Dollendorf: „Termin der Hausdurchsuchung im DG-Ministerium unglücklich“
BURG-REULAND (700) - Nach der Hausdurchsuchung wegen möglicher Zweckentfremdung öffentlicher Mittel, Unterschlagung und Subsidienbetrugs im Ministerium der DG hat sich auch der Burg-Reuländer Schöffe Serge Dollendorf zu Wort gemeldet. Er hinterfragte den Zeitpunkt der Durchsuchung so kurz vor den Wahlen. Nicht liege ihm ferner als eine Lanze zu brechen für eine Partei, die möglicherweise durch die staatsanwaltlichen Untersuchungen wenige Tage vor der Wahl geschädigt wurde.
Aus seiner Sicht seien die Untersuchungen terminlich aber - so wörtlich - „sehr unglücklich“ gewählt worden. Dollendorf fordert deshalb neben der lückenlosen Aufklärung des Verdachtes auf Subsidienbetrug auch die Klärung der Frage, wie es zu der Terminierung der Untersuchung kommen konnte. Dollendorf sieht sein Schreiben zu dem Thema als Aufforderung an die zuständigen Instanzen, die Handlungen der Staatsanwaltschaft auf Vorliegen einer potenziellen Wahlmanipulation zu untersuchen.
Montag, 10.06.24
