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Forschungszentrum bei NASA-Mission

JÜLICH (700) - Das Forschungszentrum Jülich hat an einer NASA-Mission mitgearbeitet. Gemeinsam mit der Universität Wuppertal ist Jülich am Projekt AtmoCube beteiligt. Dabei geht es um einen Satelliten. Der soll ab 2029 rund 500 Kilometer über der Erde unterwegs sein. An Bord befindet sich ein Messinstrument aus Jülich, dass Lichtsignale untersucht. Die Daten sollen dabei helfen, die oberen Luftschichten besser zu verstehen. Das ist wichtig für Satelliten, Navigation und Kommunikation. Gleichzeitig liefern die Messungen wichtige neue Erkenntnisse über den Klimawandel.

Samstag, 17.01.26

Möglicher Cyberangriff in Heinsberg

HEINSBERG (700) - Stillstand bei der Stadt Heinsberg. Alle Telefonnummern und Mailadressen der Stadtverwaltung sind wegen einer technischen Störung nicht erreichbar. Vermutet wird ein Cyberangriff. Die zentrale Anlaufstelle für Internet-Kriminalität wurde bereits eingeschaltet.

Samstag, 17.01.26

Erneut Internetbetrüger am Werk

EUPEN (/00) - Im Bereich der Polizeizone Weser-Göhl wurden in den letzten Tagen gleich mehrere Fälle von Online- und Internetbetrug gemeldet. Ein älterer Mann hatte einen Anruf von einem Unbekannten erhalten, der vorgab, für eine Bank zu arbeiten. Ihm wurde vorgegaukelt, dass große Summen von seinem Konto abgebucht worden seien. Mit seiner Hilfe könne der Vorgang aber rückgängig gemacht werden.

Die Polizei warnt, weil sich Banken niemals telefonisch melden, um persönliche Daten abzufragen. Im Zweifel sollte man sofort auflegen und sich selbst bei der eigenen Bank informieren. Außerdem wurde eine Frau auf einer Online-Plattform von einer fremden Person kontaktiert. In dem Telefonat wurde erklärt, dass versehentlich eine hohe Summe auf ihr Konto überwiesen worden sei. Sie wurde gebeten, die Summe zurückzuzahlen. Als sie der Aufforderung folgte, entstand ein Schaden im vierstelligen Bereich.

Freitag, 16.01.26

Großeinsatz nach Zigarettenautomatensprengung

STOLBERG (700) - Nachdem die Serie von Sprengungen von Zigarettenautomaten in der Region Stolberg weiter nicht abreißt, hat es dort am Mittwochabend einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Hintergrund war ein lauter Knall und Rauch in der Nähe eines Zigarettenautomaten. Die Polizei stellte schnell fest, dass der Automat beschädigt worden war. Offenbar versuchten Unbekannte, ihn aufzubrechen. Allerdings scheiterten sie und blieben ohne Beute. Eine sofort eingeleitete Fandung blieb zunächst ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei Stolberg ermittelt nun wegen schweren Diebstahls.

Freitag, 16.01.26

Fahrradunfall im Venn beschäftigt erneut die Justiz

EUPEN (700) - Der Fahrradunfall, bei dem ein Mann 2020 ein Mädchen im Hohen Venn angefahren hat, beschäftigt erneut die Justiz. Das Berufungsgericht in Lüttich wird den Fall am kommenden Mittwoch verhandeln. Der Radfahrer fordert nun 4.500 Euro Schadenersatz, obwohl er den Unfall verursacht hat. Hintergrund ist der Verlauf der Ereignisse nach dem Unfall. Der Mann hatte am 1. Weihnachtstag 2020 ein fünfjähriges Mädchen bei Baraque Michel beim Überholen erfasst. Anschließend fuhr er einfach weiter.

Der Vater filmte die Szene und verbreitete sie in den sozialen Netzwerken im Internet. Der Radfahrer war vor Gericht zunächst wegen Fahrlässigkeit schuldig gesprochen worden. Seine Strafe wurde aber ausgesetzt. Nun klagt er, weil das Video seinen Ruf beschädigt haben soll, während der Vater bereits dagegen Berufung eingelegt hat. Das Urteil im Berufungsverfahren soll Anfang März gesprochen werden.

Freitag, 16.01.26

Bei Unfall leicht verletzt

BÜTGENBACH (700) - Wie wichtig geräumte Bürgersteige sein können, zeigt ein Unfallhergang vom Mittwochnachmittag in Weywertz. Weil ein Bürgersteig schneebedeckt und nicht geräumt war, war dort ein Fußgänger teilweise auf der Fahrbahn unterwegs. Ein Autofahrer versuchte, dem Passanten auszuweichen. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und erfasste den Fußgänger. Dieser stürzte und wurde dabei leicht verletzt, wie die Eifelpolizei mitteilt.

Freitag, 16.01.26

Haacht-Brauerei kämpft um ihre Zukunft

EUPEN (700) - Die Haacht-Brauerei aus Flandern, die seit 1998 auch die Eupener Biere braut, kämpft um ihre Zukunft. Das Unternehmen gehört zu den ältesten belgischen Privatbrauereien und steckt seit längerem in einer tiefen Krise. Ihr Umsatz ist im vergangenen Jahr auf 112 Millionen Euro geschrumpft. Damit wurde ein Verlust von 8,2 Millionen Euro erzielt. Das Unternehmen muss wie viele andere Brauereien auch sinkende Verkaufszahlen und eine schwierige Marktlage verkraften. Schon mehrmals hatte es Entlassungen gegeben.

