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Einigung im Streit um Finanzierung der Hilfeleistungszone 6 in Sicht

EUPEN (700) - Im Streit um die Finanzierung der Hilfeleistungszone Sechs, zu der auch die DG gehört, deutet sich eine Einigung an. Das erklärte die Regionalpolitikerin Anne Kelleter nach einem Gespräch mit dem Wallonischen Ministerpräsidenten. Dieser habe versprochen, sich bei der Provinz Lüttich dafür einzusetzen, dass diese einen höheren Teil der Kosten der DG übernimmt. Zunächst hatte sich die Wallonie in dieser Frage für „nicht zuständig“ erklärt. Hintergrund der Diskussionen ist eine neue Regelungen, wonach die Provinzen ab diesem Jahr 20 Prozent des Kostenanteils der Gemeinden zur Finanzierung der Hilfeleistungszonen übernehmen sollen. Bis 2024 soll dieser Anteil auf 60 Prozent wachsen. Die Provinzen wollten dies aber nicht für die neun DG-Gemeinden tun. In Ostbelgien war daraufhin von einer Ungleichbehandlung gesprochen worden.

Donnerstag
01.10.2020

Neue Hoffnung auf Autobahnanschluss für Satzvey?

MECHERNICH (700) - Die Stadt Mechernich hält an ihren Plänen für einen eigenen Autobahnanschluss für Satzvey fest. Erneut soll nun ein Vorstoß für eine Realisierung erfolgen. Schon 2008 hatte die Kommune den Wunsch nach einer eigenen Auf- und Abfahrt zur A1 in dem Bereich formuliert. Damals fand sie beim Bund als Zuständigem für das Autobahnnetz aber kein Gehör. Inzwischen hat die Kommune aber neue Argumente. Neben weiteren Gewerbegebieten geht im kommenden Jahr auch ein Pendlerparkplatz in Betrieb, dessen Anbindung sinnvoll wäre. Eine neue Anschlussstelle würde nach Berechnungen der Stadt rund vier Millionen Euro kosten. Mechernich will seinen Vorschlag nun erst einmal an das Land Nordrhein-Westfalen herantragen.

Donnerstag
01.10.2020

Kreis EU: Unternehmen wieder zuversichtlicher

KREIS EUSKIRCHEN (700) - Die Unternehmen im Kreis Euskirchen blicken wieder optimistischer als zuletzt in die Zukunft. Das hat die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer ergeben. Jedes dritte Unternehmen berichtet zwar von einer schlechteren Gesamtlage am Markt durch die Corona-Einschränkungen. Die Hälfte der befragten Unternehmer gab aber auch an, bisher noch keine gravierenden finanziellen Auswirkungen erfahren zu haben. Zudem erhole sich der Markt schneller als erwartet. Viele Betriebe im Kreis Euskirchen gehen deshalb davon aus, dass sie nach einem Einbruch in diesem Jahr spätestens in einem Jahr wieder zur Normalität übergehen können. Besonders betroffen im Kreis Euskirchen sind von der Krise Hotellerie und Gastronomie sowie die Industrieproduktion.


Donnerstag
01.10.2020

Mehr Radwege für die Aachener Innenstadt?

AACHEN (700) - Die Stadt Aachen will den Radverkehr in der Innenstadt stärken. Damit das funktioniert, müssten aber einige Straßen für den Autoverkehr gesperrt und für den Radverkehr umgewandelt werden. Dies soll nun in einem Test erprobt werden. Auf rund 500 Metern des Adalbertsteinwegs wurden bereits erste Markierungen für einen neuen Radweg aufgebracht. Die Stadt will sehen, wie sich das auf den Verkehr auswirkt. Auch Anregungen von Verkehrsteilnehmern und Anliegern sind willkommen. Der Verkehr wird zusätzlich von einem elektronischen Messsystem überwacht. So will die Stadt zuverlässige Daten bekommen. Der Test wird rund sechs Wochen dauern.

