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Weitere Veranstaltungen wegen Corona-Krise abgesagt

KREIS EUSKIRCHEN (700) - Immer mehr Veranstaltungen in der Region fallen wegen der Corona-Pandemie aus. Nun hat der Kreis Euskirchen auch die für in zwei Monaten geplante „Tour de Ahrtal“ abgesagt. Eine Großveranstaltung in diesem Ausmaß sei aufgrund der besonderen Situation nicht durchführbar, erklärte Landrat Günter Rosenke (Ro-senke) nach einem Gespräch mit den Bürgermeistern aus Blankenheim, Gerolstein, Adenau und Altenahr. Im kommenden Jahr soll das Event dann wieder wie gewohnt stattfinden. In Kommern wurden inzwischen auch der Blumen- und Kleintiermarkt, der Kräutertag sowie das Kürbis- und Apfelfest abgesagt. Auch hier wird es in diesem Jahr keine Ersatztermine geben. Die „Green Ireland Night“ in Kall fällt ebenalls aus, wird aber am 19. Juni kommenden Jahres nachgeholt, heißt es von den Veranstaltern.

Dienstag
28.04.2020

Erfolgreiche Maskenverteilung in der Nordeifel

MONSCHAU (700) - In Monschau, Simmerath und Roetgen ist die Bevölkerung offenbar inzwischen ausreichend mit Mund-Nasenschutzmasken versorgt. Es gebe kaum noch Anfragen in den Verwaltungen, heißt es aus Simmerath. Mehr als 256 Ehrenamtler hatten in den drei Kommunen seit Mitte März 27.000 Schutzmasken genäht. Diese wurden dann auf Anfrage kostenlos abgegeben oder von den Ortsvorstehern verteilt. Noch werde weitergenäht, bis die Vorräte zu Ende gehen, sagte Simmeraths Bürgermeister Hermanns. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die gelungene Umsetzung der Hilfsaktion.

Dienstag
28.04.2020

Corona-Krise stellt Schulen vor Probleme

ESCHWEILER (700) - An weiterführenden Schulen im deutschen Teil unseres Sendegebiets können derzeit zahlreiche Lehrer nicht eingesetzt werden. Sie gehören zur Corona-Risikogruppe, weil sie Vorerkrankungen besitzen oder älter als 60 Jahre sind. An der Adam-Ries-Hauptschule in Eschweiler fallen 70 Prozent der Lehrer alters- oder gesundheitsbedingt aus. Der Unterricht für die Prüfungsklassen bringt viele Schulen an ihre Belastbarkeitsgrenzen. Sie müssen wegen der hohen Hygienevorschriften die Klassen in kleine Gruppen aufteilen. Das aber erfordert viel Personal. Um die Ausfälle zu kompensieren, werden nur noch Kernfächer unterrichtet oder Lehrer fachfremd eingesetzt. Die Lehrer, die alters- oder gesundheitsbedingt nicht an den Schulen selbst arbeiten können, werden stattdessen im Online-Unterricht eingesetzt.

Dienstag
28.04.2020

Demo an der Grenze

RAEREN (700) - An der deutsch-belgischen Grenze bei Lichtenbusch haben gestern rund 50 Menschen aus beiden Ländern gegen die andauernden Grenzkontrollen demonstriert. Eine entsprechende Anordnung war am Wochenende bis zum 8. Juni verlängert worden. Die Belgier wünschen sich, wieder in Deutschland einkaufen und Verwandte besuchen zu dürfen. Zahlreiche ostbelgische Politiker, darunter auch Ministerpräsident Paasch und Raerens Bürgermeister Güsting hatten sich zuvor für eine schrittweise Grenzöffnung stark gemacht. Der Nationale Krisenstab in Brüssel bleibt dagegen hart. Nur wer einen Passierschein besitzt, darf nach Deutschland. Die besondere Corona-Lage erlaube es der belgischen Regierung, derartige Maßnahmen anzuordnen, heißt es aus Brüssel.

Dienstag
28.04.2020

Corona-Infektionen steigen nur leicht an

EUREGIO (700) - Die Zahl der Corona-Infektionen in der Region ist zum Start in die neue Woche nur leicht angestiegen. In der StädteRegion werden aktuell 1.839 Fälle gezählt, davon 913 im Stadtgebiet Aachen. Hier gibt es 76 bestätigte Corona-Todesfälle. Im Kreis Heinsberg werden 1.739 Corona-Patienten verzeichnet. Die Zahl der Toten stieg auf 60. Im Kreis Düren wurden 540 Corona-Oatienten und 28 Todesfälle bestätigt. Das Gesundheitsamt im Kreis Euskirchen meldet 342 Corona-Patienten und 12 Todesfälle. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm sind es 167 Corona-Fälle und vier Todesopfer. Und noch die Daten aus Ostbelgien: In Malmedy sind zwei weitere Menschen im Krankenhaus an Covid-19 gestorben. Ihre Zahl erhöht sich auf 17. In Verviers waren es über das Wochenende fünf neue Todesfälle. Ihre Zahl erhöht sich auf 31. Im Krankenhaus Eupen werden aktuell 11 Corona-Patienten behandelt, in Sankt Vith sind es fünf.

