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Sorge vor neuem Hochwasser unbegründet

STOLBERG (700) - Tauwetter und starke Regenfälle haben am Mittwoch für teils große Besorgnis der Bevölkerung in Stolberg gesorgt. Viele Menschen hatten sich bei der Feuerwehr gemeldet und ihre Angst vor einem neuen Hochwasser bekundet. Bei der Feuerwehr kann man beruhigen. Aktuell gebe es keine Gefahrenlage. Zudem würden die Pegelstände der Bäche engmaschig kontrolliert.

Allerdings rieten die Blauröcke dazu, Waldspaziergänge zu vermeiden. An vielen Stellen seien durch die starke Schneelast Äste abgebrochen oder einzelne Bäume umgestürzt. Mehrere Verbindungswege mussten deshalb vorsorglich bereits gesperrt werden. Darunter auch die Strecke von Vicht nach Schevenhütte.

Donnerstag, 09.03.23

Tiny-Haus-Siedlung bleibt weiter Zankapfel

BLANKENHEIM (700) - Der geplante neuen Ferienpark am Freilinger See in Blankenheim erhitzt weiter die Gemüter. Ende vergangenen Jahres war der Gemeinde ein Bürgerbegehren gegen das Projekt vorgelegt worden. Die Gemeinde hatte das Begehren daraufhin von einer Anwaltskanzlei prüfen lassen. Der Rechtsanwalt fand zahlreiche Mängel und kritisiert irreführende Tatsachenbehauptungen, Ungenauigkeiten in der Begründung und fehlende sachliche Argumente.

Als Beispiel wurde angeführt, dass laut den Gegnern der Ferienanlage durch die 20 neuen Tiny-Häuser größere Flächen versiegelt würden. Aus Sicht der Anwaltskanzlei sei die Wirkung des Ferienparks überzeichnet dargestellt worden. Nun soll auf der Ratssitzung in der kommenden Woche darüber abgestimmt werden, ob das eingereichte Bürgerbegehren überhaupt zulässig ist.

Donnerstag, 09.03.23

Protest gegen geplante Umstrukturierungen bei Delhaize

VERVIERS (700) - Besorgte und verärgerte Mitarbeiter beim Verbrauchermarktkonzern Delhaize haben wegen der geplanten Umstrukturierungen im Unternehmen ihre Arbeit niedergelegt. Die Filialen in Verviers und Heusy mussten zeitweilig geschlossen werden. 128 Supermärkte der Kette sollen in ganz Belgien aus den bisherigen Strukturen genommen und zu Franchise-Märkten umgestaltet werden. Die Arbeitnehmer befürchten deutliche Verschlechterungen bei ihren Arbeitsbedingungen. Diese Befürchtung wird von der Gewerkschaft CNE geteilt. Den Beschäftigten drohen schlechtere Lohn- und Gehaltsbedingungen und Einbußen von bis zu 30 Prozent. Teilweise könnte auch die Personalvertretung entfallen. Trotz der Mitarbeiterproteste will Delhaize weiter an seinen Plänen festhalten. Die Märkte in Ostbelgien sind bereits auf Franchise umgestellt.

Donnerstag, 09.03.23

Mädchen belästigt - Zeugen bedroht

EUPEN (700) - Für reichlich Aufregung haben am Dienstag zwei Männer in Eupen gesorgt. Am Nachmittag hatten sie laut Polizei zunächst auf der Bahnhofstraße ein Mädchen angesprochen und bedrängt. Als ein Zeuge das aus einem stehenden Bus heraus beobachtete und eingreifen wollte, attackierte das Duo ihn mit mehreren Schlägen. Der Zeuge flüchtete daraufhin zurück in den Bus. Die Täter verfolgten ihn, stiegen in den Bus, bedrohten den Fahrer und verfolgten den Passanten im Inneren des Linienbusses mit einem Messer. Danach stiegen sie aus und flüchteten in Richtung Bahnhof. Der Hintergrund ist noch völlig unklar. Verletzt wurde niemand. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den beiden Angreifern verlief zunächst ohne Ergebnis.