Donnerstag
01.10.2020

Bald erste Tests für autonomen Zugverkehr

JÜLICH (700) - Bereits im kommenden Jahr könnte bei uns in der Region der autonome Zugverkehr getestet werden. Geplant ist das „Brain Train“-Projekt auf der Strecke zwischen Linnich und Jülich. Die Landesregierung in Düsseldorf stellt dafür zunächst 2,5 Millionen Euro bereit. Die Federführung hat die RWTH Aachen. In drei bis vier Jahren könnte der erste Zug fahrerlos mit Passagieren im Linienverkehr eingesetzt werden.

Donnerstag
01.10.2020

Martinszug in Eupen abgesagt

EUPEN (700) - Die steigende Zahl von Coronafällen hat nun auch zur Absage des traditionellen Martinszuges in Eupen geführt. Der größte Umzug dieser Art in der Region wird laut dem Martins Komitee am 11.November nicht stattfinden. Weil mehrere tausend Teilnehmer erwartet werden, die teilweise dicht gedrängt stehen, sei eine Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln nicht zu gewährleisten, heißt es von den Veranstaltern. Zuvor war auch schon der bekannte Nikolaus-Umzug durch den Süden von Niederländisch-Limburg für 2020 abgesagt worden.

Donnerstag
01.10.2020

Continental-Werk in Aachen schließt Ende 2021

AACHEN (700) - Das „Aus“ für das Continental-Reifenwerk im Aachener Stadtteil Rothe Erde nach mehr als 90 Jahren ist besiegelt. Der Aufsichtsrat des Dax-Konzerns hat die Schließungspläne bestätigt. Mehrere Stunden lang hatte gestern die Sitzung in Hannover gedauert. Am Mittag dann die traurige Nachricht. Wie angekündigt, wird das profitable Werk Ende kommenden Jahres geschlossen. 1.800 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Hintergrund seien die Umwälzungen in der Autobranche und die Corona-Krise. Der Betrieb müsse sich verschlanken, um fit für die Zukunft zu bleiben. Noch am Dienstag waren 1.000 Beschäftigte des Aachener Werks mit Bussen zur Konzernzentrale nach Hannover gefahren, um für den Erhalt des Standortes zu demonstrieren. Die Gewerkschaft IG BCE zeigte sich geschockt und sprach von einem „Kahlschlag“.

Donnerstag
01.10.2020

Etwas weniger Arbeitslose im September

AACHEN/DÜREN/KALL (700) - Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Region Aachen seit dem vergangenen Jahr stark gestiegen. Trotzdem sieht die Arbeitsagentur für die Region Aachen-Düren im Zusammenhang mit den jetzt veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für September auch Grund zum Optimismus. Auf dem Arbeitsmarkt sei eine Herbstbelebung festzustellen, es gebe leichte Entlastungseffekte, so eine Sprecherin. Rund 2.550 Menschen konnten im Agenturbezirk Aachen-Düren im September eine neue Arbeit aufnehmen. Das sind 450 mehr als im August. Die Zahlen im Überblick: In der StädteRegion ist die Arbeitslosenquote im Vergleich zum September des Vorjahres von 6,8 auf 8,2 Prozent gestiegen. Im Kreis Düren stieg sie von 6,2 auf 7,6 und im Kreis Heinsberg von fünf auf sechs Prozent. Auch im Bezirk Kall ging die Quote im Jahresvergleich nach oben - von vier auf 5,5 Prozent. Allerdings sind auch in der Eifel die Erwerbslosenzahlen rückläufig, so ein Sprecher.

