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Corona-Ferien am Forschungszentrum Jülich

JÜLICH (700) Das Forschungszentrum Jülich schickt seine Mitarbeiter in eine Coronabedingte Winterpause. 6.500 Beschäftigte bekommen frei. Hintergrund ist der bundesweite Lockdown. Alle Betriebsstätten des Forschungszentrums bleiben deshalb ab sofort bis zum 10. Januar geschlossen. Die Beschäftigten bleiben entweder zu Hause, können im Home Office arbeiten, Überstunden abbauen oder Urlaub nehmen. Das Forschungszentrum will als großer Arbeitgeber mit der Schließung helfen, Kontakte zu reduzieren.

Mittwoch
16.12.2020

Chocolaterie Darcis gerettet

VERVIERS (700) - Die finanziell angeschlagene Chocolaterie Darcis aus Verviers ist gerettet. Das bestätigte das Handelsgericht. Auch die Gläubiger konnten davon überzeugt werden, dass der Betrieb aufrecht erhalten werden soll. Zwei Brandstiftungen hatten das Traditionsunternehmen 2016 in eine schwere Krise gestürzt. Mitarbeiter mussten entlassen, Standorte geschlossen und neue Investoren gefunden werden. Nun aber konnten die Vervierser Eigentümer das Gericht und die Gläubiger mit einem Zukunftskonzept für das Unternehmen überzeugen.

Mittwoch
16.12.2020

Arimont weiter für neue Geoblocking-Regeln

EUPEN (700) - Der ostbelgische Europapolitiker Pascal Arimont will sich weiter für eine Neuregelung des Geoblockings in der EU einsetzen. In einer Pressemitteilung heißt es, noch immer würden Menschen in den Grenzregionen benachteiligt. Das liege vor allem daran, dass Lizenzen und Urheberrechte im Regelfall immer für ein ganzes Land vergeben werden. Deutschsprachige Menschen in Ostbelgien haben so oft keinen kompletten Zugriff auf Musik, Daten, Fernseh- oder Internetangebote wie zum Beispiel die Pay-TV-Pakete von Sky. Der CSP-Politiker setzt sich dafür ein, dass für sprachliche Minderheiten in geographisch eingegrenzten Gebieten Ausnahmeregelungen geschaffen werden.

Mittwoch
16.12.2020

Maastricht-Aachen-Airport wird zum Parkplatz

MAASTRICHT (700) - Weltweit müssen wegen der Corona-Krise tausende Flugzeuge am Boden bleiben. Grund ist die fehlende Nachfrage bei Reisen und die wegen der Pandemie erlassenen Einreisebeschränkungen einzelner Länder. Der Maastricht-Aachen-Airport ist deshalb ab sofort Dauerparkplatz für Flieger. Nachdem die Behörden die Genehmigung dafür erteilt haben, werden nicht benötigte Flugzeuge nach Maastricht geflogen. Rund 20 Maschinen sind schon angekommen. Wie viele es insgesamt werden, weiß die Flughafenleitung derzeit noch nicht. Ein Dienstleistungsunternehmen für den Luftverkehr hat das Gelände erst einmal bis März angemietet. Eine Verlängerung bis September ist möglich. Die Flugzeuge bleiben bewacht auf dem Dauerparkplatz stehen und werden in der Zwischenzeit nur geringfügig gewartet. So werden ab und zu die Räder gedreht.

