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August Boffenrath zieht sich aus Kommunalpolitik zurück

RAEREN (700) - Nach 33 Jahren ist August Boffenrath auf der jüngsten Sitzung aus dem Gemeinderat in Raeren ausgeschieden. In seine Wirkungszeit fielen fünf Bürgermeister und 70 Kollegen im Gemeinderat. Boffenrath war bei der letzten Wahl nicht mehr angetreten und nannte persönliche Gründe und sein Alter für diese Entscheidung.

Freitag, 29.11.24

Haushalt für Sankt Vith steht

ST.VITH (700) - Auf seiner letzten Sitzung in der alten Konstellation hat der Stadtrat in Sankt Vith den Haushalt für das kommende Jahr auf den Weg gebracht. Die wichtigsten Steuern bleiben unverändert. Wie auch in anderen Kommunen müssen die Müllsteuern angehoben werden, weil der Zweckverband Idelux den Gemeindeanteil um 30 Prozent angehoben hat.

Alleinstehende müssen künftig 100 Euro jährlich zahlen. Haushalte mit zwei oder mehr Personen dann 140 Euro. Die Müllentsorgungsgebühr steigt auf 42 Cent pro entsorgtem Kilo Abfall. Die übrigen Steuern bleiben zunächst unangetastet.

Angepasst wurden auch die Dotationen an die Hilfeleistungszone. Diese hängen mit der angestrebten Teilprofessionalisierung von Feuerwehr und Rettungsdienst zusammen. Hier enthielt sich die Opposition. Der Etat für die Polizei mit einem Umfang von 554.000 Euro wurde einstimmig verabschiedet.

Der außerordentliche Haushalt soll 2025 rund zweieinhalb Millionen Euro umfassen. Gut 680.000 Euro sollen davon von der DG kommen. Gute Nachrichten gab es bei den Erlösen vom Holzverkauf. Er erreichte in diesem Jahr einen neuen Rekordwert von 1,35 Millionen Euro.

Freitag, 29.11.24

Stadtwerke Jülich mit analogen Zählerkontrollen

JÜLICH (700) - In Jülich werden bis Anfang Januar wieder Mitarbeiter der Stadtwerke Jülich die rund 34.000 Zähler für Strom, Gas und Wasser persönlich ablesen. Vorher konnten auch Verbraucher die Werte weitergeben. Diese waren nach Angaben der Stadtwerke aber oft falsch oder auch ganz ausgeblieben. Die Ableser kommen übrigens unangekündigt. Sie tragen gelbe Warnwesten und führen Dienstausweise mit sich.

Freitag, 29.11.24

Zwischenstand zu Ausgrabungen an Burg Sankt Vith vorgestellt

ST.VITH (700) - Seit vier Jahren laufen die archäologischen Grabungen an der Burg in Sankt Vith. Ein Großteil der mittelalterlichen Burg wurde freigelegt. Wertvolle archäologische Funde kamen zu Vorschein. Am Mittwoch wurde nun die Ausgrabungsstätte erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zu den großen Überraschungen gehörten ein 12 Meter tiefer Brunnen aus dem 14. Jahrhundert, Reste aus dem mittelalterlichen Leben, aber auch Kanonenkugeln.

Ein Großteil der Burg befindet sich unter heute bewohnten Häusern in direkter Nachbarschaft zur Kirche. In den nächsten Tagen wird die Ausgrabungsstätte winterfest gemacht. Öffentliche Führungen werden trotzdem stattfinden. Das nächste Mal bereits am 15. Dezember. Enteignungen für weitere Grabungen wird es in Sankt Vith aber nicht geben.

Freitag, 29.11.24

RSI mit neuem Dreh- und Fräszentrum

EUPEN (7ß0) - Im Robert-Schumann-Institut in Eupen ist ein neues Dreh- und Fräszentrum in Betrieb gegangen. Die hochmoderne Anlage in der Newton-Ausbildungshalle soll neue Möglichkeiten in der Lehre bieten und damit einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel leisten. Rund zwei Jahre lang liefen die Planungen.

Die Maschine soll die Arbeitsabläufe deutlich vereinfachen. Gearbeitet wird mit 3D-Modellen und Digitaltechnik. Die Anschaffung kostete rund 320.000 Euro und wurde von der DG komplett finanziert. Das neue Dreh- und Fräszentrum wird künftig schulübergreifend genutzt. Auch die Meisterkurse des benachbarten ZAWM profitieren von der neuen Maschine, hieß es.

Freitag, 29.11.24

Nach Bahnunfall: Arbeiten sollen bis Weihnachten dauern

KERPEN (700) - Eine Woche nach dem Unfall zwischen einem Güterzug und einem Bauzug bei Kerpen steht nun fest, dass die Reparaturarbeiten auf der Strecke zwischen Köln und Aachen noch bis voraussichtlich 23. Dezember dauern werden. Das führt für Pendler weiter zu massiven Einschränkungen.

Im Fernverkehr werden während der Arbeiten keine ICE-Züge zwischen Köln und Aachen eingesetzt. Und auch der Eurostar nach Brüssel und Paris wird Aachen nicht passieren. Als Ersatz fahren Busse. Zwischen Düren und Horrem fallen die Reparaturen umfangreicher aus als anfangs gedacht. 1.000 Meter Gleise müssen dafür extra neu produziert und verlegt werden.