Donnerstag, 09.03.23

Nach Sexualdelikt: Zwei Jahre Haft

ST.VITH/EUPEN (700) - Am Eupener Strafgericht ist ein Mann wegen des sexuellen Übergriffs auf einen geistig behinderten Mann zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Der 53-Jährige hatte sein 21 Jahre altes Opfer während einer Fußballübertragung in einem Sankt Vither Café kennengelernt. Unter einem Vorwand wurde das Opfer in die Wohnung des Angeklagten gelockt. Dort soll der Mann den 21-Jährigen gegen dessen Willen geküsst haben. Vor Gericht bestritt der 53-Jährige die Tat. Das Gericht glaubte aber den Einlassungen des Opfers. Neben der Gefängnisstrafe wurde zudem der zehnjährige Entzug der bürgerlichen Rechte angeordnet.

Donnerstag, 09.03.23

Kurzarbeit bei Miele

EUSKIRCHEN (700) - Beim Elektrohersteller Miele in Euskirchen befinden sich seit Anfang des Monats 100 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Das teilte das Unternehmen mit. Zuvor hatte die Produktion heruntergefahren werden müssen. Grund seien überfüllte Lager nach einem deutlichen Nachfragerückgang. Noch 2022 hatte der Konzern nach eigenen Angaben einen Umsatzrekord von über fünf Milliarden Euro erreicht. Die Herstellung von Waschmaschinen, Wäschetrocknern und Staubsaugern werde laut einem Sprecher vorübergehend gedrosselt. Deshalb werden auch weniger Kabeltrommeln und Elektromotoren aus dem Euskirchener Werk benötigt.

Die Kurzarbeit für die Beschäftigten soll zwischen drei und 12 Tage andauern. Ob in den nächsten Monaten noch einmal zu dieser Maßnahme gegriffen werden muss, ließ der Unternehmenssprecher zunächst offen. Dies hänge von der Auftragslage ab. Schon in den letzten Monaten hatte es für insgesamt 40 Beschäftigte eine bis zu zwölf Tage dauernde Kurzarbeitsphase bei Miele in Euskirchen gegeben.

Donnerstag, 09.03.23

Pläne für neuen Regionalexpress nach Brüssel

AACHEN/DÜREN (700) - Der Nahverkehrs-Zweckverband „Go Rheinland“ plant eine neue schnelle Regionalexpress-Verbindung von Köln nach Brüssel. Der Zug könnte künftig eine umstiegsfreie Verbindung mit dem Nahverkehr in die belgische Hauptstadt schaffen. Bislang fahren nur ICE- und Thalys-Fernzüge von Köln und Aachen direkt nach Brüssel. Die neue Verbindung soll durch ihre geringe Anzahl an Haltestellen deutlich schneller sein als die aktuell verkehrenden Regionalexpresslinien RE1 und 9. Halten soll der neue RE 29 nur an den Hauptbahnhöfen in Düren und Aachen. Wann die neue Direktlinie an den Start gehen wird, ist zunächst noch nicht bekannt.

Donnerstag, 09.03.23

Wasserrohrbruch sorgt für Behinderungen

AACHEN (700) - Für einige Probleme sorgte in der Stolberger Straße in Aachen ein größerer Wasserrohrbruch. Seit Montagnacht waren dort 18 Mehrfamilienhäuser vom Gas- und Wassernetz getrennt. Erst gestern Abend konnten die Anschlüsse wieder in Betrieb genommen werden. Nach Angaben des Versorgers Regionetz hatte ein Wasserrohrbruch auch eine benachbarte Gasleitung beschädigt. Beide Versorgungsleitungen mussten daraufhin unterbrochen werden. Zur Wasserentnahme wurde vor Ort ein Standrohr installiert. Wegen der Reparaturarbeiten wurde die Stolberger Straße am Mittwoch zeitweilig für den Verkehr gesperrt.

Donnerstag, 09.03.23

Drohen Enteignung im Überschwemmungsgebiet?

VERVIERS (700) - In Verviers droht nach der Hochwasserkatastrophe von 2021 neuer Ärger im Überschwemmungsgebiet. Zunächst sollten 31 von der Flut beschädigte Häuser abgerissen werden. Auch, um dem Fluss mit Grünzonen mehr Platz einzuräumen und sich damit vor neuem Hochwasser schützen zu können. Eine neue Studie der Wallonie sieht vor, dass 94 Gebäude von der Stadt erworben und abgerissen werden sollen. Neben Garagen und Lagerhallen auch viele weitere Wohnungen, Einige davon waren zunächst zerstört worden, sind inzwischen von den Bewohnern und Besitzern aber wieder repariert worden.

