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„Bitterer Cocktail“ für Paasch und Franssen

EUPEN (700) - Die CGSP hat gestern Vormittag vor dem Ministerium der DG in Eupen gestreikt. Der Streik war Teil des Aktionspakets der Gewerkschaft FGTB im Kampf gegen die Reformpläne der Arizona-Koalition und gegen die geplanten Sparmaßnahmen der DG. Beim Austausch mit Minister Jerome Franssen und Ministerpräsident Oliver Paasch wurde nicht mit Kritik gespart. Schon zum zweiten Mal sucht die CGSP den direkten Draht zu den DG-Politikern.

Im Dezember vergangenen Jahres waren bereits symbolisch Spendenschecks von über fünf Millionen Euro überreicht worden. Gestern wurde als Symbol für die Situation ein „bitterer Cocktail“ überreicht. Dieser würde aus Sicht der Gewerkschaften derzeit den Mitarbeitern von Behörden und im öffentlichen Dienst serviert. Sowohl von der Föderalregierung als auch der DG.

Besonders bemängelt wurde die massiven Folgen durch die geplante Rentenreform. Zugeständnisse gab es von der DG-Politik aber nicht. Paasch erklärte, es habe einen breiten Konsens bei den Einsparungen gegeben, um die Gemeinschaft vor drohenden Strafzahlungen zu bewahren. Die nächste Streikaktion der CGSP soll am 23. Juni in Brüssel stattfinden.

Mittwoch, 21.05.25

Online-Betrüger täuschen Frau

LONTZEN (700) - Online-Betrüger haben auf einer Internetplattform eine Frau aus Lontzen getäuscht. Sie hatte im Zuge eines Privatverkaufs die Anfrage der Mailadresse durch eine mögliche Interessentin beantwortet. Anschließend wurde auch der Kauf über die Internetseite bestätigt. Um die Plattform benutzen zu können, musste sich die Lontzenerin erneut anmelden und ihr Passwort zurücksetzen.

Laut Polizei erhielt sie danach eine Zahlungsaufforderung über zwei Cent, damit sie sich bei einem Online-Bezahlterminal registrieren kann. Kurz nach der Zahlung wurden mehrere dreistellige Summen vom Konto des Opfers abgebucht. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei. Von den Online-Betrügern fehlt jede Spur.

Mittwoch, 21.05.25

Drei Tourist-Infos in Ostbelgien geschlossen

BURG-REULAND/KELMIS (700) - Gleich drei Tourist-Infos in Ostbelgien sind aktuell geschlossen. In Kelmis war an Altweiber ein Bus in die Fassade gefahren. Die Einrichtung kann vorerst nicht wiedereröffnet werden und ist auf drei Standorte in der Gemeinde aufgeteilt. In Malmedy und Burg-Reuland fehlt es krankheitsbedingt an Personal.

In Malmedy könnte diese Situation laut Verkehrsverein bis August andauern. In der Zwischenzeit werden Touristen an das Büro in Sankt Vith verwiesen. In Burg-Reuland wird nicht ausgeschlossen, dass das Büro dauerhaft geschlossen bleibt. Der zuständige Minister Gregor Freches hatte in seiner Tourismusstrategie angekündigt, dass künftig vier zentrale Einrichtungen in der DG die Gesamtregion abdecken sollen. Sie würden dann nicht nur den einzelnen Ort darstellen und versorgen. Denn seit Jahren seien die Besucherzahlen in den Tourismusbüros rückläufig. Immer mehr würden dagegen digitale Angebote genutzt.

In Burg-Reuland stößt diese Einstellung aber auch auf Kritik. Befürchtet werden Einschränkungen bei Veranstaltungen und eigenen Angeboten. Es fehle laut den Tourismusbetrieben dann eine zentrale Anlaufstelle. Außerdem könnten Veranstaltungen wie das Mittelalterfest künftig dann ohne Unterstützung der Tourist-Info kaum mehr stattfinden.

