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Ostbelgien: Verletzte in der Silvesternacht

ST.VITH (700) - In der Silvesternacht hat es auch in Ostbelgien Verletzte durch Feuerwerkskörper gegeben. In der Eifel musste der Notarzt ausrücken, weil sich eine Person Verbrennungen im Gesicht zugezogen hatte. Eine andere Person erhielt ebenfalls wegen Verbrennungen im Gesicht eine Behandlung in der Notaufnahme des Sankt Vither Krankenhauses. Im Eupener Krankenhaus gab es keine Verletztenmeldungen durch das Silvesterfeuerwerk. Wegen zahlreicher Erkrankungen sei die Notaufnahme in der Neujahrsnacht aber sehr gut beansprucht worden, hieß es weiter.

Freitag, 02.01.26

Silvesterbilanz im Kreis Euskirchen

EUSKIRCHEN (700) - Auch die Kreispolizei in Euskirchen hat eine erste Einsatzbilanz aus der Silvesternacht veröffentlicht. Im Kreis gab es mehr zu tun als im Vorjahr. 42 Silvestereinsätze wurden verzeichnet, 10 mehr als noch ein Jahr zuvor.  In der Euskirchener Innenstadt wurden durch Böller in der Silvesternacht mehrere Schaufensterscheiben beschädigt. Außerdem gab es Schäden an Deckenspots eines Geschäftes, an einer Werbetafel und an einer mobilen Toilette.

Zwei Männer wurden in Gewahrsam genommen, weil sie immer wieder auf dem Klosterplatz Pyrotechnik zündeten, die dort unkontrolliert umher flog. Zum Zeitpunkt des Vorfalls hatten sich dort rund 100 Menschen aufgehalten. In Bad Münstereifel brannte eine Gartenlaube komplett aus.

In Zülpich löste eine Silvesterrakete einen Flächenbrand aus. Hier konnte ein Anwohner den Brand löschen. Außerdem geriet ein leerstehendes Haus in Brand. Zuvor wurden Jugendliche in der Nähe des Gebäudes gesehen. Rund 50 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Brandursache muss hier noch geklärt werden.

Freitag, 02.01.26

Viele Einsätze in der Silvesternacht

AACHEN (700) - Die Neujahrsnacht in Aachen und in der StädteRegion ist weitgehend ruhig verlaufen. Allerdings musste die Polizei dennoch zu mehr als 80 Silvestereinsätzen ausrücken. Meistens, weil illegal Raketen und Böller gezündet worden waren. In Alsdorf und Baesweiler wurden drei Männer erwischt, die mit Schreckschusspistolen in die Luft geschossen hatten. Gegen sie wird nun ermittelt.

In Aachen wurde eine junge Frau durch eine Rakete im Bereich des Auges verletzt. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den Mann, der die Rakete gezündet hat, wird nun ermittelt. In Alsdorf sprengten Unbekannte einen Glascontainer. Dieser wurde durch die Detonation komplett zerstört.

Freitag, 02.01.26

Paasch ruft zu Zusammenhalt und Zuversicht auf

EUPEN (700) - DG-Ministerpräsident Oliver Paasch hat in seiner Neujahrsansprache ein weiteres „herausforderndes Jahr“ angekündigt. Er machte aber auch Mut für die kommenden Monate. Gleichzeitig rief er zu Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein auf. 2025 sei ein Jahr, dass von starken finanziellen Einschnitten und geopolitischen Spannungen geprägt gewesen sei. Diese hätte auch die DG so stark zu spüren bekommen, dass die Regierung zwei Sparpakete auf den Weg bringen musste.

Diese Maßnahmen hätten für viele Bürger spürbare Einschränkungen mit sich gebracht. Allerdings müsse Verantwortung übernommen werden. Und das bedeute auch, zu sparen, so Paasch weiter. Es habe aber auch Fortsachritte in der Kinder- und Seniorenbetreuung geben.

