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Neuer Aldi-Markt für Kelmis

KELMIS (700) - Der Aldi-Markt in Kelmis vergrößert sich. Die bisherige Filiale wird dazu in einen Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Möbelhauses Adler umziehen. Schon im Juli haben dort die Abrissarbeiten begonnen. Die Verkaufsfläche soll nach Unternehmensangeben von jetzt 700 auf dann 1.200 Quadratmeter steigen. Vor allem zusätzliche Frischwaren wie Obst, Gemüse, Säfte, Salat und Fleisch werden ins Warensortiment aufgenommen. Daneben zieht auch eine Metzgerei in das Gebäude ein. Auch die Zahl der Parkplätze wird vergrößert. 420 Sonnenkollektoren werden den Discounter mit Strom versorgen. Im Sommer kommenden Jahres sollen die Arbeiten für den neuen Verbrauchermarkt abgeschlossen sein.

Mittwoch
28.10.2020

Leere Studentenwohnungen wegen der Corona-Krise

AACHEN (700) - Das Aachener Studentenwerk bekommt zunehmend die Folgen der Corona-Krise zu spüren. Mehr als 50 Wohnungen sind derzeit nicht vergeben. Absagen kommen vor allem von Studenten aus dem Ausland. Sie gaben Probleme mit der Einreise aufgrund der Pandemie zur Begründung an. Andere verzichteten zunächst auf einen Umzug nach Aachen, weil die meisten Lesungen und Kurse im Wintersemester ohnehin online abgehalten würden. Das Studentenwerk geht deshalb davon aus, dass noch weitere Wohnungen vorerst ungenutzt bleiben.

Mittwoch
28.10.2020

Neues Batterietestzentrum nimmt Gestalt an

AACHEN (700) - Im deutsch-niederländischen Gewerbepark Avantis wird im September kommenden Jahres eines der größten und modernsten Batterietestzentren Europas in Betrieb gehen. Der TÜV Rheinland und ein Aachener Unternehmen wollen im Labor Antriebsbatterien auf Leistungsfähigkeit, Reichweite und Recyclingfähigkeit des Materials testen. Insgesamt werden 22 Millionen Euro in die Anlage investiert. Es sollen zunächst 25 neue Arbeitsplätze entstehen. Eine spätere Erweiterung wird bereits geplant.

Mittwoch
28.10.2020

„Eupen leuchtet“ zu Sankt Martin

EUPEN (700) - In Ostbelgien fallen in diesem Jahr die meisten Martinszüge aus. In Eupen ist allerdings eine Ersatzaktion geplant. Stadt, Geschäftsleute und der Rat für Stadtmarketing rufen zur Teilnahme an der Aktion „Eupen leuchtet“ auf. Die Bürger der Stadt werden dabei geboten, in der Woche vom 9. bis zum 15. November die Fenster ihrer Häuser und Geschäfte mit Laternen und Lichtern zu erleuchten. Alle Laternen sollen am Martinstag, dem 11. November um 18 Uhr in Betrieb sein. Mit der Aktion will die Stadt unterstreichen, dass in der Krise das Brauchtum nicht vergessen wird. Die schönsten Laternen werden zudem mit Gutscheinen prämiert.

Mittwoch
28.10.2020

Mehr neue Wohnungen als geplant

AACHEN (700) - Im vergangenen Jahr hat die Stadt Aachen etwa 1.000 neue Wohnungen geschaffen. Das geht aus dem neuen Wohnungsmarktbericht hervor, der jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist. Insgesamt wurden sogar mehr neue Wohnungen errichtet als zunächst angestrebt. Die Stadt hatte geplant, jährlich etwa 600 zusätzliche Wohnungen zu schaffen. Vor allem die wachsende Zahl von Studierenden macht sich auf dem Aachener Wohnungsmarkt bemerkbar. Die Verwaltung kümmert sich neben der Genehmigung sich darum, die bestehenden 140.000 städtischen Wohnungen instand zu halten.

