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Fahrerflucht nach tödlichem Verkehrsunfall

KERKRADE (700) - In Kerkrade wurde gestern Mittag ein Fußgänger von einem Auto erfasst und getötet. Der Fahrer flüchtete. Von ihm fehlt derzeit noch jede Spur. Die Beamten können derzeit noch keine Angaben zum Hergang des Unfalls machen. Auch die Identität der getöteten Person ist noch unklar. Die Fahndung läuft. Bis zum Abend wurden Augenzeugen vernommen. Die Polizei befürchtet eine langwierige Suchaktion.

Freitag, 24.06.22

Templergraben soll für den Verkehr gesperrt bleiben

AACHEN (700) - Am Abend haben die Kommunalpolitiker im Mobilitätsausschuss in Aachen über zahlreiche Verkehrsprojekte beraten. Auf der Tagesordnung stand auch das Streitthema Templergraben vor dem „Super C“ der RWTH Aachen. Einem Antrag der CDU zufolge soll das aber geändert werden. Wegen der vielen Straßensperrungen in Aachen sei eine Öffnung notwendig, damit der Verkehr besser fließen kann, hieß es zur Begründung. Die Christdemokraten fanden allerdings nur wenige Unterstützer für ihr Vorhaben. Die Mehrheit der Ratsmitglieder will den Templergraben weiter für Autos gesperrt lassen. Genauso wollen das auch die Studierenden. Der ASTA hatte bereits einen offenen Brief geschrieben.

Freitag, 24.06.22

Militärseelsorge feiert großen Gottesdienst

AACHEN (700) - Nach zwei Jahren Corona-Pause hat die Aachener Militärseelsorge gestern zu einem Soldatengottesdienst in den Aachener Dom eingeladen. Er wird normalerweise anlässlich des Weltfriedenstages jedes Jahr im Januar abgehalten. Zum Gottesdienst kamen Soldatinnen und Soldaten aus umliegenden Kasernen wie in Aachen und Geilenkirchen. Bischof Dieser und Seelsorger beteten mit den Militärangehörigen gemeinsam. Bibeltexte wurden gesprochen. Auch die aktuelle Kriegssituation in der Ukraine nahmen die Gläubigen in ihre Fürbitten auf. Der nächste Soldatenfriedensgottesdienst soll im kommenden Januar stattfinden.

Freitag, 24.06.22

„Giftzettel“: In der Region werden wieder Zeugnistelefone geschaltet

AACHEN/EUSKIRCHEN (700) - Die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen starten in die Ferien. Mit den Zeugnissen droht oft der Ärger. Denn nicht immer sind Eltern über schlechte Zensuren erfreut. Experten raten dazu, Kindern und Jugendlichen keine Vorwürfe zu machen. Oft sind sie mit der eigenen Situation überfordert. Stattdessen solle Unterstützung gegeben und Wege zur Verbesserung der Schulnoten eingeschlagen werden. In der StädteRegion sowie den Kreisen Düren und Euskirchen sind deshalb auch wieder Zeugnistelefone für besorgte Eltern und Lehrer und für betroffene Schülerinnen und Schüler geschaltet. Die Behörden appellieren an die Eltern, dringend von Bestrafungen wegen schlechter Zensuren Abstand zu nehmen.

Freitag, 24.06.22

Erfolgreiche Bombenentschärfung an der Salierallee

AACHEN (700) - Große Erleichterung gestern Vormittag in Aachen. Nach dem Bombenfund bei Bauarbeiten in der Salierallee konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Der Kampfmittelräumdienst entfernte den Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. 3.800 Menschen im Umkreis von 500 Metern um die Einsatzstelle waren vorsorglich evakuiert worden, Mehrere Schulen und Kitas waren geschlossen. Darunter auch das Pius-, das Einhard- und das Rhein-Maas-Gymnasium. Auch Teile der Fachhochschule an der Eupener Straße lagen im Evakuierungsgebiet.

Freitag, 24.06.22

Ab kommendem Schuljahr: Keine Dezemberprüfungen mehr in der DG

EUPEN (700) - In der DG gehen die Reformen im Gemeinschaftsunterrichtswesen in die nächste Runde. DG-Bildungsministerin Lydia Klinkenberg teilte jetzt mit, dass es schon ab dem kommenden Schuljahr keine Dezemberprüfungen in der zweiten und dritten Sekundarstufe geben werde. Die Erfahrungen seit der Abschaffung in der ersten Sekundarstufe und das entsprechende Feedback durch die Schulleitungen hätten zu dieser Entscheidung beigetragen, so Klinkenberg. Die frei werdenden zwei bis drei Wochen sollen für eine fachgerechte und zeitgemäße Vertiefung des Unterrichts genutzt werden. Einen Zwischenbericht über den Stand der schulischen Leistungen soll es dennoch geben. Er soll aber fachspezifisch alternativ ermittelt werden. Klinkenberg betonte, dass die Abschaffung der Dezemberprüfung nicht dazu führen werde, dass der gesamte Unterrichtsstoff eines Schuljahres künftig im Juni abgefragt werde. Die neuen Regeln gelten unter anderem an den Königlichen Athenäen in Eupen und Sankt Vith, am Caesar-Franck-Athenäum und am Robert-Schumann-Institut.