Mittwoch, 21.05.25

Stadt warnt vor gefälschten Strafzetteln

AACHEN (700) - Die Stadt Aachen warnt aktuell vor gefälschten Strafzetteln. Diese sollen den echten Knöllchen für Falschparker sehr ähnlich sehen. Auch das Logo der Stadt Aachen wurde auf den Fälschungen verwendet. Der Unterschied zu einem echten Strafzettel ist aber dennoch sichtbar. Die Fälschungen enthalten laut Stadt „nicht zitierfähige Beschimpfungen“. Die Stadt Aachen bittet darum, die falschen Strafzettel einfach zu ignorieren. Sie will nun Strafanzeige erstatten, weil die städtischen Logos missbräuchlich verwendet wurden.

Mittwoch, 21.05.25

Prozess um zerstörte Mobilfunkmasten

AACHEN (700) - Vor dem Aachener Landgericht hat am Dienstag ein Prozess um zerstörte Mobilfunkmasten begonnen. In Düren war deshalb im vergangenen Herbst das Handynetz über Tage gestört. Verantwortlich gemacht wird dafür ein 39-Jähriger, der sich nun vor Gericht verantworten muss. Laut Anklage soll er auf mehreren Dächern in Düren Mobilfunkkabel durchtrennt haben.

Der angerichtete Schaden belief sich auf rund 60.000 Euro. Zeitweise war in Düren, Vettweiß und Nörvenich fast das gesamte Handynetz ausgefallen. Der Mann soll psychisch krank sein und sich vor starker Strahlung gefürchtet haben. Falls er für schuldunfähig erklärt werden sollte, bliebe er straffrei. Das Gericht prüft, ob er in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden muss.

Mittwoch, 21.05.25

Tierheim unter finanziellem Druck

AACHEN (700) - Kaum Kapazitäten und Fachkräfte und dazu hohe Verbindlichkeiten - im Aachener Tierheim bleibt die Lage angespannt. Seit Anfang des Jahres gibt es in der Einrichtung tagesgenaue Einzelabrechnungen für alles, was bei Hund, Katze und Kleintier anfällt. Das bedeutet auch mehr Arbeit für die Stadt und die StädteRegion Aachen, die vorher mit pauschalen Zuschüssen unterstützt hatten.

Aktuell sind vom Tierheim gestellte Rechnungen in Höhe von knapp 38.000 Euro nicht beglichen. Deshalb wächst der finanzielle Druck. Denn pro Jahr müssen vom Verein 1,5 Millionen Euro an Betriebskosten getragen werden. Medienberichten zufolge erklärte die Stadt, vom Tierheim gestellte Rechnungen seien häufig später eingegangen als in den Verträgen geregelt. Der Tierheimvorstand kritisiert derweil, dass viele Rechnungen zu Unrecht angezweifelt würden.

Mittwoch, 21.05.25

1,6 Millionen Euro für neuen Forschungshangar

WÜRSELEN (700) - Gute Nachrichten für das Forschungsprojekt der FH Aachen am Flugplatz Merzbrück. Es gibt 1,6 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen. Überreicht wurde der Bescheid von Ministerin Mona Neubauer und Minister Oliver Krischer. Die Fördergelder sollen u.a. in den Bau eines neuen Forschungshangars fließen. Außerdem werden davon Personal und Grundstücke finanziert.

Mit dem Geld sollen auch besonders leise Antriebstechniken von Flugzeugen und klimaverträgliche Kraftstoffe entwickelt werden. Am Flugplatz Merzbrück werden zusätzlich noch neue Labore und Beobachtungsplattformen für die Forschenden der FH Aachen gebaut. Wann die neuen Gebäude fertiggestellt sein werden, ist noch unklar. Geplant sei es aber für Mitte 2029, so die FH. Bis dahin würde auch noch einiges an weiteren Fördermitteln benötigt.

