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Rassismusvorwürfe gegen Uni-Professor

AACHEN (700) – Studenten der RWTH Aachen haben einen ihrer Professoren Rassismus vorgeworfen. Anlass war der Messerangriff in einem Regionalzug in Norddeutschland Ende Januar. Der Professor hatte daraufhin von einem „"afrikanisch/asiatischen 'welcome refugee' aus Merkels Zeiten gesprochen, berichtete die Aachener Zeitung. Studenten hatten daraufhin Graffitis gesprüht und eine Lesung gestört. Die RWTH distanzierte sich inzwischen von den Äußerungen. Auch der Pädagoge selbst räumte ein, einen Fehler begangen und sich in der Wortwahl vergriffen zu haben.

Mittwoch, 08.02.23

Mauel pocht auf deutsche Sprache

NAMUR (700) – Die ostbelgische Regionalabgeordnete im wallonischen Parlament, Christine Mauel, hat sich noch einmal nachdrücklich für die konsequente Anwendung der deutschen Sprache in Ostbelgien eingesetzt. Hintergrund sind die jüngsten Diskussionen um die Internetseite 1890.be. Sie dient eigentlich der Vernetzung der regionalen Wirtschaft, wird aber derzeit nur in französischer Sprache angeboten. Mauel unterstrich in diesem Zusammenhang noch einmal das garantierte Recht auf Mehrsprachigkeit in der Wallonie und verlangte eine schnelle Sprachumsetzung in Deutsch. Es müsse gewährleistet werden, dass künftig alle Behördendokumente, Schriftverkehre und Informationen automatisch in beiden Sprachen vorgehalten werden. Das würde auch die wirtschaftlichen Beziehungen verbessern helfen. Der wallonische Ministerpräsident Borsus kündigte Nachbesserungen an.

Mittwoch, 08.02.23

Unfallschwerpunkt soll entschärft werden

WEILERSWIST (700) – Der Unfallschwerpunkt auf der Landstraße zwischen Weilerswist und Metternich soll entschärft werden. Die Unfallkommision des Kreis Euskirchen sieht dringenden Handlungsbedarf. An der Anschlussstelle zur A61 hatte es allein im vergangenen Jahr fünf schwere Verkehrsunfälle gegeben. Nun werden Maßnahmen geprüft, wie der Bereich sicherer gestaltet werden könnte. Gemeinsam mit dem Land wird über die Einrichtung einer Ampel oder eines Kreisverkehres beraten. Zudem sind Verkehrskontrollen geplant. Zuletzt war immer wieder aufgefallen, dass sich viele Autofahrer in dem dortigen Bereich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 70 Km/h gehalten haben. Eine Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen.

Mittwoch, 08.02.23

Bleyberg setzt auf Energieunabhängigkeit

BLEYBERG (700) – Die Gemeinde Bleyberg will deutlich unabhängiger von konventioneller Energie werden. Allein in diesem Jahr sind dafür Investitionen von knapp 180.000 Euro geplant. An zahlreichen Standorten sind neue Photovoltaikanlagen vorgesehen. Damit will die Gemeinde einen Großteil ihres Stromes selbst erzeugen und bis zu 100.000 Euro an Energiekosten pro Jahr sparen. Möglich werden soll dies auch durch den Einsatz intelligenter Beleuchtung und Zähler sowie durch die Umrüstung auf LED-Technik bei der Beleuchtung.

Mittwoch, 08.02.23

Gegen Lebensmittelverschwendung und Plastikmüll

EUPEN (700) – Auch die DG will etwas gegen Lebensmittelverschwendung und Plastikmüll unternehmen. Die Wirtschaftsförderungsgeselllschaft Ostbelgien hat dazu nun eine eigene Umfrage gestartet. Dabei will sie von den Bürgern erfahren, welche Maßnahmen sie zur Vermeidung von Plastikmüll und gegen die Lebensmittelverschwendung ergreifen soll. Ziel ist eine stärkere Sensibilisierung für das Thema. Außerdem soll aus den Ergebnissen ein neues Handlungskonzept für das weitere Vorgehen der DG erarbeitet werden. Die Umfrage ist öffentlich, Interessierte können über das Internet teilnehmen.

Mittwoch, 08.02.23

Doppelbesteuerung sorgt für Unsicherheit

AACHEN (700) – Viel zu tun gibt es aktuell für die Beschäftigten des Grenz-Infopunktes Eurode in Aachen. Seit der Coronapandemie boomt die Arbeit im Homeoffice. Für Grenzpendler gelten Sonderregelungen. Doch die Übergangsbestimmungen fallen ende Juni weg. Dann wird es kompliziert. Wer in Belgien und den Niederlanden wohnt und in Deutschland arbeitet, müsste den Anteil seiner Homeoffice-Arbeit künftig in seinem Heimatland versteuern. Das bedeutet zwei Steuerabrechnungen und deutliche Mehrkosten.

Nur wenige Steuerberater sind dafür ausgebildet. Viele Unternehmen befürchten nun, dass sie ihre Homeoffice-Möglichkeiten wieder abschaffen müssen. Die Grenzgänger sind verunsichert. Beim GrenzInfoPunkt spricht man von einer Flut von Anfragen. Letztendlich könnten aber nur Aufklärung und einheitliche Regelungen bei der Doppelbesteuerung Abhilfe vor einem drohenden Chaos schaffen.

