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Teil-Lockdown erfasst deutsche Euregio

AACHEN/PRÜM (700) - Im deutschen Teil unseres Sendegebiets gilt ab Montag ein weiterer Lockdown. Weil die Infektionszahlen vollständig außer Kontrolle geraten sind, seien die Maßnahmen unverzichtbar, erklärte Bundeskanzlerin Merkel. Das öffentliche Leben wird dabei komplett heruntergefahren. Der Groß- und Einzelhandel sowie Schulen und Kitas bleiben geöffnet. Cafés, Bars, Restaurants und Diskotheken, Fitness- und Kosmetikstudios müssen dagegen den ganzen November über schließen. Auch alle Kultureinrichtungen wie Theater, Museen, Kinos, Konzerthäuser sowie Schwimm- und Freizeitbäder, Saunen, Messen, Freizeit- und Vergnügungsparks bleiben dicht. Im Profi- und Amateursport gelten erhebliche Einschränkungen. Außerdem sind touristische Touren und Übernachtungen untersagt. Im privaten Bereich sollen die Kontakte soweit als möglich minimiert werden. Ein Zusammentreffen ist nur noch bis maximal zehn Personen aus zwei Familien erlaubt. Familienfeiern sind zu unterlassen. In zwei Wochen soll die Lage neu analysiert werden, heißt es aus Berlin.

Donnerstag
29.10.2020

Durchwachsenes Jahr für die Rursee-Schifffahrt

SIMMERATH (700) - Die Rurseeschifffahrt hat ihre Saison früher als geplant abgeschlossen und spricht von einer durchwachsenen Bilanz. Die Passagierzahlen haben aufgrund der Corona-Krise bei weitem nicht die Werte des Vorjahres erreicht. Einige Mitarbeiter hatten deshalb in Kurzarbeit geschickt werden müssen. Wegen des Lockdowns im Frühjahr war der Saisonstart zunächst verschoben worden. Anfangs kamen nach der Betriebsaufnahme nur wenige Fahrgäste. Zu Pfingsten und in den Sommerferien war der Andrang so enorm, dass aufgrund der Corona-Schutzvorschriften nicht alle Interessierten mitgenommen werden konnten. Für Einnahmeausfälle sorgen auch die Absagen von Groß-Events wie „Rursee in Flammen“ oder der Rurberger Weihnachtsmarkt. Aus diesem Grund finden in diesem Jahr auch keine Nikolausfahrten statt. Die Schiffe bleiben nun erst einmal vor Anker. Die kommende Saison soll - wenn alles nach Plan verläuft - am 28. März beginnen.

Mittwoch
28.10.2020

Neuer Aldi-Markt für Kelmis

KELMIS (700) - Der Aldi-Markt in Kelmis vergrößert sich. Die bisherige Filiale wird dazu in einen Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Möbelhauses Adler umziehen. Schon im Juli haben dort die Abrissarbeiten begonnen. Die Verkaufsfläche soll nach Unternehmensangeben von jetzt 700 auf dann 1.200 Quadratmeter steigen. Vor allem zusätzliche Frischwaren wie Obst, Gemüse, Säfte, Salat und Fleisch werden ins Warensortiment aufgenommen. Daneben zieht auch eine Metzgerei in das Gebäude ein. Auch die Zahl der Parkplätze wird vergrößert. 420 Sonnenkollektoren werden den Discounter mit Strom versorgen. Im Sommer kommenden Jahres sollen die Arbeiten für den neuen Verbrauchermarkt abgeschlossen sein.

Mittwoch
28.10.2020

Leere Studentenwohnungen wegen der Corona-Krise

AACHEN (700) - Das Aachener Studentenwerk bekommt zunehmend die Folgen der Corona-Krise zu spüren. Mehr als 50 Wohnungen sind derzeit nicht vergeben. Absagen kommen vor allem von Studenten aus dem Ausland. Sie gaben Probleme mit der Einreise aufgrund der Pandemie zur Begründung an. Andere verzichteten zunächst auf einen Umzug nach Aachen, weil die meisten Lesungen und Kurse im Wintersemester ohnehin online abgehalten würden. Das Studentenwerk geht deshalb davon aus, dass noch weitere Wohnungen vorerst ungenutzt bleiben.

