 16 Uhr bei RADIO700!

Mittwoch, 30.04.25

Dunkle Wolken über dem Baelener Gemeinderat

BAELEN (700) - Im Gemeinderat in Baelen scheint die Stimmung schlecht. Schöffe Fabrice Massenaux hat in den Medien von „unhaltbaren Zuständen“ gesprochen. Der kleinere der Mehrheitspartner L´Alternative, zeigte sich empört. Es gehe um Gemeinderätin Cindy Bours, die ernste Anschuldigungen gegen Massenaux erhoben haben soll. Insbesondere gehe es ihm um die Aussage „er sei eine echte Gefahr für die Kinder in der Schule von Baelen“.

Immer wieder habe es beleidigende und unwahre Behauptungen in sozialen Netzwerken gegeben. Aus Sicht von Massenaux auch von Ratsmitglied Julen Pirnay. Auch er gehört der Oppositionsfraktion ACBM an. Angeblich würden nun auch rechtliche Schritte gegen die betroffenen Mitglieder der Opposition nicht mehr ausgeschlossen, hieß es auf einer Pressekonferenz.

Die ACBM reagierte mit Zurückhaltung und erklärte, Bours sei es bei dem Satz einzig um die Neutralität der Schulen gegangen. Die Opposition wirft L’Alternative vor, die Fakten verdrehen zu wollen. Die Bürgermeisterin von Baelen, Nathalie Thönissen, zeigte sich empört. Sie distanzierte sich von den negativen Äußerungen zum Funktionieren des Baelener Gemeinderates und die Arbeit der Verwaltung. Als Koalitionspartner sei man nicht über die Pressekonferenz von L´Alternative informiert gewesen. Thönissen will nun versuchen, die Differenzen zu beseitigen.

Mittwoch, 30.04.25

DG vor erster Haushaltsanpassung

EUPEN (700) - Auch die Deutschsprachige Gemeinschaft hat jetzt ihren Haushalt für das laufende Jahr angepasst. Globale Krisen und deren Folgen hätten die Einnahmen schrumpfen lassen, so DG-Ministerpräsident Oliver Paasch. Er befürchtet auch eine anhaltende Inflation mit steigenden Verbraucherpreisen. Für die Gehälter im Unterrichtswesen und anderen öffentlichen Einrichtungen sieht die Regierung deshalb zwei Indexanpassungen vor. Das sorgt für ein Plus bei dieser Ausgabenposition von vier Prozent.

Paasch geht davon aus, dass die Arbeitsmarktreform der neuen Föderalregierung zu fundamentalen Änderungen in der Beschäftigungspolitik führen. Dies könnte für die DG und die Öffentlichen Sozialhilfezentren zu deutlichen Mehrausgaben führen. Bei der ersten Haushaltsanpassung wurden zunächst wenige Änderungen vorgenommen.

Neben der Indexpassungen bei den Gehältern sind 500.000 Euro mehr für das DuO-Stipendiensystem, 400.000 Euro mehr für häusliche Hilfen, 700.000 Euro zusätzlich für die Jugendhilfe und weitere 700.000 Euro für das vor der Reform stehende Pflegegeld eingeplant worden. Noch sind die Anpassungen aber nicht beschlossene Sache. Über die Veränderungen werden die PDG-Abgeordneten in den kommenden Wochen in den Ausschüssen beraten.

Mittwoch, 30.04.25

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