Mittwoch, 08.02.23

Fernwärme in der Region weiter recht günstig

AACHEN (700) – Mit der Energiekrise sind vielerorts die Preise für Fernwärme explodiert. Im deutschen Teil unseres Sendegebietes ist dieser Effekt bisher ausgeblieben. In Aachen versorgt die STAWAG aktuell 1.800 Kunden mit Fernwärme. Die Energie kommt aus dem Kraftwerk in Weisweiler. Im vergangenen Juli waren dafür die Arbeitspreise um durchschnittlich 15 Prozent erhöht worden. Fernwärme bleibt damit in Aachen günstiger als ein Gasanschluss. Für die Zukunft plant die STAWAG einen umfangreichen Ausbau des Fernwärmenetzes. Er soll bis 2030 abgeschlossen sein.

Mittwoch, 08.02.23

4,5 Mio. für Herdenschutz vor Wölfen

AACHEN (700) – Für den Herdenschutz vor Wölfen hat das Land Nordrhein-Westfalen im letzten Jahr viel Geld in die Hand genommen. 4,5 Mio. Euro wurden für die Sicherung von Weiden und Schafsherden der Landwirte ausgegeben. Unter anderem wurden mit dem Geld Elektrozäune bezuschusst, aber auch Viehhalter entschädigt, deren Schafe von Wölfen gerissen worden waren. Die genauen Zahlen wird Umweltminister Oliver Krischer heute im parlamentarischen Naturschutzausschuss vorstellen. Insgesamt gelten 38 Prozent der Landesfläche inzwischen als Wolfschutzgebiet – darunter auch Teile der Nordeifel und das Hohe Venn. Hier sind derzeit gleich mehrere Wölfe aktiv.

Mittwoch, 08.02.23

Nach Messerattacke: Zugbegleiter arbeiten wieder

WELKENRAEDT (700) – Nach der Messerattacke auf eine Zugbegleiterin vom Sonntag in Welkenraedt arbeiten nun wieder alle Beschäftigten. Nach dem Angriff waren die Bediensteten des Bahnhofs Welkenraedt in einen spontanen Ausstand getreten. Sie bemängelten zunehmende Aggressionen der Fahrgäste und fehlendes Sicherheitspersonal. Die Lage werde durch den Personalmangel und den Unmut über wegfallende Fahrkarten und bargeldlose Tickets noch verschärft. In den letzten Tagen hatten sich im Raum Lüttich Übergriffe auf Zugbegleiter gehäuft. Wegen der Arbeitsniederlegungen waren am Montag belgienweit 350 Züge ausgefallen. Zwischen der SNCB und den Eisenbahngewerkschaften wurden Nachbesserungen vereinbart. Die Lage bleibt aber angespannt, heißt es von den Zugbegleitern. Seit Dienstag fahren die meisten Züge wieder nach Plan.

Mittwoch, 08.02.23

DG spendet für Erdbebenopfer

EUPEN/AACHEN (700) – Auch die Deutschsprachige Gemeinschaft beteiligt sich an der weltweiten Hilfsaktion für die Opfer der Erdbeben in der Türkei und in Syrien. 20.000 Euro an Soforthilfe wurden an das belgische Rote Kreuz überwiesen, erklärte der für Entwicklungshilfe zuständige Minister Antonius Antoniadis. Von dem Geld sollen Erstversorgung, medizinische und humanitäre Hilfe organisiert werden. Das belgische Rote Kreuz arbeitet dazu vor Ort mit der Hilfsorganisation Roter Halbmond zusammen. Auf deutscher Seite haben das Bistum Aachen und der Caritas-Verband Spendensammlungen für die Erdbebenopfer gestartet. Unter anderem sind an diesem Sonntag im Rahmen der katholischen Gottesdienste Sonderkollekten geplant.

Mittwoch, 08.02.23

Warnstreiks bei der Post

AACHEN (700) – 15 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten der Deutschen Post fordert aktuell die Gewerkschaft Verdi. Weil die Tarifgespräche festgefahren sind, wurde gestern auch in unserer Region gestreikt. In Düren, Eschweiler und Stolberg hatte Verdi die Briefzusteller dazu aufgefordert, die Arbeit niederzulegen und stattdessen zur Großkundgebung nach Dortmund zu kommen. Viele Briefe und Pakete blieben liegen. Die Gewerkschaft spricht bei Ihrer Forderung von einem Inflationsausgleich, denn viele Zusteller-Nettolöhne liegen derzeit nur zwischen 1.600 und 2.000 Euro. Die Deutsche Post hat angekündigt, noch heute bei den Tarifverhandlungen den Zustellern ein neues Angebot machen zu wollen.

Mittwoch, 08.02.23

Investitionen in das Wohnungswesen

EUPEN (700) – Das geplante Dekret für das Wohnungswesen im Zuge neuer Zuständigkeiten der Deutschsprachigen Gemeinschaft macht weitere Fortschritte. Es war am Montag Thema im DG-Parlament. Schon jetzt steht fest, dass beim sozialen Wohnungsbau nachgebessert werden muss. Viele Einrichtungen sind 50 Jahre und älter, außerdem fehle es an bezahlbarem Wohnraum. Eine Bedarfsanalyse in allen Gemeinden soll nun klären, wo weitere Sozialwohnungen benötigt werden. Kritik gab es an möglichen sozialen Funktionen der Wohnungsbaugesellschaften. So könnte künftig entscheidend sein, dass Sozialwohnungsnutzer der deutschen und französischen Sprache mächtig sein sollen. Genau das geht aber vielen Beteiligten zu weit. Für die Umsetzung des Dekrets stehen einmalig 67 Mio. und anschließend jährlich 3 Mio. zur Verfügung. Voraussichtlich im nächsten Jahr soll es auf den Weg gebracht werden.

Mittwoch, 08.02.23

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