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Neue Turnhalle für Eynatten?

RAEREN (700) - Die „Mit uns“-Fraktion im Raerener Gemeinderat fordert den Neubau der Turnhalle in Eynatten. Das bisherige Gebäude sei in die Jahre gekommen. Eine Sanierung würde nach den Worten von „Mit uns“ rund 1,7 Millionen Euro kosten. Die Fraktion wünscht sich deshalb, dass die Gemeinde das Grundstück hinter der bestehenden Turnhalle in Eynatten kauft und dort den Neubau errichtet. Bürgermeister Franssen warnt vor den möglicherweise erheblichen Mehrkosten bei gleichzeitig schwieriger Haushaltslage. Ein Neubau könnte deutlich teurer als die Sanierung werden, so Franssen. Der Gemeinderat verständigte sich darauf, die Kosten für Renovierung und Neubau zu prüfen, gegenüberzustellen und erst danach eine Entscheidung zu treffen.

Freitag, 23.09.22

ÖSHZ: Aufnahmestopp für Flüchtlinge aus der Ukraine gefordert

EUPEN/RAEREN (700) - Die Öffentlichen Sozialhilfezentren in Ostbelgien schlagen Alarm. Sie fordern einen Aufnahmestopp für ukrainische Flüchtlinge. Alle Kommunen hätten in den letzten Monaten mehr Vertriebene aufgenommen als vorgesehen - Raeren allein 81 Personen. Die Kommunen seien an der Kapazitätsgrenze angekommen. Es gebe nicht mehr genug Wohnraum für die Unterbringung und auch nicht genügend Personal für die soziale Integration und Betreuung. Zudem würden die Heizkosten aus dem Ruder laufen. Das Problem belastet die ÖSHZ-Einrichtungen schon deshalb besonders, weil inzwischen auch Haushalte mit Durchschnittseinkommen oft nicht mehr in der Lage sind, ihre Heizkostenrechnung zu zahlen. Es gebe bereits wöchentliche Sprechstunden. Die Zahl der gewährten Heizkostenzuschüsse habe sich im letzten Jahr vervierfacht, so Ferdy Lausch vom ÖSHZ Raeren nach einer Sitzung mit Vertretern aller Öffentlicher Sozialhilfezentren in der DG.

Freitag, 23.09.22

Projekt „Modellfabrik Papier“ kommt voran

DÜREN (700) - Für die Modellfabrik Papier in Düren soll im nächsten Monat der Auftrag für die Generalplanung vergeben werden. Die von Universitäten und Unternehmen getragene Einrichtung soll Verfahren entwickeln, mit denen Papier klimaneutral, rohstoffschonend und auch energiesparend produziert werden kann. Die Ideen reichen dabei bis zum Verzicht auf Wasser, Wärme und Holz als Rohstoff.

Freitag, 23.09.22

Erstsemester-Rallye zum Start ins neue Studienjahr fällt aus

AACHEN (700) - Die traditionelle Erstsemester-Rallye der RWTH Aachen findet in diesem Jahr nicht statt. Die Hochschule hat sie kurzfristig abgesagt. Rund 10.000 Studienanfänger sollten am 6. Oktober wieder durch Aachen ziehen. Das Vorbereitungsteam hatte mit großem Einsatz Aktionen an verschiedenen Standorten vorbereitet. So sollten die „Ersties“ bei Spielen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Außerdem wird die Rallye genutzt, um erste Kontakte zu Kommilitonen zu knüpfen - und um die Stadt kennenzulernen. Zu der Absage kam es jetzt, weil weder die Hochschule noch die Studierendenschaft die Verantwortung für alles, was auf der Rallye geschieht, übernehmen wollten. Die Hochschule will demnächst mit Studierendenvertretern beraten, ob es im kommenden Jahr eine Alternativveranstaltung für die Erstsemester-Rallye geben könnte.

Freitag, 23.09.22

Mann durch Schüsse schwer verletzt

GELEEN (700) - In Geleen ist in der Nacht zum Donnerstag ein Mann angeschossen und schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein privater Beziehungsstreit eskaliert. Dieser war zuvor auf offener Straße ausgeführt worden. Der Mann wurde durch die Schüsse schwer verletzt. Er kam in ein Krankenhaus.

Freitag, 23.09.22

Probleme beim Brückenneubau an der Turmstraße

AACHEN (700) - Bei dem Brückenneubau an der Aachener Turmstraße kommt es offenbar zu Verzögerungen. Medienberichten zufolge sind offenbar unvorhergesehene Probleme aufgetreten. Ob diese einen technischen Hintergrund oder andere Ursachen haben, das wollten die Verantwortlichen zunächst nicht sagen. Die beteiligten Fachleute wollen erst kommende Woche Details bekannt geben. Zeitverzögerungen dürften der Stadt kaum ins Konzept passen. Denn schon nach den bisherigen Plänen wird die Großbaustelle bis Ende nächsten Jahres den Verkehr behindern. Dann soll sie eigentlich fertig sein. Die neue Brücke führt über Bahngleise. Deswegen muss der Zugverkehr während der Bauzeit immer wieder unterbrochen werden. Im Mai war die Überführung wegen ihrem schafhaften Unterbau, einem defektem Entwässerungssystem, abgeplatztem Beton und anderen Schäden in wenigen Tagen abgerissen worden.

