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Ärger um GeWoGe-Wohnanlage

AACHEN (700) - Mit Anwohnerbeschwerden wegen Verwahrlosung im Wohngebiet „Gut Kulln“ musste sich gestern der Liegenschaftsausschuss der Stadt Aachen beschäftigen. Es geht um rund 600 Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GeWoGe. Dort sollen sich Ratten tummeln. Zudem werden wilder Müll und marode Spielplätze bemängelt. Als erste Reaktion wurden Rattenfallen aufgestellt und ältere Spielgeräte ausgetauscht.

Mittwoch, 19.04.23

Windradpläne für Schöneseiffen vorgestellt

SCHLEIDEN (700) - Alte Windräder durch neue leistungsfähigere Anlagen ersetzen, das plant ein Anbieter auch im Schleidener Stadtteil Schöneseiffen. Zwei Windkraftanlagen sind dort bereits 23 Jahre alt und technisch veraltet. Die Ersatzräder sollen nicht nur leistungsstärker, sondern auch höher werden. 50 Meter höher würden sie in die Luft ragen, dafür aber auch sechs Mal mehr Strom erzeugen als bisher, so der Betreiber.

Morgen will dafür der Stadtrat einen neuen Flächennutzungsplan verabschieden. Er würde die höheren Windräder erlauben. Gestern Abend wurden bereits die Anwohner vom Windparkbetreiber über die Pläne informiert. Vorgestellt wurden dabei auch die bisherigen Ergebnisse laufender Naturschutzuntersuchungen. Dennoch gab es von einigen Anwohnern bei der Veranstaltung im Bürgerhaus Schöneseiffen auch Kritik an den Windpark-Plänen.

Mittwoch, 19.04.23

Kampf gegen den wilden Müll

ALSDORF (700) - Alsdorf will auch in diesem Jahr etwas gegen wilden Müll in der Natur tun. Mit einer Sammelaktion sollen die Menschen zum Umdenken bewegt werden. Die Idee dahinter: Wer einmal mitgemacht hat, wirft so schnell nichts mehr achtlos in die Landschaft. Dazu werden rund um Alsdorf vom 2. bis zum 6. Mai wieder tausend Bürger unterwegs sein und einsammeln, was nicht in Wald und Feld gehört.

Der Frühjahrsputz war gestern im Stadtteil Mariadorf vorgestellt worden. Die Aktion scheint erfolgreich, denn die eingesammelten Abfallmengen verringern sich von Jahr zu Jahr, so die Stadt. Allerdings ist auch der Eigenbetrieb rund ums Jahr auf Streife. Auch andere Kommunen setzen regelmäßig auf die Mithilfe ihrer Bürger. Darunter die Stadt Düren. Dort wurden Ende März vier Tonnen Müll von 850 Helfern eingesammelt.

Mittwoch, 19.04.23

Sankt Franziskus erstrahlt in neuem Glanz

EUPEN (700) - Aufatmen bei Betreiber und Bewohnern des Altenheimes Sankt Franziskus in Eupen. Die Arbeiten zur Sanierung und an einem neuen Anbau sind nahezu abgeschlossen. Der Beginn der Planungen reichte bis ins Jahr 2009 zurück. Aus früher drei Zimmern wurden nun zwei Zimmer - jeweils mit Nasszelle. Die Gemeinschaftsbadezimmer gehören der Vergangenheit an. Die Zimmer der Bewohner verfügen zudem über einen Ausblick auf den Garten. Neu gestaltete Wege erleichtern es den Bewohnern, sich dort aufzuhalten. Aktuell leben in dem Heim 59 Bewohner. Bis auf 62 Plätze kann aufgestockt werden. Für Interessierte findet am Sonntag ein „Tag der offenen Tür“ statt.

Mittwoch, 19.04.23

Veterinäramt beschlagnahmt 140 Tiere

MONSCHAU (700) - Das Veterinäramt der StädteRegion hat bei einem Landwirt in Monschau-Konzen 140 Tiere beschlagnahmt. Im Stall des Mannes fanden die Kontrolleure drei verendete Kälber. Der Landwirt stand wegen der Vernachlässigung seiner Kühe schon mehrfach vor Gericht. So soll er ihnen unter anderem zu wenig Trinkwasser gegeben haben. Der Landwirt will nun vor Gericht zu klagen, um seine Tiere zurückzubekommen.