Mittwoch
16.12.2020

Planungen für neue Eifel-Polizeiwache gehen voran

BÜLLINGEN (700) - Die Pläne für eine gemeinsame Polizeiwache für Amel, Büllingen und Bütgenbach nehmen allmählich Gestalt an. Jetzt hat der Zonenrat die Entwicklungsagentur SPI damit beauftragt, für das ausgesuchte Grundstück einen Arechitekten zu finden. Im kommunenübergreifenden Gewerbegebiet Morsheck an der Nahtstelle zwischen den drei Eifelgemeinden soll die neue Polizeiwache entstehen. Anfangs gab es Vorbehalte. Inzwischen überwiegen laut dem Zonenrat aber die Vorteile wie schnelle Erreichbarkeit, eine höhere Präsenz in den Orten und auch mehr Bürgerservice. Ab dem kommenden Jahr will die Eifelpolizei auch eine dritte stationäre Kamera zur Erkennung von Kennzeichen einsetzen. Sie soll in Aldringen aufgebaut werden. Bisher können bei Fahndungen nur Daten aus den Kennzeichenscannern an der Autobahnausfahrt Born und vom Kreisverkehr am Lager Elsenborn ausgewertet werden. Zudem hofft die Eifelpolizei, bald auch auf die Scandaten der Kennzeichenkameras aus der Wallonie zurückgreifen zu können.

Mittwoch
16.12.2020

Eupen plant weitere Gutschein-Aktion für den Handel

EUPEN (700) - Die Stadt Eupen will mit einer ganzen Palette von Maßnahmen Einzelhandel und Horeca-Sektor erneut durch die Corona-Krise helfen. Zusammen mit dem Rat für Stadtmarketing soll erneut eine Gutschein-Aktion erarbeitet werden. Nutznießer werden alle Geschäfte sein, die im 2. belgischen Lockdown erneut schließen mussten. Zudem setzt die Stadt auf mehr umweltfreundliche Mobilität. An ausgesuchten Stellen im Stadtgebiet sollen private Investoren Ladestationen für Elektroautos errichten dürfen. Zudem bewirbt sich die Stadt um Fördermittel der Wallonischen Region. Bis zu 500.000 Euro an Zuschüssen winken in den kommenden Jahren für den Ausbau des Fahrradwegenetzes in Eupen. Mehrausgaben erwartet die Stadt im kommenden Jahr beim Öffentlichen Sozialhilfezentrun. Die Corona-Krise treffe oft Familien, die ohnehin schon an der Armutsgrenze leben, heißt es aus dem Rathaus.

Mittwoch
16.12.2020

R-Wert in der DG besonders hoch

OSTBELGIEN (700) - Nirgendwo in ganz Belgien ist der Reproduktionswert in der Corona-Pandemie derzeit so hoch wie in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Zu diesem Ergebnis kommen die Behörden in Brüssel. Aktuell liegt er so genannte R-Wert in der DG bei 1,3. Das bedeutet, dass zehn Corona-Patienten im Schnitt 13 weitere anstecken. Dadurch nimmt die Zahl der Corona-Patienten stets weiter zu. Nur wenn der R-Wert bei eins oder darunter liegt, kann der Virus eingedämmt werden. Dies ist in Belgien derzeit nur in den Provinzen Lüttich, Luxemburg und Flämisch-Brabant der Fall.

Mittwoch
16.12.2020

Blumenläden in NRW dürfen weiter öffnen

AACHEN/EUSKIRCHEN (700) - Aufatmen bei den Betreibern von Blumenläden in Nordrhein-Westfalen. Anders als zunächst befürchtet, dürfen sie ihre Geschäfte weiter öffnen. Das hat die NRW-Landesregierung mitgeteilt. Allerdings müssen sie ihr Angebot einschränken. Verkauft werden dürfen leicht verderbliche und Schnittblumen im Topf. Der Verband Deutscher Floristen hatte sich dafür stark gemacht. Nicht zuletzt, damit zu Weihnachten für die Liebsten auch Blumen gekauft werden können. Die Einzelhändler sind aber streng dazu aufgefordert, alle Corona-Sicherheits- und Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Mittwoch
16.12.2020