Freitag, 29.11.24

Aachen will genossenschaftliches Wohnen stärken

AACHEN (700) - Die Stadt Aachen will das genossenschaftliche Wohnen stärken. Das Interesse an gemeinschaftlichen Wohnprojekten sei laut Stadt groß. Abschreckend sei dafür aber oft der enorme Aufwand. Politik, Verwaltung und auch Wohnungswirtschaft haben jetzt ausgelotet, wie die Stadt solche Initiativen unterstützen könnte.

Zum Beispiel in einem Expertenpool für Genossenschaftsgründungen oder auch mit einem Solidarfonds für Haushalte mit geringem Einkommen. Auch könnten städtische Baugrundstücke bevorzugt an genossenschaftliche Projekte vergeben werden. In Aachen sind von insgesamt mehr als 140.000 Wohnungen nur rund 130 Genossenschaftswohnungen.

Freitag, 29.11.24

Neues Strukturwandelprojekt gestartet

JÜLICH (700) - Im Brainergy-Park in Jülich ist am Donnerstag ein weiteres Strukturwandelprojekt gestartet worden. Der Bau des so genannten „Brainergy Hub“. Dort sollen bis zum Jahr 2027 Gründer und Unternehmen ihre Produktideen zur Marktreife bringen. In dem Gebäude sind auf drei Etagen Büros, Konferenzräume und Veranstaltungsflächen geplant. Start-Ups sollen hier nachhaltige Energielösungen entwickeln und sie später im Brainergy-Park ansiedeln.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Neubau mit 67 Millionen Euro. Für die Weiterentwicklung brauchen die Gesellschafterkommunen Titz, Niederzier und Jülich aber weitere Hilfen vom Land. Vor allem der Flächeneinkauf im Vorfeld muss finanziert werden. Langfristiges Ziel ist die Schaffung von 5.000 neuen Arbeitsplätzen im Brainergy-Park in Jülich.

Freitag, 29.11.24

Propalästinensisches Protestcamp darf bleiben

MÜNSTER/AACHEN (700) - Das Oberverwaltungsgericht Münster hat entschieden, dass das propalästinensische Protestcamp auf dem Gelände der RWTH Aachen bleiben darf. Beim Verwaltungsgericht Aachen waren die Veranstalter mit ihrem Eilantrag gegen eine von der Polizei angeordnete Räumung zunächst erfolglos gewesen. Das Oberverwaltungsgericht sagt aber, das Protestcamp sei durch die Versammlungsfreiheit geschützt. Eine Beeinträchtigung der Uni sei nicht erkennbar. Das Camp besteht bereits seit Mitte des Jahres vor dem Hauptgebäude der Uni.

Freitag, 29.11.24

Voltfang erhält Nachhaltigkeitspreis

AACHEN/DÜSSELDORF (700) - Das Aachener Batterieunternehmen Voltfang ist am Abend im Düsseldorf mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet worden. Das 2020 als Start-Up an der RWTH gegründete Unternehmen hat ein umweltfreundliches Batteriespeichersystem entwickelt.

Es macht zum Beispiel alte E-Auto-Batterien zu Energiespeichern und hilft damit, CO2-Emissionen zu reduzieren. Mittlerweile nutzen viele Unternehmen diese Technologie, darunter auch Konzerne wie Aldi Nord. Der Nachhaltigkeitspreis wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Umwelt und Klimaschutz zusammen mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer und dem WWF vergeben.

Freitag, 29.11.24

Feuer auf Klinikbalkon

DÜREN (700) - Auf einem Balkon des Krankenhauses in Düren ist es am Dienstagvormittag zu einem Brand gekommen. Eine Krankenpflegerin im Alter von 42 Jahren sowie ihr 28 Jahre alter Kollege erlitten leichte Verletzungen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatten die beiden Klinikmitarbeiter die Flammen bereits gelöscht. Wie genau der Brand entstanden ist, muss noch geklärt werden. Auch ein benachbartes Bürofenster wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Donnerstag, 28.11.24

Weitere Unterstützung für die ukrainische Region Lemberg

BERLIN/AACHEN (700) - Der Bund wird die StädteRegion Aachen auch weiter bei der Unterstützung der ukrainischen Partnerregion Lemberg fördern. 120.000 Euro werden dafür bereitgestellt. Die ukrainische Stadt leidet seit Kriegsbeginn massiv unter russischen Angriffen. Im Rahmen des Projektes „Verbesserung des Bevölkerungsschutzes und des Wiederaufbaus in kommunaler Partnerschaft mit der Ukraine“ wird die StädteRegion Aachen nun weitere Hilfspakete ins Krisengebiet übersenden.

Dank des Zuschusses können u.a. ein Kleinbus und neue Solarmodule angeschafft werden. Der Bus soll für eine soziale Einrichtung dienen und dort Menschen mit Handicap sicher transportieren. Die Hilfspakete sollen noch im Dezember nach Lemberg geliefert werden.

Donnerstag, 28.11.24

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