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Kajak-Verbot bleibt wohl bestehen

WALLONIE (700) - Heute läuft das nach dem Hochwasser von Mitte Juli ausgesprochene Kajak-Verbot auf den Flüssen in der Wallonie aus. Einfach so starten sollte man aber dennoch nicht. Denn die Behörden wollen das Verbot kurzfristig verlängern. Als Grund dafür nennt ein Sprecher der Wallonischen Region die anhaltende Gefahren von Müll und Unrat in den Gewässern. Es befinden sich noch immer viele große und auch gefährliche Gegenstände in Bächen und Flüssen. Für Ausflügler und Touristen stelle das eine große Gefahr dar. In den nächsten Tagen könnten die Regeln bereits überarbeitet werden. Für die Kajak-Verleiher entlang der Amel und anderer Flüsse bedeutet das den weiteren Wegfall von dringend benötigenden Einnahmen nach der langen Corona-Pause.

Montag
02.08.2021

Stadtrat tagt nach der großen Flut

VERVIERS (700) - In Verviers hat sich der Stadtrat erstmals nach der Hochwasserkatastrophe zu einer Sitzung getroffen. In einer Schweigeminute wurde an die Opfer der Fluten gedacht. Acht Menschen haben in der Stadt durch das Hochwasser ihr Leben verloren. Die Situation ist weiterhin dramatisch. 1.700 Menschen sind in der Stadt noch immer ohne Strom. Dutzende Häuser wurden zerstört. 200 weitere müssen auf ihre Statik überprüft werden. Bei 20 Gebäuden gibt es bereits Ergebnisse von Gutachtern. Sie können zumindest erhalten werden. Bürgermeisterin Muriel Targnion denkt darüber nach, sich einer Zivilklage von Anwohnern und Unternehmen aus Verviers anzuschließen. Sie werfen den Behörden der Wallonie unterlassene Vorhersagen und Warnungen zur Katastrophe vor. Ob sich die Stadt der Klage anschließen wird, ist derzeit aber noch unklar. Die Rathauschefin dankte allen Helfern für ihre unermüdliche Arbeit im Katastrophengebiet. Auch viele Privatleute hätten in den ersten Tagen nach der Katastrophe zur Bewältigung beigetragen, so Targnion.

Montag
02.08.2021

Erste Hochwasser-Bilanz aus Hellenthal

HELLENTHAL (700) - Die Gemeinde Hellenthal hat nach dem Hochwasser von Mitte Juli eine erste Bilanz gezogen. Nach Angaben von Bürgermeister Rudolf Westerburg sind in der Gemeinde zwei Menschen ums Leben gekommen. Rund 400 Gebäude wurden überschwemmt und zum Teil schwer beschädigt. Einige der Häuser sind unbewohnbar. Andere waren durch die Fluten einfach weggerissen worden. Mehrere Fußgängerbrücken sind eingestürzt. Der Schaden an der örtlichen Infrastruktur wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Nach Angaben des Rathauschefs wird es Jahre dauern, bis alle Folgen der Katastrophe beseitigt sind. Die Gemeinde hatte nach der Hochwassernacht auf die Hilfe von Bundeswehr und THW zunächst verzichten müssen. Dafür gab es Unterstützung aus Ostbelgien. Feuerwehren, Landwirte und Privatleute packten mit an, um den Betroffenen zu helfen, freute sich Westerburg. Neben der Bewältigung der Katastrophe gelte es nun auch, für die Zukunft zu lernen. In den nächsten Jahren müsse ein völlig neues Hochwasserschutzkonzept erarbeitet werden, so Westerburg.

Montag
02.08.2021

Containerdorf für St. Angela-Gymnasium

BAD MÜNSTEREIFEL (700) - Die am Stärksten von der Hochwasserkatastrophe betroffene Schule in NRW, das Sankt-Angela-Gymnasium in Bad Münstereifel, hat mit den Planungen für den Unterricht im kommenden Schuljahr begonnen. An einen Normalzustand nach den Ferien in zwei Wochen sei derzeit nicht zu denken, bestätigte das NRW-Schulministerium. Das gesamte Erdgeschoss und das komplette Schulareal waren von den Fluten heimgesucht und schwer beschädigt worden. In einem ersten Schritt sollen die Jahrgangsstufen Fünf und Zwölf zum Präsenzunterricht zurückkehren. Für sie ist ein Containerdorf auf dem Schulhof geplant. Parrallel dazu werden die Klassenräume im ersten und zweiten Obergeschoss des Schulhauses soweit wieder hergerichtet, dass dort wieder Unterricht möglich ist. Hier sollen die meisten anderen Jahrgänge untergebracht werden. Die oberen Etagen waren nicht direkt von den Wassermassen geflutet worden. Ab wann Präsenzunterricht für alle Klassen wieder möglich ist, steht derzeit noch nicht fest.