Mittwoch, 21.05.25

Streik behindert Busverkehr

VERVIERS (700) - Der gestrige Streik der sozialistischen Gewerkschaft im öffentlichen Dienst in Belgien hat sich gestern auch auf den Nahverkehr ausgewirkt. Die Verkehrsgesellschaft TEC meldete erhebliche Behinderungen im Zuständigkeitsbereich der Busdepots Lüttich und Verviers. Nur 80 der 204 Busse seien planmäßig unterwegs gewesen. 19 Linien wurden zeitweilig eingestellt, auf 105 anderen Linien kam es zu Störungen. Auch der Straßenbahnverkehr in Lüttich war von den Ausständen betroffen, so eine Sprecherin.

Mittwoch, 21.05.25

Alarm auch im Dalton-Gymnasium

ALSDORF (700) - Ein Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr gab es gestern früh auch am Alsdorfer Dalton-Gymnasium. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler hatten dort Unbekannte Pfefferspray versprüht. Mehrere Schüler klagten über ein Kratzen im Hals. Zwei Schüler wurden leicht verletzt. Die Feuerwehr evakuierte das Schulgebäude. Die genaue Substanz als Ursache für den Vorfall steht noch nicht fest. Die Polizei ermittelt, wer für das Versprühen verantwortlich gewesen sein könnte. Erst am späten Mittag konnte der Unterricht fortgesetzt werden.

Mittwoch, 21.05.25

Schule nach Bombendrohung geräumt

AACHEN (700) - An der Maria-Montessori-Gesamtschule in Aachen ist gestern Morgen eine Bombendrohung eingegangen. Nach dem Drohanruf räumte die Schulleitung sofort alle Gebäude. Die Schüler wurden nach Hause geschickt. Die Polizei durchsuchte anschließend alle Räume. Ein Sprengsatz wurde nicht gefunden. Schließlich konnte Entwarnung gegeben werden. Inzwischen haben die Ermittlungen begonnen, um zu klären, wer für die Bombendrohung verantwortlich ist.

Mittwoch, 21.05.25

Erneut Festnahmen wegen unerlaubter Einreise

AACHEN (700) - Auch am Wochenende hat die Bundespolizei in der Region mehrere Menschen wegen unerlaubter Einreise festgenommen. Unter anderem wurde ein 24 Jahre alter Albaner an der Autobahnausfahrt Aachen-Laurensberg und ein 30-jähriger Pakistani in einem Reisebus, der aus Belgien nach Deutschland fuhr, erwischt. Sie hatten gefälschte Ausweisdokumente bei sich.

Der Albaner muss zurück in sein Heimatland. Der Mann aus Pakistan muss noch eine Entscheidung des Aachener Amtsgerichts abwarten. Außerdem wurden am Wochenende zwei Schleuser angezeigt und fünf Menschen nach Belgien zurückgeschickt, wie die Bundespolizei mitteilte.

Dienstag, 20.05.25

Neue Zukunft für Gaswerk-Areal

EUSKIRCHEN (700) - Am einstigen Gaswerk-Areal an der Roitzheimer Straße in Euskirchen haben die Altlastensanierungen begonnen. Zunächst werden die noch vorhandenen Gebäude entrümpelt und entkernt. Dann werden sie abgebrochen. Anschließend werden ein Teerbecken und eine Gasbehältertasse im Untergrund geleert, gereinigt, zurückgebaut und entsorgt.

Danach wird voraussichtlich vier Monate lang der Bodenaustausch auf dem Gelände erfolgen. Bis zu einer Tiefe von rund neuneinhalb Metern werden rund 23.500 Tonnen Erde aus den beiden Sanierungszonen ausgehoben und danach neu aufgefüllt. Die Arbeiten laufen in enger Abstimmung mit Kreis und Stadt Euskirchen und sollen in rund einem Jahr abgeschlossen sein.

Dienstag, 20.05.25

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