Mittwoch, 19.04.23

Proteste gegen Fahrradweg

AACHEN (700) - Die Bürger in der Aachener Salierallee protestieren gegen die Umgestaltung ihrer Straße in einen einseitigen Radschnellweg. Mit einer Plakataktion machen sie auf sich aufmerksam, damit sie in die Planung der Stadt einbezogen werden. „Kein Doppelverkehr auf einer Straßenseite“ oder „Die Salierallee kann beides - Bäume und Radfahrer“ ist auf den Plakaten zu lesen. Diese hängen beiderseits der Allee.

Die Bürger wollen vor allem verhindern, dass der Verkehr nur auf eine Seite der Allee verlegt wird, um die andere Straßenseite allein für Radfahrer zu reservieren. Aus ihrer Sicht bringt der Doppelverkehr eine doppelte Zunahme von Verkehr und Emissionen auf einer Alleeseite. Die betroffenen Bürger favorisieren deshalb einen zweiten Vorschlag der Verwaltung. Dieser sieht vor, auf beiden Seiten einen Radweg einzurichten. Eine endgültige Entscheidung fällt erst im Laufe des Jahres.

Mittwoch, 19.04.23

Autoknacker flieht - Beute bleibt

WEILERSWIST (700) - Das meldet die Polizei auch nicht alle Tage: In Weilerswist-Großvernich hatten Unbekannte am Wochenende ein Auto aufgebrochen. Eine Anwohnerin bemerkte laut den Ermittlern, wie eine unbekannte Person nachts in ihrem Hinterhof mehrere Gegenstände auf einer Regentonne ablegte. Die Frau machte Licht und verständigte die Beamten. Der Unbekannte flüchtete vom Grundstück. Die Gegenstände ließ er zurück. Die Polizei fand schnell heraus, dass diese aus einem Wagen stammten, der in der Nähe offenbar kurz zuvor aufgebrochen worden war. Eine Fahndung nach dem mutmaßlichen Autoknacker verlief zunächst ohne Ergebnis.

Mittwoch, 19.04.23

Urteil nach Explosion auf Annakirmes

DÜREN (700) - Nach einer Explosion in Düren im vergangenen Jahr ist ein Mann gestern zu anderthalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der 41-Jährige gestand vor dem Amtsgericht. Auf der Annakirmes in der Geisterbahn einen selbst gebastelten Sprengsatz deponiert zu haben. Verletzt wurde bei der Explosion niemand. Zwei Wochen zuvor hatte er eine ähnliche Tat auf der Düsseldorfer Rheinkirmes begangen.

Mittwoch, 19.04.23

Dickes Haushaltsplus in Kelmis

KELMIS (700) - Auch in Kelmis konnte zum Abschluss des Haushaltsjahres ein dickes Plus vermeldet werden. Der Überschuss beträgt 1,5 Millionen Euro. Ursprünglich waren nur eine halbe Million Euro eingeplant. Dies ist vor allem auf ein zinsloses Darlehen über drei Millionen Euro von der DG zurückzuführen.

Ohne die Unterstützung wäre Kelmis in die roten Zahlen geraten, erklärte Bürgermeister Luc Frank auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Die Lage sei weiter angespannt und finanzielle Spielräume auch in den kommenden Jahren weiter gering, so der Rathauschef bei der Vorstellung des Zahlenwerkes weiter.

Mittwoch, 19.04.23

Lontzen schließt 2022 mit Haushaltsüberschuss ab

LONTZEN (700) - Mit einem Überschuss von 580.000 Euro hat die Gemeinde Lontzen das Haushaltsjahr 2022 abgeschlossen. Finanzschöffe José Grommes sprach auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates von einer „positiven Entwicklung“. Eigentlich war die Gemeinde von einem Defizit ausgegangen. Auch vor dem Hintergrund gestiegener Lohn- und Energiekosten sei dies keine Selbstverständlichkeit, so der Schöffe weiter.