Montag
02.08.2021

Bisher keine Rattenplage in Eupen

EUPEN (700) - In immer mehr Hochwassergebieten der Region droht nach den schweren Fluten nun eine Rattenplage. In Verviers und anderen Kommunen wird von einer besorgniserregenden Zunahme der Nager gesprochen. In den zerstörten Häusern finden sie perfekte Lebensbedingungen und können sich durch Nahrungsmittel und Tierkadaver ernähren. Dies führe zu einer raschen Vermehrung. Wo es möglich ist, müssen Abfälle deshalb schnellstmöglich entsorgt werden, heißt es von den Behörden. Wo bereits Ratten aufgetreten sind, können nur noch Spezialfirmen die Probleme eindämmen. Die Ausbreitung muss aus Sicht der Behörden schon deshalb aufgehalten werden, weil Ratten Überträger mehrerer für den Menschen gefährlicher Krankheiten sein können. Aus Eupen werden bislang noch keine größere Probleme mit Ratten in den Hochwassergebieten der Unterstadt gemeldet.

Montag
02.08.2021

Antoniadis zu Impfpflicht-Diskussion

EUPEN (700) - Auch in Ostbelgien nimmt die Diskussion über eine mögliche Corona-Impfpflicht immer mehr an Fahrt auf. Im aktuellen Ranking der Regionen bei der Impfquote belegt die DG belgienweit nur noch den dritten Rang. Gesundheitsminister Antoniadis erklärte, die bisherige Zahl der Geimpften reiche bei weitem nicht aus, um eine Herdenimmunität zu erreichen. In den nächsten Monaten müsse Überzeugungsarbeit geleistet werden. Niemand wolle eine Impfpflicht. Es müsse aber verhindert werden, dass es zu viele neue Corona-Opfer gibt oder die Krankenhäuser wieder mit Covid-Patienten überfüllt werden, so Antoniadis. Mittelfristig hält er deshalb eine Diskussion über eine Impfpflicht zumindest für einzelne Berufsgruppen wie den medizinischen und den Pflegebereich für denkbar. Diese müsse aber mit Augenmaß geführt werden, so Antoniadis.

Montag
02.08.2021

Aktuelle Lage in Stolberg und Eschweiler

STOLBERG/ESCHWEILER (700) - Die Bergungsarbeiten im Hochwassergebiet StädteRegion machen weitere Fortschritte. In Stolberg hat die Enwor weitere Haushalte in der Rathausstraße wieder an die Wasserversorgung anschließen können. Zudem ist auch der Trinkwasserbehälter am Donnerberg wieder am Netz. Laut der Regionetz sind bereits große Teile der Straßenbeleuchtung in Stolberg wieder in Betrieb. Das nach dem Hochwasser eingerichtete Bürgertelefon in Stolberg ist am Wochenende abgeschaltet worden. Fragen zu Spenden und Hilfen beantworten nun wieder das Deutsche Rote Kreuz und die Stadtverwaltung. In Eschweiler hat das Jobcenter der StädteRegion seit heute früh eine Notbetreuungsstelle in den Räumen der Agentur für Arbeit am Bushof eingerichtet. Zudem hat auch die Stadtbibliothek in Eschweiler von heute an wieder geöffnet.

Montag
02.08.2021

Der Blick in den Polizeibericht

EIFEL (700) - Glück im Unglück hatte ein Ehepaar, dass mit seinem Motorrad am Samstagnachmittag in Hürtgenwald verunglückt ist. Die beiden 66 Jahre alten Personen aus dem benachbarten Ausland waren auf einer Landstraße bei Simeonskall in Richtung Vossenack unterwegs. Vermutlich durch einen Fahrfehler auf regennasser Fahrbahn war die Maschine ins Schleudern geraten und umgestürzt. Während der Fahrer unverletzt blieb, zog sich die Sozia leichte Verletzungen zu. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, heißt es von der Polizei. In Montenau ist am Freitag ein Jugendleiter eines Pfadfindercamps vorläufig festgenommen worden. Er war betrunken zum Dienst erschienen und hatte mehrere andere Leiter bedroht. Er kam in eine Ausnüchterungszelle. In Eupen sind Unbekannte in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen. Noch ist nicht klar, was dort genau gestohlen worden ist.

