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Ehemann schweigt nach Todesfall weiter

EUSKIRCHEN (700) - Nach dem Tod einer 25 Jahre alten Frau aus Euskirchen schweigt der Ehemann weiter. Am Samstagabend hatte er nach Polizeiangaben selbst die Polizei und den Rettungsdienst gerufen. Dabei hatte er angegeben, seine Frau sei im Verlauf eines Familienstreits schwer verletzt worden. Das Opfer starb am Montag im Krankenhaus. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Bislang können die Ermittler nur vermuten, dass der Mann die schweren Verletzungen der Frau mit bloßen Händen herbeigeführt haben könnte. Eine Befragung der Nachbarn blieb ohne Ergebnis. Sie hatten von dem Streit offenbar nichts mitbekommen. Die Ermittlungen dauern an.

Donnerstag
17.09.2020

CSP will sich „konstruktiv und kritisch“ in Corona-Krise präsentieren

EUPEN (700) - Der neue Fraktionsvorsitzende der CSP in Ostbelgien, Jerome Franssen, hat zum Auftakt seiner Arbeit deutlich gemacht, wie er sich die politische Arbeit in den kommenden Monaten vorstellt. Aus seiner Sicht wollen die Christsozialen in der DG „konstruktiv und kritisch“ an der Bewältigung der Folgen der Corona-Krise mitarbeiten. Zahlreiche Vorschläge wurden bereits unterbreitet. So wünscht sich die CSP befristete gezielte Investitionen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Kinderbetreuung. Zudem müsse finanziell der Ausbau der Digitalisierung im Schul- und Unterrichtswesen vorangetrieben werden. Dies seien wichtige Bereiche, die in Krisenzeiten das Leben aufrecht erhalten helfen, so Franssen in einer Presseerklärung. Franssen war zuvor von der CSP als Nachfolger für Colin Kraft im Amt des Fraktionsvorsitzenden angekündigt worden.

Donnerstag
17.09.2020

Arbeitgeberverband warnt vor erneutem Lockdown

EUPEN (700) - Der Arbeitgeberverband Ostbelgien hat noch einmal betont, dass ein zweiter Corona-Lockdown für die Geschäftswelt gravierende Folgen haben könnte. 200 Unternehmer aus der DG waren zuvor in einer Umfrage um eine Stellungnahme gebeten worden. 63 Prozent erklärten, sie hätten durch die Einschränkungen teilweise erhebliche Einnahmeverluste hinnehmen müssen. Bei vielen Unternehmen habe sich die Lage noch nicht wieder normalisiert. Mehr als die Hälfte der Befragten befürchtet, bei einem neuerlichen Lockdown den Geschäftsbetrieb dauerhaft einstellen zu müssen. Der Arbeitgeberverband mahnte deshalb in Richtung der Föderalregierung, es nicht noch einmal zu einem totalen Herunterfahren der Wirtschaft kommen zu lassen. Dies sei für die meisten Betriebe „nicht zu verkraften“, so ein Sprecher.

Donnerstag
17.09.2020

Geständnis der Angeklagten im Mordprozess Laennertz

EUPEN (700) - Am dritten Tag im Mordprozess Laennertz vor dem Eupener Assisengericht hat die Hauptangeklagte ein umfassendes Geständnis abgelegt. Unter Tränen gestand die frühere Lebensgefährtin des Opfers, den Mord geplant zu haben. Ausgeführt wurde die Tat von ihrem Sohn. Motiv soll Habgier gewesen sein. Die Angeklagte entschuldigte sich bei den Hinterbliebenen des Mordopfers und auch bei ihrem Sohn. Schon am Montag hatte der Sohn eingeräumt, Laennartz in seiner Wohnung mit einer Axt erschlagen zu haben. Die Tatwaffe war in einem Brunnen bei Konzen versenkt worden, wurde dort aber wenig später gefunden. Das Urteil im ersten Eupener Geschworenenprozess steht noch aus.

Donnerstag
17.09.2020

Radfahrstreifen am Pontwall in Bau

AACHEN (700) - Radfahren in Aachen soll sicherer wegen: Auf dem Pontwall in der Nähe des Ponttors entsteht dazu ein neuer Fahrstreifen, der nur von Radfahrern genutzt werden kann. Spezielle Betonsteine werden auf der Fahrbahn aufgebracht und sollen so Radweg und Straße voneinander trennen. Die 16 Zentimeter hohen Steine waren extra für die Stadt Aachen angefertigt worden. Das Projekt soll vor allem die Verkehrssicherheit erhöhen. Mit der Strecke am Pontwall will die Stadt testen, wie das Projekt bei den Radfahrern ankommt. Je nach Ergebnis könnten die Betonsteine auch an anderer Stelle im Stadtgebiet eingesetzt werden.

Donnerstag
17.09.2020

Autos rund ums Theater zeitweise verbannt

AACHEN (700) - Zum Start der europäischen Mobilitätswoche ist der Bereich rund um das Aachener Theater für Autos gesperrt worden. Nur noch Busse haben freie Fahrt. Ziel der Kampagne ist es, den Autoverkehr zu reduzieren und die Stadt lebenswerter zu machen, so die Organisatoren. Eine Woche wird mit verschiedenen Aktionen auf nachhaltige Mobilität aufmerksam gemacht. Gezeigt werden zudem neue Entwürfe von Studenten. Sie haben vorgeschlagen, wie sie den Bereich rund um das Theater umgestalten würden. Außerdem gibt es neben kleineren Konzerten der Hochschule für Musik und Tanz auch Informationen zur Elektromobilität. An der europäischen Mobilitätswoche nehmen neben Aachen auch Düren, Jülich und Eschweiler teil.