Mittwoch
28.10.2020

„Appelrath Cüpper“ ist gerettet

AACHEN (700) - Die Zukunft des Modehauses Appelrath Cüpper in Aachen ist erst einmal gesichert. Die Filiale in der Aachener City sowie 15 weitere Geschäfte bleiben geöffnet, teilte das Unternehmen mit. In den letzten Monaten war eine Schließung aufgrund finanzieller Probleme nicht mehr ausgeschlossen worden. Nun will das Unternehmen bis zum Jahresende die Insolvenz in Eigenregie beenden. Das Traditions-Modehaus ist 1882 in Aachen gegründet worden.

Mittwoch
28.10.2020

Haushaltsanpassungen Thema im Gemeinderat

BÜLLINGEN (700) - Der Gemeinderat in Büllingen hat auf seiner jüngsten Sitzung etliche Haushaltsanpassungen auf den Weg gebracht. Vor allem bei den Steuern wurden nun Mindereinnahmen infolge der Corona-Krise kalkuliert. Zusätzliche Mittel in Höhe von 173.000 Euro stellt die DG der Gemeinde und dem Öffentlichen Sozialhilfezentrum zur Linderung der Folgen durch die neuerlichen Einschränkungen zur Verfügung. Rund 280.000 Euro wurden zudem der Gemeinde zur Verteilung von Corona-Soforthilfen an besonders betroffene Unternehmen und Vereine bereitgestellt. Zuvor hatte die Leiterin des ÖSHZ Büllingen, Jost, erklärt, dass bislang im Zuge der Corona-Krise zusätzliche Sozialleistungen in einem Umfang von rund 40.000 Euro fällig wurden. Allerdings wird der Betrag größtenteils vom Föderalstaat ausgeglichen. Beschlossen wurde auch die Übernahme aller Pflichten, die mit dem Betrieb von Spielplätzen verbunden sind. Ab 2021 ist hierfür ausschließlich die Gemeinde Büllingen im Ortsgebiet verantwortlich. Das gilt auch für den kompletten Unterhalt.

Mittwoch
28.10.2020

Gesundheitsämter arbeiten an Kapazitätsgrenze

EUREGIO (700) - Wegen der stark steigenden Corona-Zahlen können Gesundheitsämter in den Kreisen Heinsberg und Düren sowie in der StädteRegion nicht mehr alle Kontaktpersonen zeitnah zurückverfolgen. Das Gesundheitsamt Aachen bittet deshalb positiv getestete Bürger, ihre Kontakte ab sofort selbst zu informieren und in Quarantäne zu schicken. Corona-Infektionen gibt es inzwischen auch wieder verstärkt in Alten- und Pflegeheimen in der StädteRegion. Schnelltests sind aber noch nicht möglich, weil sie bislang nicht in ausreichender Zahl geliefert worden sind, so die Behörden.

Mittwoch
28.10.2020

Corona-Lage in den ostbelgischen Krankenhäusern angespannt

EUPEN/ST. VITH (700) - Die Situation in den ostbelgischen Krankenhäusern bleibt derweil weiter angespannt. Noch immer sind die Isolier- und Intensivstationen in Eupen und Sankt Vith nahezu vollständig ausgelastet. Die Krankenhäuser der StädteRegion haben nach dem Hilferuf der Eupener Klinik angekündigt, bis zu zehn Corona-Patienten zu übernehmen. DG-Gesundheitsminister Antoniadis erklärte, eine ähnliche Vereinbarung mit Kliniken in Rheinland-Pfalz soll auch für das Krankenhaus Sankt Vith getroffen werden. Dort werden derzeit Helfer für den administrativen Bereich, für Logistik und den Ambulanzfahrdienst gesucht. In vielen Kliniken der Provinz Lüttich stehen mit Corona infizierte Ärzte und Pfleger im Schichtplan. Sie müssen lediglich beschwerdefrei sein, heißt es von den Klinikleitungen. Ein Sprecher sagte, man habe zwischen einer schlechten und einer sehr schlechten Entscheidung wählen müssen. Auf diese Weise könne zumindest derzeit eine Behandlung sichergestellt werden, so die Krankenhäuser. Belgien ist laut der EU-Seuchenbehörde das Land mit den meisten Corona-Infektionen - prozentual zur Einwohnerzahl.