Mittwoch
28.10.2020

Neues Batterietestzentrum nimmt Gestalt an

AACHEN (700) - Im deutsch-niederländischen Gewerbepark Avantis wird im September kommenden Jahres eines der größten und modernsten Batterietestzentren Europas in Betrieb gehen. Der TÜV Rheinland und ein Aachener Unternehmen wollen im Labor Antriebsbatterien auf Leistungsfähigkeit, Reichweite und Recyclingfähigkeit des Materials testen. Insgesamt werden 22 Millionen Euro in die Anlage investiert. Es sollen zunächst 25 neue Arbeitsplätze entstehen. Eine spätere Erweiterung wird bereits geplant.

Mittwoch
28.10.2020

„Eupen leuchtet“ zu Sankt Martin

EUPEN (700) - In Ostbelgien fallen in diesem Jahr die meisten Martinszüge aus. In Eupen ist allerdings eine Ersatzaktion geplant. Stadt, Geschäftsleute und der Rat für Stadtmarketing rufen zur Teilnahme an der Aktion „Eupen leuchtet“ auf. Die Bürger der Stadt werden dabei geboten, in der Woche vom 9. bis zum 15. November die Fenster ihrer Häuser und Geschäfte mit Laternen und Lichtern zu erleuchten. Alle Laternen sollen am Martinstag, dem 11. November um 18 Uhr in Betrieb sein. Mit der Aktion will die Stadt unterstreichen, dass in der Krise das Brauchtum nicht vergessen wird. Die schönsten Laternen werden zudem mit Gutscheinen prämiert.

Mittwoch
28.10.2020

Mehr neue Wohnungen als geplant

AACHEN (700) - Im vergangenen Jahr hat die Stadt Aachen etwa 1.000 neue Wohnungen geschaffen. Das geht aus dem neuen Wohnungsmarktbericht hervor, der jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist. Insgesamt wurden sogar mehr neue Wohnungen errichtet als zunächst angestrebt. Die Stadt hatte geplant, jährlich etwa 600 zusätzliche Wohnungen zu schaffen. Vor allem die wachsende Zahl von Studierenden macht sich auf dem Aachener Wohnungsmarkt bemerkbar. Die Verwaltung kümmert sich neben der Genehmigung sich darum, die bestehenden 140.000 städtischen Wohnungen instand zu halten.

Mittwoch
28.10.2020

„Appelrath Cüpper“ ist gerettet

AACHEN (700) - Die Zukunft des Modehauses Appelrath Cüpper in Aachen ist erst einmal gesichert. Die Filiale in der Aachener City sowie 15 weitere Geschäfte bleiben geöffnet, teilte das Unternehmen mit. In den letzten Monaten war eine Schließung aufgrund finanzieller Probleme nicht mehr ausgeschlossen worden. Nun will das Unternehmen bis zum Jahresende die Insolvenz in Eigenregie beenden. Das Traditions-Modehaus ist 1882 in Aachen gegründet worden.

Mittwoch
28.10.2020

Haushaltsanpassungen Thema im Gemeinderat

BÜLLINGEN (700) - Der Gemeinderat in Büllingen hat auf seiner jüngsten Sitzung etliche Haushaltsanpassungen auf den Weg gebracht. Vor allem bei den Steuern wurden nun Mindereinnahmen infolge der Corona-Krise kalkuliert. Zusätzliche Mittel in Höhe von 173.000 Euro stellt die DG der Gemeinde und dem Öffentlichen Sozialhilfezentrum zur Linderung der Folgen durch die neuerlichen Einschränkungen zur Verfügung. Rund 280.000 Euro wurden zudem der Gemeinde zur Verteilung von Corona-Soforthilfen an besonders betroffene Unternehmen und Vereine bereitgestellt. Zuvor hatte die Leiterin des ÖSHZ Büllingen, Jost, erklärt, dass bislang im Zuge der Corona-Krise zusätzliche Sozialleistungen in einem Umfang von rund 40.000 Euro fällig wurden. Allerdings wird der Betrag größtenteils vom Föderalstaat ausgeglichen. Beschlossen wurde auch die Übernahme aller Pflichten, die mit dem Betrieb von Spielplätzen verbunden sind. Ab 2021 ist hierfür ausschließlich die Gemeinde Büllingen im Ortsgebiet verantwortlich. Das gilt auch für den kompletten Unterhalt.