Donnerstag
17.09.2020

Erneute Auszählung der Kommunalwahl in Heimbach

HEIMBACH (700) - Die Stadt Heimbach lässt das Ergebnis der Bürgermeisterwahlen neu auszählen. Nach Angaben der Stadt gibt es Bedenken, ob die Stimmen aus zwei Wahlbezirken korrekt ausgezählt wurden. Bei der Wahl am Sonntag hatte CDU-Kandidat Jochen Weiler 82 Stimmen mehr erhalten als der parteilose Dirk Nagelschmidt. Ob sich das Ergebnis durch die Neuauszählung ändern könnte, ist derweil noch unklar.

Donnerstag
17.09.2020

Proteste gegen Werksschließung bei Continental

AACHEN (700) - Seit Wochenbeginn kochen die Emotionen hoch beim Autobauer Continental in Aachen. Überraschend kündigte die Geschäftsleitung an, das Werk Ende nächsten Jahres zu schließen. Seit neunzig Jahren werden im Aachener Stadtteil Rothe Erde Reifen hergestellt. Nun sollen 1.800 Menschen ihre Arbeit verlieren. Gestern Nachmittag demonstrierten die Betroffenen lautstark. Sie kritisieren vor allem die Gründe für die Schließung. Denn Continental führt nicht die mangelnde Auslastung an, sondern will seinen Sparkurs weiter fortsetzen und die Reifen in Osteuropa günstiger produzieren. Noch besteht aber Hoffnung auf eine Rettung des Werks. In der kommenden Woche sollen Gespräche zwischen Gewerkschaft und Geschäftsleitung starten. Und auch der Conti-Aufsichtsrat muss der Werksschließung noch zustimmen.

Donnerstag
17.09.2020

Trinkwasser-Einschränkungen in Bütgenbach aufgehoben

BÜTGENBACH (700) - Nach Büllingen hat nun auch die Gemeinde Bütgenbach die Einschränkungen für die Bürger beim Trinkwasserverbrauch aufgehoben. Wegen der Dürre aufgrund der anhaltenden Hitze im Sommer hatte sich der Grundwasserspiegel stark abgesenkt. Gleichzeitig war der Verbrauch derart angestiegen, dass die Gemeinde per Polizeiverordnung die Nutzung einschränken musste. Aufgrund der Witterungsverhältnisse konnten diese aber nun wieder aufgehoben werden. In den vergangenen Jahren ist es aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen in den Sommermonaten schon häufiger zur Regulierung des Trinkwasserverbrauchs gekommen. Derzeit werden in vielen Kommunen neue Quellen erschlossen und Leitungen geplant. Um die Situation zu verbessern.

Freitag
11.09.2020

Ehemaliger Fitnesstrainer wegen Sittlichkeitsdelikten angeklagt

EUPEN (700) - Ein Besitzer eines ehemaligen Fitnessstudios aus Eupen muss sich derzeit vor dem Strafgericht verantworten. Die Anklage wirft ihm Voyeurismus und sexuelle Belästigung vor. Sieben Frauen soll der Fitnesstrainer unsittlich beobachtet haben. Zwei von ihnen hatten das Verfahren ins Rollen gebracht. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Die Verteidigung plädiert dagegen auf Freispruch und begründet das damit, dass der Angeklagte keinen bösen Absichten verfolgt haben soll. Das Urteil steht noch aus.

Freitag
11.09.2020

16-jährige nach Unfall verstorben

BAELEN (700) - Ein 16 Jahre altes Mädchen, das am vergangenen Donnerstag bei einem Verkehrsunfall in Baelen erheblich verletzt worden war, ist nun im Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei jetzt mit. Die Jugendliche war nach bisherigen Erkenntnissen an einer Haltestelle aus einem Bus ausgestiegen und hatte versucht, eine Straße zu überqueren. Dort war sie von einem Lastwagen erfasst worden. Die 16-jährige war nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber nach Lüttich geflogen worden. Dort erlag sie in einer Klinik nun ihren schweren Verletzungen.

Freitag
11.09.2020

„Eifelforum“ will Folgen des Klimawandels abmildern

EIFEL (700) - Auf dem Eifelforum 2020 haben Vertreter aus der DG, der StädteRegion Aachen sowie von den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen über die Eindämmung der Folgen der Klimaveränderungen beraten. Die Klimakrise habe auch Auswirkungen auf die Eifel, sind sich die Experten einig. Rund 100 Teilnehmer unterschiedlichster Zweige von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren der Einladung gefolgt und wollen in den kommenden Jahren Konzepte erarbeiten, um die Folgen des Klimawandels aktiv und passiv abzumildern. Alle Beteiligten wünschen sich über das Forum eine stärkere Vernetzung. Denn die Probleme wie Hitze, Dürre, nasse und schneearme Winter machten nicht vor Ländergrenzen Halt. Erste gemeinsame Projekte sollen das Talsperren-Management und gemeinsame Aktionen zur Eindämmung von Waldschäden aufgrund der Trockenheit sein.

Freitag
11.09.2020

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