Mittwoch
28.10.2020

Neue Besuchsregeln für Wohn- und Pflegezentren

OSTBELGIEN (700) - Bereits ab heute gelten neue Corona-Regeln in den acht Wohn- und Pflegezentren der DG. Besucher müssen sich über Telefonhotlines anmelden. Die Besucherzeiten werden stark eingeschränkt. Pro Bewohner sind nur zwei Außenkontakte zugelassen. In den Einrichtungen muss der Gästebetrieb in speziell hergerichteten Gemeinschaftsräumen abgewickelt werden. Die Leitungen der Einrichtungen begrüßen diesen Schritt. Alle Kontakte einzustellen wie beim Lockdown im Frühjahr sei nicht der richtige Weg. Deshalb könne man damit leben, weniger anstatt gar keine Besucher zuzulassen, so die Verantwortlichen. Die Zahl der Corona-Infektionen bei den Bewohnern ist derzeit überschaubar. Allerdings ist in vielen Wohnheimen das Personal ausgedünnt. Die Beschäftigten hatten sich selbst angesteckt oder befinden sich in Corona-Vorsorgequarantäne.

Mittwoch
28.10.2020

Fernunterricht und längere Allerheiligenferien auch in der DG

OSTBELGIEN (700) - Die Schulen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft haben die neuen Corona-Regeln begrüßt, die von morgen an gelten. Sie würden für Entlastungen beim Personal und der Abwicklung des Unterrichtes sorgen. In Abstimmung mit den übrigen Gemeinschaften in Belgien hatte sich auch die DG dazu entschieden, die Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe ab Donnerstag wieder in den Fernunterricht zu schicken. Nach den Ferien kommen auch die Jahrgangsstufen 5 und 6 hinzu. Zudem wurden die Allerheiligenferien belgienweit einheitlich bis zum 11. November verlängert. Online-Unterricht ist auch für das ZAWM und die Hochschulen vorgesehen. Zuvor war es aufgrund der vielen Corona-Infektionen zu massiven Ausfällen beim Lehrpersonal gekommen.

Mittwoch
28.10.2020

EU-DG-Gruppe erarbeitet Konzept gegen drohende Grenzschließungen

EUPEN (700) - Bei einem Treffen der Arbeitsgruppe EU-DG wurde jetzt nach geeigneten Möglichkeiten gesucht, um eine komplette erneute Grenzschließung zwischen Belgien und Deutschland im Falle weiter steigender Corona-Infektionszahlen zu verhindern. Laut Ministerpräsident Paasch sind zunächst Lösungen für zwei Szenarien erarbeitet worden. Sollte das Robert-Koch-Institut oder das Auswärtige Amt in Berlin ganz Belgien zu einer „roten Zone“ einstufen wollen, will man zunächst versuchen, die unterschiedlichen Regionen des Landes differenziert zu betrachten. Dann könnten die Fallzahlen der DG aus der Landesstatistik herausgerechnet werden. Zumindest für den deutschsprachigen Teil Belgiens könnte es so zu einer Art „Pufferzonenlösung“ kommen. Werden die Grenzen komplett geschlossen, will man sich in Ostbelgien zusammen mit Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz für Ausnahmen nach luxemburgischem Vorbild einsetzen. Oberstes Ziel sei es aber, neue Grenzschließungen zu vermeiden, hieß es nach dem Treffen. An dem Gespräch nahmen neben DG-Ministerpräsident Paasch auch der ostbelgische Europaabgeordnete Arimont, DG-Parlamentspräsident Lambertz und der Geschäftsführer der Euregio Maas-Rhein teil.

Donnerstag
01.10.2020

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