Mittwoch
28.10.2020

Gesundheitsämter arbeiten an Kapazitätsgrenze

EUREGIO (700) - Wegen der stark steigenden Corona-Zahlen können Gesundheitsämter in den Kreisen Heinsberg und Düren sowie in der StädteRegion nicht mehr alle Kontaktpersonen zeitnah zurückverfolgen. Das Gesundheitsamt Aachen bittet deshalb positiv getestete Bürger, ihre Kontakte ab sofort selbst zu informieren und in Quarantäne zu schicken. Corona-Infektionen gibt es inzwischen auch wieder verstärkt in Alten- und Pflegeheimen in der StädteRegion. Schnelltests sind aber noch nicht möglich, weil sie bislang nicht in ausreichender Zahl geliefert worden sind, so die Behörden.

Mittwoch
28.10.2020

Corona-Lage in den ostbelgischen Krankenhäusern angespannt

EUPEN/ST. VITH (700) - Die Situation in den ostbelgischen Krankenhäusern bleibt derweil weiter angespannt. Noch immer sind die Isolier- und Intensivstationen in Eupen und Sankt Vith nahezu vollständig ausgelastet. Die Krankenhäuser der StädteRegion haben nach dem Hilferuf der Eupener Klinik angekündigt, bis zu zehn Corona-Patienten zu übernehmen. DG-Gesundheitsminister Antoniadis erklärte, eine ähnliche Vereinbarung mit Kliniken in Rheinland-Pfalz soll auch für das Krankenhaus Sankt Vith getroffen werden. Dort werden derzeit Helfer für den administrativen Bereich, für Logistik und den Ambulanzfahrdienst gesucht. In vielen Kliniken der Provinz Lüttich stehen mit Corona infizierte Ärzte und Pfleger im Schichtplan. Sie müssen lediglich beschwerdefrei sein, heißt es von den Klinikleitungen. Ein Sprecher sagte, man habe zwischen einer schlechten und einer sehr schlechten Entscheidung wählen müssen. Auf diese Weise könne zumindest derzeit eine Behandlung sichergestellt werden, so die Krankenhäuser. Belgien ist laut der EU-Seuchenbehörde das Land mit den meisten Corona-Infektionen - prozentual zur Einwohnerzahl.

Mittwoch
28.10.2020

Neue Besuchsregeln für Wohn- und Pflegezentren

OSTBELGIEN (700) - Bereits ab heute gelten neue Corona-Regeln in den acht Wohn- und Pflegezentren der DG. Besucher müssen sich über Telefonhotlines anmelden. Die Besucherzeiten werden stark eingeschränkt. Pro Bewohner sind nur zwei Außenkontakte zugelassen. In den Einrichtungen muss der Gästebetrieb in speziell hergerichteten Gemeinschaftsräumen abgewickelt werden. Die Leitungen der Einrichtungen begrüßen diesen Schritt. Alle Kontakte einzustellen wie beim Lockdown im Frühjahr sei nicht der richtige Weg. Deshalb könne man damit leben, weniger anstatt gar keine Besucher zuzulassen, so die Verantwortlichen. Die Zahl der Corona-Infektionen bei den Bewohnern ist derzeit überschaubar. Allerdings ist in vielen Wohnheimen das Personal ausgedünnt. Die Beschäftigten hatten sich selbst angesteckt oder befinden sich in Corona-Vorsorgequarantäne.

Mittwoch
28.10.2020

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