Montag
02.08.2021

Elf Direktkandidaten zur Bundestagswahl

STÄDTEREGION (700) - In der StädteRegion Aachen stehen die Direktwahlkandidaten für die Bundestagswahl am 26. September fest. Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Kreiswahlausschuss alle Bewerber zugelassen. Insgesamt elf Kandidaten kämpfen demnach in Aachen und Region im Wahlkreis 087 um Direktmandate. Neben Rudolf Henke von der CDU und Ye-One Rhie von der SPD sind das auch Oliver Krischer von den Grünen, Alexej Konstantin Hunko von den Linken und Katharina Willkomm von der FDP. Daneben stehen Dr. Elke Zobel für „Die Partei“, Hans-Jürgen Fink für die Freien Wähler, Stefan Korupp für „dieBasis“ und Roger Lebien für die AfD zur Wahl. Außerdem gibt es mit Adonis Böving und Niklas Tellmann zwei Einzelbewerber.

Montag
02.08.2021

„Kleiner Grenzverkehr“ trotz strenger Corona-Regeln

EUREGIO (700) - Seit gestern gelten die neuen strengen Einreiseregeln für Urlauber nach Deutschland. Grund sind die steigenden Corona-Fallzahlen. An der Grenze, an Flug- und Seehäfen werden Nachweise für eine Impfung oder Corona-Genesung beziehungsweise ein aktueller negativer Corona-Test benötigt. Wer gegen die neuen Bestimmungen verstößt, muss mit strengen Quarantänemaßnahmen und harten Bußgeldern rechnen. Aufatmen dürfen allerdings die Bürger in Ostbelgien. Die bisherigen 24-Stunden-Regeln im „kleinen Grenzverkehr“ bleiben bestehen. Für Arbeiter, Schüler, Studenten oder auch bei Verwandten- und Einkaufsbesuchen ändert sich damit zunächst nichts. DG-Ministerpräsident Paasch zeigte sich erfreut darüber, dass die bisher in diesem Bereich geltenden Regeln von den Bundes- und Landesregierungen nicht verändert worden sind.

Montag
02.08.2021

Brücke nach Hochwasser gesprengt

EUSKIRCHEN (700) - Nach dem schweren Hochwasser von Mitte Juli ist gestern eine völlig demolierte Brücke zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel kontrolliert gesprengt worden. Laut Behörden war dies der sicherste Weg zur Entfernung der instabilen Reste. Ein Abriss war nicht ohne weiteres möglich gewesen. Experten sorgten dafür, dass die Reste der Brücke kontrolliert zusammenbrechen. Allerdings gelang die erfolgreiche Sprengung erst im zweiten Anlauf. Anwohner im Umkreis von rund einem Kilometer um die Brücke hatten gestern Vormittag ihre Häuser vorsichtshalber räumen müssen. Für die rund 2.000 Betroffenen in Kirspenisch und Kreuzweingarten waren mehrere Sammelstellen eingerichtet worden. Am Nachmittag konnten alle Sperrungen aufgehoben werden. Bis wann die Brücke durch einen Neubau ersetzt werden kann, ist derzeit noch völlig offen.

Montag
02.08.2021

Psychologische Betreuung nach der Flut

SCHLEIDEN (700) - Viele Menschen im Hochwassergebiet „Schleidener Tal“ haben durch die Fluten Angehörige oder ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Neben der Trümmerbeseitigung und dem Wiederaufbau ist vor allem die psychologische Betreuung von Opfern, Angehörigen und Hochwasserhelfern wichtig. In Schleiden wird dazu eine temporäre psychologische Betreuungsstelle eingerichtet. Schon direkt nach der Katastrophe hatte Bürgermeister Pfennings Helfer der Malteser für diese Aufgabe gewinnen können. Sie richten nun für voraussichtlich sechs Monate ein Büro für das Gebiet Schleiden und Umgebung ein. Heute Mittag wird das Konzept im Schleidener Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Katastrophe hat bei vielen Menschen tiefe seelische Wunden hinterlassen. Ihnen müsse schnell und kompetent geholfen werden, hatte der Schleidener Rathauschef in einer Pressemitteilung erklärt.

Montag
02.08.2021

f m
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