Dienstag
28.04.2020

Streit in Wahlen völlig eskaliert

KALL (700) - Ein Streit unter Nachbarn in Kall-Wahlen ist völlig eskaliert. Nachdem es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 21- und einem 32-jährigen gekommen war, setzte der Jüngere bereits einen Schlagstock ein. Zunächst beruhigte sich die Lage wieder. Kurze Zeit später tauchte der 21-jährige erneut vor dem Haus seines Kontrahenten auf und warf nun ein Hammer durch das Wohnzimmerfenster. Die herbeigerufene Polizei nahm den Mann vorläufig fest, nachdem er weitere Straftaten androhte, stark betrunken war und bei ihm auch noch ein Wurfstern und ein Baseballschläger gefunden worden war.

Montag
27.04.2020

 

Trinkwasserleitungen für neue Molkerei

MECHERNICH (700) - In Mechernich wird derzeit eine neue sieben Kilometer lange Trinkwasserplanung geplant. Sie soll von Euskirchen aus zum künftigen Gelände der Hochwald-Molkerei führen. Das Unternehmen selbst treibt die Arbeiten voran. Betrieben wird die Leitung später von den Stadtwerken Mechernich. Hochwald plant am Standort Obergartzem die modernste Molkerei Europas. Rund 200 Millionen Euro werden nach Unternehmensangaben in das Projekt investiert.

Montag
27.04.2020

Borkenkäferplage im Hertogenwald soll eingedämmt werden

EUPEN (700) - Der Ausbreitung des Borkenkäfers in den Wäldern der Region soll Einhalt geboten werden. Im Hertogenwald in Eupen werden deshalb gerade große Mengen Totholz abgefahren. Auch bereits geschwächte oder kranke Bäume sind eine Gefahr und werden deshalb gefällt. Damit soll der gesunde Baumbestand erhalten werden. Besonders Nadelgehölze waren zuletzt stark vom Borkenkäfer befallen worden. In den vergangenen beiden Sommern hatte er auch aufgrund der starken Hitze ideale Bedingungen vorgefunden, heißt es von den Forstämtern. Mit den gezielten Maßnahmen jetzt wollen die Behörden erreichen, dass die drei Ausschaärmperioden eingedämmt werden können. Die Erste in diesem Jahr hatte Mitte April begonnen.

Montag
27.04.2020

Gemäldesanierungen im Aachener Dom

AACHEN (700) - Die vermutlich ältesten Gemälde im Aachener Dom werden derzeit teilweise restauriert. Es handelt sich dabei um zwölf Engelstafeln aus dem 15. und 16.Jahrhundert. Seit neunzig Jahren sind sie ein Teil der Domschatzkammer und befinden sich derzeit in teils schlechtem Zustand. Eine Expertin soll zwei der Tafeln nun speziell reinigen und anschließend wieder in den Ursprungszustand versetzen. Die Tafeln zeigen musizierende Engel und Heilige. Historiker gehen davon aus, dass sie einst in der Chorhalle als Türen zu Schränken und Nischen im Einsatz waren, in denen sich Reliquien und Schatzstücke befunden hatten.

Montag
27.04.2020

Bald Wolfsmeute in der Wallonie?

WEISMES (700) - Könnte es möglicherweise schon bald eine Wolfsmeute in der Wallonie geben? - Naturschützer schließen das nicht aus. Sie hatten im Januar DNA-Spuren einer Wölfin auf dem Gebiet der Gemeinde Weismes ausgewertet. Hier und in anderen Bereichen des Hohen Venn ist schon längere Zeit auch Wolf Akela aktiv. Die Experten wollen nicht ausschließen, dass es zwischen den Tieren zur Paarung kommen kann. Weitere Möglichkeiten bestehen auch, weil Spuren von anderen Wolfsmännchen in den letzten Monaten auch in Bütgenbach und Malmedy nachgewiesen worden waren.

Montag
27.04.2020

DG-Parlament berät über zweites Hilfsdekret

EUPEN (700) - Das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft berät heute über ein zweites Corona-Krisendekret. Dabei geht es unter anderem um die Möglichkeit der Unterstützung von Projekten und Vorhaben ostbelgischer Unternehmen, die wegen der Corona-Krise abgesagt werden musssten. Die Aufwertung der Pflegeberufe soll zudem um zwei Jahre vorgezogen werden. Allerdings muss für weiterrreichende Ideen eine Lösung mit den anderen belgischen Körperschaften gefunden werden. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang über eine Resolution aus Ostbelgien, den Gesundheits- und Pflegesektor in ganz Belgien nachhaltig aufzuwerten. Beraten wird aber auch über eine Einmalprämie für Beschäftigte in den Wohn- und Pflegeheimen in der DG.

Montag
27.04.2020

Kein Ende der Grenzkontrollen in Sicht

EUPEN (700) - Nach der Entscheidung des Nationalen Sicherheitsrats in Belgien vom Freitag, die Corona-Einschränkungen ab Anfang Mai etwas zu lockern, hat DG-Ministerpräsident Paasch klargestellt, dass vorerst noch nicht mit Grenzöffnungen zu rechnen ist. In einer Stellungnahme erklärte Paasch, dazu sei Belgien auch auf die Arbeit der Nachbarländer angewiesen. Dort gelten aber unterschiedliche Regularien, weil sich die Pandemie in den einzelnen Regionen differenziert entwickele. Fest steht aber, dass die Entscheidung über mögliche Grenzöffnungen in einem nächsten Schritt eng mit der Entwicklung der Corona-Fallzahlen in Belgien und den Nachbarländern verbunden ist, so Paasch weiter. An den Grenzen von Belgien nach Deutschland finden derzeit strenge Kontrollen statt. Nur Berufspendlern wird die Durchfahrt gestattet.

Montag
27.04.2020

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