In den vergangenen beiden Jahren wurden allein 47 Stellen gestrichen. Das Unternehmen will seinen radikalen Umbau fortsetzen und schließt auch den Abbau weiterer Arbeitsplätze nicht aus. Zukünftig will man sich nur noch auf fünf Kernmarken konzentrieren, darunter die Abteibiere. Alle anderen sollen vom Markt verschwinden. Darunter auch zahlreiche kleinere und regionale Marken. Ob das auch das Eupener Bier betrifft, ist offen. Entscheidungen sollen in den kommenden Monaten getroffen werden, heißt es in einem Medieninterview.

Freitag, 16.01.26

Träger des „Preis des Parlamentes“ 2025 stehen fest

EUPEN (700) - In Eupen stehen die Träger des „Preis des Parlamentes“ der DG für das zurückliegende Jahr fest. Eine Jury aus Abgeordneten und Gutachtern hat Autoren aus den Bereichen Staatswissenschaften, Kunst und Kultur sowie Biografien ausgewählt. In dem Bereich Staatswissenschaften wurde Cedric Istasse für seine Arbeit zu den wichtigsten institutionellen Besonderheiten der DG im Kontext zur Staatsreform geehrt. In den Bereichen Kunst und Kultur geht die Auszeichnung an Sabine Rixen.

Sie wird für ihre Ausstellung zum Thema „Zink“, die von einem erfolgreichen belgischen Buchautor inspiriert wurde, ausgezeichnet. Im Bereich Biografien wird Roland Goffart ausgezeichnet. Er ist Autor des Buches „Lily“, bei dem es um eine so wörtlich „beschlagnahmte Jugend in einem annektierten Land“ geht und damit die Geschehnisse in Ostbelgien im Zweiten Weltkrieg nachbildet. Die Verleihung findet im März im Parlament der DG statt.

Freitag, 16.01.26

Strenger Winter sorgt für viele neue Schlaglöcher

AACHEN (700) - Der bislang recht strenge Winter hat auf den Straßen in der StädteRegion Aachen für viele neue Schlaglöcher gesorgt. Die Kommunen wie zum Beispiel Aachen und Herzogenrath erfassen derzeit die entstandenen Schäden. Anschließend sollen sie in den kommenden Wochen beseitigt werden. Dafür muss das Winterwetter mitspielen und es darf kein neuer Frost angekündigt sein. Für die Reparatur müssen zudem Straßenbaufirmen gefunden werden, die noch kurzfristige Aufträge verkraften können. Davon gibt es aktuell aber nur wenige. Deshalb werde es wohl zu Verzögerungen bei der Beseitigung der Schlaglöcher kommen, heißt es von den Kommunen.

Freitag, 16.01.26

Neuer Batteriespeicher eingeweiht

ALSDORF (700) - In Alsdorf ist am Donnerstag ein neuer Batteriespeicher eingeweiht worden. Damit sollen mindestens 2.000 Haushalte in der Region versorgt werden. Laut Stadt und beteiligten Firmen handelt es sich um einen der größten Speicher seiner Art in NRW. Die Anlage befindet sich in einem Gewerbegebiet und kann 20 Megawattstunden speichern. Dabei handelt es sich um Überschüsse von erzeugtem Solarstrom. Gebaut wurde der Großbatteriespeicher vom Aachener Start-Up Voltfang. Die Anlage mit Batterien, Trafos und Schaltstation ist direkt an das Umspannwerk Alsdorf angeschlossen. Solche Großspeicher können u.a. kurzfristige Schwankungen im Stromnetz abfedern.

Freitag, 16.01.26

Nach Sturm: Müllabfuhr kommt später

BAD MÜNSTEREIFEL (700) - Auch mehrere Tage nach dem Sturmtief „Elli“ kommt es in Bad Münstereifel weiter zu Verzögerungen bei der Müllabfuhr.  Wenn die Tonnen nicht rechtzeitig geleert werden, bittet die Stadt, sie einfach stehenzulassen. Die Tonnen werden nachgeleert.  Auch in Zülpich teilte die Stadt mit, dass es noch immer zu Verzögerungen bei der Müllabfuhr kommt. Das Abfuhrunternehmen hatte in den letzten Wochen immer wieder mit witterungsbedingten Schwierigkeiten zu kämpfen, hieß es weiter.

Donnerstag, 15.01.26

Hausärztemangel verbessert sich

WEILERSWIST (700) - Aufatmen im Weilerswister Ortsteil Lommersum. Nachdem dort vor einem Jahr die letzte Hausarztpraxis geschlossen hatte, mussten sich rund 2.500 Patienten neu orientieren.  Nun aber wurde dort doch noch ein Nachfolgeteam gefunden. Zwei junge Ärzte sichern nun die hausärztliche Versorgung in der Gemeinde. Im Rathaus hatte man nach aktiven Lösungen gesucht, um die Situation langfristig zu verbessern.

Im Mittelpunkt stand, junge Ärzte langfristig an Weilerswist zu binden. Zum Beispiel mit einer Broschüre für Landarztstudierende. Diese wurde an Hochschulen in NRW verteilt.  Ein Landarztstudium verpflichtet die Absolventen, zehn Jahre nach ihrem Abschluss als Hausarzt in einer unterversorgten Region zu arbeiten. In Weilerswist hofft man, dass noch weitere junge Ärzte gefunden werden, um die Versorgung langfristig im gesamten Ortsgebiet sichern zu können.

Donnerstag, 15.01.26

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