Freitag, 23.09.22

Auszeichnungen für „Region Aachen rettet“-Ersthelfer

AACHEN (700) - Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute. Die Initiative „Region Aachen rettet“ will genau deshalb das Netz von Ersthelfern ausbauen, die dann noch vor Eintreffen des Rettungswagens am Unfallort sind. Gestern wurde Bilanz gezogen. Demnach gibt es aktuell in der StädteRegion und in den Kreisen Euskirchen, Düren und Heinsberg 4.500 Ersthelferinnen und Ersthelfer. Sie waren im vergangenen Jahr in mehr als 1.500 Einsätzen aktiv und haben viele Menschenleben gerettet. Noch werden aber mehr von ihnen gebraucht. Deshalb sollen Schulen stärker eingebunden werden und Erste-Hilfe-Kurse verpflichtend werden. Über die „Region Aachen rettet-App“ werden Ersthelfer näher informiert. Im Haus der StädteRegion sind gestern einige von ihnen für ihre Arbeit geehrt worden.

Freitag, 23.09.22

Weihnachtsmarkt wieder auf dem Rathausvorplatz

DÜREN (700) - Der Dürener Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr wieder auf dem Rathausvorplatz statt. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss bei nur einer Gegenstimme entschieden. Die Dürener Stadtverwaltung hatte bis zuletzt den Platz an der Annakirche ins Spiel gebracht. Diesen lehnten allerdings die Aussteller ab. Sie kritisierten, dass es dort im vergangenen Jahr viel weniger Besucher und damit deutliche Umsatzeinbußen gegeben habe.

Freitag, 23.09.22

Razzia gegen Schwarzarbeit im Abbruchgewerbe

DÜREN (700) - Bei einer Razzia gegen Schwarzarbeit im Abbruchgewerbe haben Ermittlungsbehörden ein Netzwerk von betrügerischen Firmen aufgedeckt. Ein 57-jähriger aus Düren und auch sein 33 Jahre alter Sohn wurden vorläufig festgenommen. Sie sollen Arbeiter aus Osteuropa und auch Flüchtlinge angeworben, auf deutschen Baustellen beschäftigt und danach mit Schwarzgeld entlohnt haben. Arbeiter hätten zudem auch mit gefälschten Gesundheitszeugnissen bei Asbest-Sanierungen mitgeholfen.

Freitag, 23.09.22

Nach Lkw-Brand: A4 ist wieder frei

AACHEN (700) - Die Autobahn 4 ist nach dem Brand eines Lkw-Hängers in der Nacht zum Donnerstag wieder für den Verkehr freigegeben. Es waren erhebliche Mengen Diesel ausgelaufen. Dieser Ölfilm ließ sich laut Feuerwehr nur schwer von der Fahrbahn herunterwaschen. Deshalb war die A4 zwischen Aachen-Zentrum und dem Kreuz Aachen seit dem Unfall gesperrt und konnte erst am späten Nachmittag wieder befahren werden.

Freitag, 23.09.22

Doel 3 wird heute Nacht endgültig abgeschaltet

ANTWERPEN (700) - Lange wurde im belgischen Parlament gestritten. Heute geht als erstes Kernkraftwerk in Belgien Doel 3 bei Antwerpen vom Netz. Das hat der Energieversorger Electrabel mitgeteilt. Grund ist der marode Zustand der mehr als 40 Jahre alten Anlagen. Die Entscheidung ist auch der erste Schritt hin zum Ausstieg Belgiens aus der Atomkraft. Der Meiler soll in der Nacht zum Samstag dauerhaft heruntergefahren werden. Demnächst soll der Ab- und Rückbau der dortigen Anlagen beginnen. Der Streit um den Weiterbetrieb von Doel 3 hatte zuletzt infolge der Energiekrise in Brüssel zu einer handfesten Regierungskrise geführt.

Freitag, 23.09.22

Krischer lobt Falterschutzprojekt in der Sistiger Heide

KALL (700) - NRW-Umweltminister Oliver Krischer besucht derzeit erfolgreiche Naturschutzprojekte im ganzen Land. In dieser Woche war er bereits zum zweiten Mal im Kreis Euskirchen zu Gast. Dort informierte sich Krischer über den Fortgang des Schutzes zweier bedrohter Tagfalter-Arten in der Sistiger Heide bei Kall. Das Projekt wird von der Biologischen Station des Kreises Euskirchen betrieben, läuft bis zum Jahr 2027 und wird vom NRW-Umweltministerium finanziell unterstützt. Krischer lobte die großen Erfolge bei der Wiederansiedlung der beiden Falterarten. In NRW drohen aktuell 45 Prozent aller Arten, auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Gattungen zu gelangen. Schuld daran sind vor allem die sich dramatisch ändernden Umwelt- und Klimaeinflüsse.

Donnerstag, 22.09.22

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