Wenn die Bewohner diese verlassen müssen, werden festgelegte Preise, die von einem Gutachter bestimmt worden sind, sowie eine einmalige Umzugsbeihilfe von 5.000 Euro bezahlt. Für viele Anwohner die zweite Katastrophe nach der Flut. Sie wollen nicht verkaufen. Die Stadt Verviers will unbedingt auf Enteignungen verzichten, befindet sich aber in Zugzwang. Derzeit kann sie die Wünsche der Wallonie aber ohnehin nicht umsetzen. Nur 3,1 Millionen Euro wurden von der Wallonischen Region für den Ankauf der Fluthäuser zur Verfügung gestellt. Laut dem diensthabenden Bürgermeister Alexandre Loffet viel zu wenig. Denn neben dem Kauf müsse ja auch noch abgerissen und neu gestaltet werden.

Die Stadt Verviers geht davon aus, dass für die Umsetzung der wallonischen Studie 16 Millionen Euro notwendig sind. Die Wallonie hat zwar weitere Unterstützung angekündigt. Doch auch eine neuerliche Finanzspritze wird in Verviers nicht ausreichen, um das Problem zu lösen.

Donnerstag, 09.03.23

Fachkräftebündnis organisiert Aktionswochen

EUPEN (700) - Der Fachkräftemangel macht auch den Betrieben in Ostbelgien immer mehr zu schaffen. Obwohl die Beschäftigungsquote in der DG bei rund 80 Prozent liegt, wird es für die Unternehmen immer schwerer, geeignetes Personal zu finden. 2018 wurde deshalb das Fachkräftebündnis Ostbelgien gegründet. Es setzt sich aus Vertretern von Politik, Wirtschaft und Bildung zusammen. Im März und April richtet es Aktionswochen aus, die sich an Arbeitnehmer und Arbeitgeber richten. So können sich Arbeitnehmer bei Weiterbildungsangeboten zu Führungskräften ausbilden lassen.

Auch die Unternehmer können sich fortbilden und weiter qualifizieren, erklärt Bildungsministerin Isabelle Weykmans. In den nächsten Wochen wird es an Schulen zudem Projekttage, Workshops und Infoabende geben. Zudem sind Schnuppertage an der Uni Lüttich geplant. Im April sollen zudem Jugendliche und Studenten mit Betrieben zusammengeführt, um berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Vor allem der vom Fachkräftemangel gebeutelte Horeca-Sektor soll davon profitieren.

Donnerstag, 09.03.23

Landesweiter Warntag: Sirenen heulen in NRW

AACHEN/EUSKIRCHEN (700) - Wer heute Vormittag im nordrhein-westfälischen Teil unseres Sendegebiets die Sirenen heulen hört, sollte nicht sofort an eine Katastrophe denken. Heute findet in allen NRW-Kommunen der so genannte „landesweite Warntag“ statt. Um 11 Uhr werden dabei alle verfügbaren Systeme einen Probealarm auslösen.

Neben den heulenden Sirenen werden die Warnapps auf dem Smartphone auch Testnachrichten verschicken.

Der Probedurchgang soll der Bevölkerung zeigen, wie die Warnung im Ernstfall abläuft. Darüber hinaus wird die Funktionsfähigkeit der einzelnen Sirenen getestet. In einigen Kommunen wird es zunächst noch keine Sirenenalarmierung geben. Dort sind die Anlagen entweder wegen technischer Mängel außer Betrieb oder in den letzten Jahrzehnten abmontiert worden.

Donnerstag, 09.03.23

Winterwetter behindert Müllabfuhr

EUPEN (700) - Schnee und glatte Straßen haben gestern in Eupen zu Problemen bei der Müllanfuhr geführt. In einigen Straßen konnte der Abfall nicht wie geplant mitgenommen werden, heißt es von der Stadt unter Berufung auf den Entsorger Intradel. Falls der Müll gestern nicht abgeholt worden ist, soll er von der Bevölkerung wieder reingeholt werden. Für die ausgefallene Abfallsammlung gebe es keinen Nachholtermin. Die Abholung erfolge automatisch mit der nächsten regulären Müllabfuhr, so die Stadt Eupen weiter.

Donnerstag, 09.03.23

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