Kritik an den Zahlen kam von der Opposition. Die Union-Fraktion bemängelte zu geringe Investitionen in den Straßenunterhalt. Nur 230.000 Euro der veranschlagten 300.000 Euro seien ausgegeben worden. Vom Finanzschöffen hieß es dazu, dass man aufgrund der rasant steigenden Baukosten vorsichtiger bei der Ausführung gewesen sei. Zudem habe man nicht alle Projekte gleichzeitig realisieren können. Der Schuldenstand der Gemeinde sank laut aktuellen Zahlen im Vergleich zu 2021 um 2,5 Prozent auf rund 3,16 Millionen.

Auf der Gemeinderatssitzung wurde auch mitgeteilt, dass die seit 30 Jahren geplante Umgestaltung des Dorfkernes in Astenet vorangebracht werden soll. In zwei bis drei Jahren könnte im Zuge des Programmes zur ländlichen Entwicklung der erste Spatenstich erfolgen.

Grünes Licht gab es auch für die Fertigstellung der Fußgängerverbindung zwischen Rottdriesch- und Hellendergasse sowie für den Fuß- und Radweg entlang der Straße zwischen Walhorn und Merols.

Mittwoch, 19.04.23

Stadtrat Eupen: Wetzlarbad noch lange geschlossen

EUPEN (700) - Das Wetzlarbad in Eupen könnte noch mindestens anderthalb Jahre geschlossen bleiben. Das wurde auf der jüngsten Sitzung des Eupener Stadtrates deutlich. Die Vergabe der Aufträge werde in diesem Sommer erfolgen, sagte Sportschöffin Alexandra Barth-Vandenhirtz. Die Kosten für den Wiederaufbau sollen aus einer Versicherungsentschädigung von über 4,4 Millionen Euro genommen werden. Zusätzliche Kosten fallen für energieeffiziente Maßnahmen an, mit denen nicht nur die Ziele des Klimaplanes eingehalten werden, sondern mittelfristig auch Energie- und Betriebskosten des Bades eingespart werden sollen, hieß es weiter. Dazu zählen Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerk, Wasseraufbereitung und eine Anlage zur Nutzung von Drainagewasser.

Die Stadt hofft auf weitere Versicherungsentschädigungen und weitere Hilfen aus dem Katastrophenfonds.

Genehmigt wurden auch umfangreiche Straßen- und Kanalbaumaßnahmen in der Eupener Unterstadt. Auch die Fuß- und Radwege sollen verbessert werden. Die Bagger werden noch in diesem Jahr im Bereich zwischen Weser und Hill rollen. Die Arbeiten sollen in sechs Abschnitten erfolgen und zwei Jahre dauern. Die Stadt plant nach Angaben von Bauschöffe Michael Scholl dazu eine Informationsoffensive. Ziel sei es, den Schilsweg während der gesamten Bauzeit offenzuhalten, so Scholl.

Ebenfalls entschieden wurde, die Energiesparmaßnahme bei der Straßenbeleuchtung abzuschwächen. Von Montag bis Freitag werden die Laternen auch weiterhin zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens abgeschaltet. An den Wochenenden bleiben sie aber die ganze Nacht über eingeschaltet. Die CSP stimmte gegen dieses Vorgehen.

Mittwoch, 19.04.23

Spende für das ÖSHZ

RAEREN (700) - Das Öffentliche Sozialhilfezentrum der Gemeinde Raeren hat eine Spende der örtlichen Bücherbörse erhalten. 350 Euro Erlös waren beim letzten Bücherverkauf auf dem Raerener Adventsmarkt zusammengekommen. Das Geld kommt Projekten gegen Kinderarmut zugute. Die Bücherbörse gehört zum Verkehrsverein Raeren und sammelt das ganze Jahr über gut erhaltene Bücher und Literatur, um diese anschließend für soziale Zwecke auf dem Adventsmarkt zu verkaufen.

Dienstag, 18.04.23

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