Für das begonnene Jahr kündigte Paasch vor allem Investitionen in Bildung und Gesundheit an. Alle Schulen, die noch nicht saniert wurden, sollen nun modernisiert werden. Auch die beiden Krankenhäuser sollen gestärkt und zukunftsfähig gemacht werden. Die langfristige Strategie „Ostbelgien leben 2040“ sieht insgesamt 87 Reformvorhaben vor.

Freitag, 02.01.26

Kind bei Unfall verletzt

ZÜLPICH (700) - In Zülpich ist am Montag ein fünf Jahre altes Kind bei einem Unfall verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen war das Mädchen zusammen mit seinen Eltern auf einem Feldweg unterwegs. Zeitgleich war dort auch ein Radler gefahren. Der 47-Jährige bemerkte offenbar zu spät, dass das Kind eine Straße überqueren wollte. Möglicherweise, weil das Kind hinter einem Auto gestanden hatte und so für den Radfahrer schlecht zu sehen war. Der Radler konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit dem Kind zusammen. Die Fünfjährige wurde dabei leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Mittwoch, 31.12.25

Zeugensuche nach beschädigten Fahrzeugen

AACHEN (700) - Seit einigen Wochen werden im Aachener Stadtteil Forst immer wieder geparkte Fahrzeuge beschädigt. Die Polizei hat nun einen Aufruf gestartet und hofft auf Hinweise möglicher Zeugen. Unbekannte haben vor allem in der Altstraße, der Schönrathstraße, in der Virchowstraße und in der Clermontstraße seit Anfang Dezember vor allem immer wieder Reifen zerstochen.

Der letzte Vorfall hatte sich an Heiligabend ereignet. Laut Polizei ist auch nicht auszuschließen, dass noch mehr Fahrzeughalter von den Vandalismusschäden betroffen sein könnten. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, soll diese nun den Beamten melden, heißt es in einer Mitteilung.

Mittwoch, 31.12.25

Immer mehr Angriffe auf Polizisten

AACHEN (700) - In der StädteRegion Aachen werden immer häufiger Polizisten Opfer von Angriffen. Das teilten die Einsatzbehörden jetzt mit. Im laufenden Jahr seien bereits rund 600 Übergriffe protokolliert worden. Das sind mehr als 150 als noch 2024. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der betroffenen Beamten damit um rund zwei Drittel gestiegen.  In ganz Deutschland zeigt sich nach Angaben des Bundesinnenministeriums ein ähnlicher Trend. Seit 2017 nehmen die Angriffe auf Einsatzkräfte der Polizei demnach kontinuierlich zu.

Mittwoch, 31.12.25

Enger Zeitrahmen für Silvesterfeuerwerk in der DG

EUPEN/ST.VITH (700) - In der DG gelten in der Neujahrsnacht enge Zeitgrenzen für das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk. Darauf haben jetzt noch einmal die Polizeizonen Weser-Göhl und Eifel hingewiesen. Grundsätzlich darf nur rund um den Jahreswechsel in der Silvesternacht geböllert werden. In allen neun DG-Kommunen ist das zwischen 23.45 Uhr und 1.30 Uhr erlaubt.

Abweichungen gibt es in Lontzen und Raeren, wo auch noch in der späteren Neujahrsnacht Raketen und Feuerwerksköroper gezündet werden können. In Kelmis endet die Erlaubnis für Feuerwerk bereits um ein Uhr.

Die Behörden bitten die Bürger, sich an die Regeln zu halten. Außerdem wird an die hohe Verletzungsgefahr erinnert und an den vorsichtigen Umgang appelliert. Außerdem sollte Feuerwerk auch nicht in der Nähe von Tieren gezündet werden, heißt es in einer Mitteilung.