Donnerstag
01.10.2020

Weitere Änderungen bei den Corona-Regeln

EIFEL/EUREGIO (700) - Auch auf deutscher Seite gibt es neue Corona-Regeln. In NRW und Rheinland-Pfalz müssen von heute an private Feiern mit mehr als 50 Personen beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet werden. Auch eine Gästeliste ist erforderlich. So sollen Infektionsketten leichter nachvollzogen werden können. Wer keine oder falsche Angaben bei den Gästelisten in Restaurants, Bars und Gaststätten macht, muss mit Bußgeldern rechnen. In Nordrhein-Westfalen werden diese Verstöße sogar mit einem Bußgeld von 250 Euro geahndet. Auf rheinland-pfälzischer Seite dürfen ab heute auch wieder Bordelle öffnen. In NRW bereiten sich die Katholische und Evangelische Kirche auf eine stärkere Betreuung alter und kranker Menschen vor. Sollte es noch einmal zu einem Lockdown kommen, wollen die beiden Kirchen deutlich verstärkt für diese Bevölkerungsgruppen da sein. Zudem werden derzeit alternative Konzepte für die Durchführung der Weihnachtsgottesdienste geplant.

Donnerstag
01.10.2020

Neue Corona-Regeln in Ostbelgien

OSTBELGIEN (700) - In Belgien gelten von heute an neue Corona-Regeln. Diese waren zuvor vom Nationalen Sicherheitsrat in Brüssel beschlossen worden. Wie bereits gemeldet, entfällt die generelle Maskenpflicht auf Straßen und Plätzen. Sie wurde in eine Empfehlung umgewandelt. Masken müssen aber weiter überall dort getragen werden, wo Mindestabstände, Hygiene- und Sicherheitsregeln nicht eingehalten werden können. In öffentlichen Gebäuden, Geschäften, Arztpraxen, Kirchen - aber auch auf Wochenmärkten bleibt das Tragen eines Mund-Nasenschutzes Pflicht. Zudem wurde auch die Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Indoor-Veranstaltungen aufgehoben. Nun sind so viele Menschen zugelassen, wie durch die Corona-Hygiene- und Abstandsregeln möglich sind. Es hängt also vom Standort und Hygienekonzept ab, wie viele Besucher oder Zuschauer eingelassen werden können.

Donnerstag
01.10.2020

Eskalierter Streit vor Gericht

VERVIERS (700) - Vor dem Strafgericht in Verviers hat gestern ein ungewöhnlicher Prozess begonnen. Angeklagt ist ein Autofahrer wegen versuchten Mordes, mehrfacher Verkehrsgefährdung, Beleidigung und Körperverletzung. Im Sommer 2019 war der Mann in Henri-Chapelle mit einem Mopedfahrer aneinander geraten. Dieser hatte den Pkw des 30-jährigen zunächst überholt. Daraufhin soll der Autofahrer versucht haben, das Moped von der Straße zu drängen. Schließlich hielten beide Fahrer an. Nach einem verbalen Streit flogen die Fäuste. Der Mopedfahrer will sich daraufhin auf die Motorhaube des Pkw-Lenkers geflüchtet haben. Als er diese dann nicht mehr verlassen wollte, soll der Autofahrer Gas gegeben haben. Der Mopedfahrer stürzte nach einigen Metern auf die Straße. Angeklagt ist in dem Prozess auch die Freundin des Pkw-Lenkers. Beide zusammen sollen versucht haben, nach der Tat die Versicherung zu betrügen.

Mittwoch
30.09.2020

Drei mal Gold auf Kreisebene

KREIS EUSKIRCHEN (700) - Im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ stehen die Sieger auf Kreisebene für Euskirchen und Umgebung fest. 51 Dörfer hatten sich beworben. Im Sommer hatte eine Jury alle Kandidaten besucht. Euskirchen-Schweinheim konnte mit seinem Engagement beim Naturschutz überzeugen. Euskirchen-Billig und Blankenheim-Freilingen punkteten mit ihrem reichen Vereins- und Kulturangebot. Alle Dörfer mussten unter Beweis stellen, dass sie sich für den Erhalt der Farfgemeinschaft einsetzen und damit fit für die Zukunft sind. Die Golddörfer aus dem Kreisentscheid nehmen nun auf dem Wettbewerb auf Landesebene teil. Der Landessieger zieht schließlich ins Bundesfinale ein.

Mittwoch
30.09.2020

f m
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