Freitag, 24.06.22

Explodierende Materialkosten belasten Planungen für neues Eifel-Polizeirevier

BÜLLINGEN (700) - Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten für den Neubau der gemeinsamen Polizeidienststelle im Gewerbegebiet Morsheck zwischen Büllingen und Bütgenbach beginnen. Dort sollen die Reviere von Büllingen, Bütgenbach und Amel untergebracht werden. Allerdings laufen die Kosten für Material und Bau immer weiter aus dem Ruder, hieß es auf der jüngsten Sitzung des Zonenrats. Die eigentlich geplante Kostenschätzung konnte deshalb nicht wie vorgesehen abgegeben werden. Nun soll eine detaillierte Materialliste möglichst präzise Aufschluss über die erwarteten Kosten geben. Bis September muss der Antrag auf Fördermittel bei der DG gestellt sein. Ansonsten kann der avisierte Zeitplan nicht eingehalten werden. Einnahmen werden erwartet, weil die Gemeinde Amel das Gebäude und die Garagen des dort frei gewordenen Reviers für 190.000 Euro gekauft hat. Die Zusammenfassung der Reviere sorgt auch für Einsparungen beim Fahrzeugpark und der EDV. Allerdings bereitet dem Zonenrat auch der Fachkräftemangel Sorgen. Weil elf Beamte bis Ende kommenden Jahres in Rente gehen, müssen nun gleich neun Stellen ausgeschrieben werden. So viele auf einmal wie nie zuvor.

Donnerstag, 23.06.22

Ursache für tödlichen Unfall von Zweifall steht fest

STOLBERG (700) - Nach dem tödlichen Unfall in Stolberg-Zweifall vom Dienstagnachmittag steht nun die Unfallursache fest. Laut Experten hatte die Fahrerin einen medizinischen Notfall am Steuer erlitten. Dadurch war die 84-jährige offenbar plötzlich mit ihrem Wagen von der Tannenbergstraße abgekommen und hatte mehrere parkende Autos gerammt. Trotz Reanimierungsversuchen verstarb die Frau noch an der Unfallstelle. Weil verschiedene Kraftstoffe ausgelaufen waren, hatte eine Spezialfirma zur Reinigung angefordert werden müssen. Die Tannenbergstraße war deshalb nach dem Unfall für mehrere Stunden voll gesperrt.

Donnerstag, 23.06.22

ASTA stellt sich gegen Öffnung des Templergrabens für Fahrzeuge

AACHEN (700) - Heute Abend befasst sich der Mobilitätsausschuss der Stadt Aachen erneut mit der Großbaustelle an der Turmstraße. Der Brückenabriss dort sorgt immer wieder in der Innenstadt für Verkehrsprobleme. Um eine Entlastung herbeizuführen, hat die CDU-Fraktion einen Antrag zur übergangsweisen Öffnung des Templergrabens eingebracht. Der Studierendenausschuss ASTA ist strikt dagegen. Der Bereich habe eine hohe Aufenthaltsqualität und diene der Erholung und der Kultur. Vor allem im Sommer finden dort viele öffentliche Veranstaltung statt, die nur in einem Bereich ohne Autoverkehr durchgeführt werden können, heißt es in einem offenen Brief des ASTA.

Donnerstag, 23.06.22

Nach Chloraustritt aus Hallenbad: Fischsterben in der Salm

TROIS-PONTS (700) - In der Salm ist es an der Mündung zur Amel zu einem größeren Fischsterben gekommen. Betroffen ist ein zwei Kilometer langer Abschnitt vor der Mündung, heißt es von den Behörden. Ursache sei ein fehlerhafter Umgang mit Chlor im kommunalen Schwimmbad von Trois-Ponts gewesen. Nahezu die gesamte Fauna sei durch die Chloreinleitung getroffen worden, melden Naturschützer laut einem Bericht der Zeitung „La Meuse“. Der Badbetreiber räumte den Fehler ein, kann sich den Vorfall derzeit aber selbst nicht erklären. Vor allem die Angelsportvereine sind wütend. Die Arbeit von Jahren seien binnen kürzester Zeit zerstört worden. Das Flüsschen gilt als Aufzuchtgebiet für Forellen. In den letzten Jahren waren erst 700.000 kleine Jungfische gezüchtet und dort in die Natur entlassen worden.

Donnerstag, 23.06.22

Mehr Zuzügler aus Wegzügler in der StädteRegion

AACHEN (700) - Die StädteRegion Aachen ist bei Zuzüglern immer beliebter. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des statistischen Landesamtes in Düsseldorf erneut mehr Zu- als Wegzügler verzeichnet. 33.600 Menschen kehrten der StädteRegion demnach den Rücken. 35.000 Zuzügler verlegten ihren Wohnsitz nach Aachen und in die StädteRegion. Nur 15.000 von ihnen kommen aus anderen Teilen von NRW. Der überwiegende Rest aus dem übrigen Bundesgebiet und dem Ausland.

Donnerstag, 23.06.22

Züge des RE9 in „schlechterem Zustand“

AACHEN (700) - Beim Qualitätsreport von „Nahverkehr Rheinland“ hat der „Rhein-Sieg-Express“, der RE9 von Aachen über Düren und Köln nach Siegen, besonders schlecht abgeschnitten. Vor allem die eingesetzten Fahrzeuge befinden sich in einem schlechten Zustand. Im Vergleich zum Vorjahr hätten die Störungen an den Toiletten im Zug um 17 Prozent zugenommen, an den Türen sogar um 21 Prozent. Zudem wuchsen die Verspätungen auf der Linie um 25 Prozent an. Oft wegen der technischen Mängel am Wagenmaterial. Laut NVR liegt die durchschnittliche Verspätung auf dem RE9 bei zwei Minuten und fünf Sekunden.

Donnerstag, 23.06.22

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