Mittwoch, 31.12.25

Ganz schön viele Drogen dabei

AACHEN (700) - Der Aachener Zoll hat einen Mann bei der Einreise aus den Niederlanden nach Deutschland erwischt. Er hatte nicht weniger als vier Kilo Heroin bei sich, als er mit einem Zug von Heerlen nach Herzogenrath unterwegs war. Die Beamten fanden die Drogen in seinem Koffer und seiner Jackentasche. Neben dem Heroin hatte er auch noch 14 Gramm Marihuana mit dabei.

Die Drogen besitzen einen Straßenverkaufswert von mehr als 200.000 Euro. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt. Der Mann, der offenbar als Drogenkurier im Einsatz war, wurde festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes ermittelt.

Mittwoch, 31.12.25

Geändertes Jagdverhalten nach Wolfsvorkommen

MALMEDY (700) - Die Rückkehr des Wolfes in den Wäldern rund um Malmedy hat dort zuletzt auch die Jagdpraxis verändert. Nach Angaben der Forstverwaltung sorgt die Anwesenheit des Wolfes im Hohen Venn dafür, dass sich die Zahl der Wildtiere automatisch reduziere. Aus diesem Grund hat die Stadt Malmedy nun entschieden, die Dauer der Jagdpacht künftig von neun auf sechs Jahre zu verkürzen.

Außerdem wurden die Vorgaben bei den Abschusszahlen nach unten korrigiert. Der Wolf sei dauerhaft in der Region angekommen. Drei Rudel mit etwa 20 Tieren leben in den Wäldern und regulierten den Wildbestand, hieß es zur Begründung. Die organisierte Jagd bleibe aber auch in Zukunft wichtig. Unter anderem, um die Population von Wildschweinen zu regulieren.

Mittwoch, 31.12.25

Auto überschlägt sich

ST.VITH (700) - Glück im Unglück hatte jetzt ein Autofahrer in Emmels bei Sankt Vith. Dieser hatte laut Eifelpolizei am Montagabend die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Auf eisglatter Fahrbahn kam das Auto ins Schleudern und schließlich von der Fahrbahn ab. Der Wagen überschlug sich und blieb schließlich in einem Feld liegen. Der Fahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Am Auto entstand aber erheblicher Sachschaden.

Mittwoch, 31.12.25

Wieder Böllerverbote im Sendegebiet

AACHEN/EUSKIRCHEN (700) - Im deutschen Teil unseres Sendegebiets gelten in der kommenden Nacht wieder an einigen Stellen Einschränkungen für das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk. Darauf haben jetzt die Behörden noch einmal deutlich hingewiesen. Polizei und Ordnungsamt werden die Verbote kontrollieren. Unter anderem darf Feuerwerk nicht in der Nähe von Kirchen und Krankenhäusern sowie an Spielplätzen, Alten- und Pflegeheimen gezündet werden.

Außerdem ist es in Bereichen von Bushaltestellen und Bahnhöfen verboten. Hier haben auch die Sicherheitsdienste von Bahn und Bundespolizei die Überprüfung der Einhaltung angekündigt.

Zum Schutz der historischen Gebäudesubstanz gelten auch Verbotszonen für Feuerwerk, dass mehr als einen Meter aufsteigen kann, in der Aachener Innenstadt rund um den Grabenring und innerhalb des Rings in der Altstadt sowie im Bereich Theaterplatz.

Auch in den Altstädten von Monschau und Bad Münstereifel ist das Abbrennen von Feuerwerken in den historischen Stadtkernen verboten. In Euskirchen ist die Zone auch auf den Bereich der Weihnachtsbuden in der Innenstadt ausgedehnt. Zuwiderhandlungen können mit kräftigen Geldbußen geahndet werden, heißt es von den Behörden. Vor allem die Rettungsdienste ermahnten auch nochmals zu einem vorsichtigen Umgang mit Böllern.

Jedes Jahr zu Silvester komme es immer wieder zu schweren Unfällen mit Verletzten und Toten durch unsachgemäßes Hantieren. Verboten ist auch der Einsatz von in Deutschland nicht mit dem CE-Label versehenen Silvesterfeuerwerk.

Mittwoch, 31.12.25

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