Weiter steigende Corona-Fallzahlen in der StädteRegion

ROETGEN/SIMMERATH (700) - Die Corona-Zahlen in unserer Region sind fast überall deutlich gestiegen. Allein in der StädteRegion Aachen hat es über das Wochenende rund 400 neue Infektionen gegeben. Besonders aus Alten- und Pflegeheimen werden sprunghafte Anstiege gemeldet. In Roetgen hat die Masseninfektion in einem Heim für einen Inszidenzwert der Gemeinde von über 700 gesorgt. In Simmerath wurden mehr als 30 Bewohner und Mitarbeiter eines Heimes positiv getestet. Derzeit werden für den deutschen Teil unseres Sendegebietes insgesamt mehr als 4.000 Corona-Kranke verzeichnet. Seit März sind allein in der StädteRegion sowie in den Kreisen Düren, Heinsberg und Euskirchen 475 Menschen an den Folgen der Pandemie verstorben.

Mittwoch
16.12.2020

Harter Lockdown in Deutschland hat begonnen

DEUTSCHLAND (700) - Ab heute gilt in Deutschland wieder ein harter Lockdown. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind enorm. Nahezu der ganze Einzelhandel und auch Unternehmen, die im direkten Körperkontakt arbeiten, müssen schließen. Geöffnet bleiben dürfen nur Supermärkte, Kioske, Apotheken, Drogerien, Reform- und Sanitätshäuser, Banken, Postfilialen, Optiker, Futterhändler, Bäcker, Metzger, Reinigungen, Tankstellen, Waschstraßen, Autowerkstätten und Fahrradhändler. Auch Tierfutter und Weihnachtsbäume dürfen weiter verkauft werden. Gottesdienste finden statt, aber nur unter strengen Einschränkungen. Schulen und Kitas schließen. Es findet nur noch eine Notbetreuung statt. Die familiären Kontakte sind deutlich beschränkt. Eine Silvesterfeier sowie das Feuerwerk wird es nicht geben. Die neuen Regeln gelten bis zum 10. Januar.

Mittwoch
16.12.2020

Bald Rot-Grün in Eschweiler?

ESCHWEILER (700) - In Eschweiler könnte es schon bald eine neue Ratsmehrheit geben. Die SPD wünscht sich dabei die Grünen als neuen Partner. Mehrere Sondierungsgespräche seien nach Angaben der Sozialdemokraten erfolgreich verlaufen. Zwischen SPD und Grünen gebe es die meisten Übereinstimmungen, schreibt die „Aachener Zeitung“ unter Berufung auf SPD-Parteikreise. Bei den Kommunalwahlen im September hatte die SPD in Eschweiler 46 Prozent erreicht, die Grünen holten sieben Prozent. Die Stadt wird mit Nadine Leonhardt auch von einer SPD-Bürgermeisterin angeführt.

Donnerstag
29.10.2020

Gastronomie fürchtet um ihre Zukunft

STÄDTEREGION (700) - In der Gastronomie im deutschen Teil unseres Sendegebiets wächst die Sorge um die Zukunft. Grund ist der neue Lockdown ab dem 2. November für Cafés, Restaurants, Bars und Kneipen. Neben der Angst um die finanziellen Auswirkungen ist auch der Unmut groß, heißt es vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband. Schon durch den Lockdown im Frühjahr war die Gastronomie besonders intensiv betroffen. Im Sommer seien dann die Unternehmer von der Politik zu Investitionen animiert worden. Heizpilze für Außenbereiche, Lüftungssysteme und Plexiglastrennscheiben wurden angeschafft. Einige Betriebe steckten mehrere 100.000 Euro in die Modernisierung, um im Winter geöffnet haben zu können. Oft sind die Umbauten mit Krediten verbunden. Die Gastwirte befürchten nun, dass sie in massive Liquiditätsprobleme geraten werden. Zuletzt hatten 50 Prozent der Unternehmer angegeben, sie sehen ihre Existenz bedroht. Ein Hol- und Liederdienst allein könne die Einnahmeausfälle nicht kompensieren.

Donnerstag
29.10.2020

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