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Wetzlarbad in Eupen ab sofort geschlossen

EUPEN (700) - Nun haben alle Schwimmbäder in der Deutschsprachigen Gemeinschaft ihren Betrieb eingestellt. Auch das Lago Wetzlarbad in Eupen ist von heute an geschlossen. Die Regelung gilt auf unbestimmte Zeit und erfolgt in Absprache von Geschäftsleitung und der Stadt. Aufgrund der strengen Corona-Schutzmaßnahmen sei der Besuch und ein Unterrichts- oder Trainingsbetrieb nicht zu gewährleisten. Bereits seit Beginn der Woche haben die Schwimmbäder in Sankt Vith, Worriken und Kelmis geschlossen.

Donnerstag
29.10.2020

Einschränkungen bei Absagen bei Allerheiligenfeiern

OSTBELGIEN (700) - Als Reaktion auf die hohen Infektionszahlen in Ostbelgien sind in den meisten Eifelkommunen die Allerheiligenfeiern in Kirchen und auf Friedhöfen eingeschränkt worden. In Sankt Vith gibt es trotz eines Sicherheitskonzeptes eine Komplettabsage. In Bütgenbach und Amel sollen auf den Friedhöfen nur die Familien teilnehmen, deren Angehörige seit dem vergangenen November verstorben sind. In Büllingen ist eine Familienmesse geplant. Auf den Friedhöfen in Burg-Reuland wurden kurze Gebetsmomente geplant. Im Norden der DG wird es kein einheitliches Konzept geben. Dort sind die Allerheiligenfeiern seit jeher nicht so stark in der Tradition verwurzelt wie in der Eifel. In Eupen und Kettenis sind Gottesdienste in den Kirchen geplant. Der Gang zum Friedhof geschieht hier individuell.

Donnerstag
29.10.2020

Corona: Ansturm auf Testzentrum Mechernich

MECHERNICH (700) - Die aktuelle Corona-Lage hat zu einem Ansturm auf das Testzentrum in Mechernich geführt. Eigentlich waren 200 Tests täglich vorgesehen. Diese Kapazitäten reichen inzwischen aber bei weitem nicht mehr aus, um den Bedarf decken zu können. In den letzten Tagen wurden dort durchschnittlich 280 Corona-Tests durchgeführt. Immer wieder kommt es deshalb zu Staus rund um das Testzentrum. Der Kreis Euskirchen will die Situation noch einige Tage beobachten. Möglicherweise müssen Personal und Ausstattung aufgestockt werden, um alle Untersuchungen auch durchführen zu können.

Donnerstag
29.10.2020

Kein verkaufsoffener Sonntag in Euskirchen

EUSKIRCHEN (700) - Der Teillockdown in Deutschland hat auch Konsequenzen für den geplanten verkaufsoffenen Sonntag in Euskirchen. Am 8. November müssen die Geschäfte nun doch geschlossen bleiben. Anlass für die Sonntagsöffnung war der parallel geplante „Französische Markt“. Weil dieser in der aktuellen Situation nun doch nicht durchgeführt werden kann, entfällt auch die Grundlage für den verkaufsoffenen Sonntag. Mit diesem wollte die Stadt eigentlich die Einzelhändler unterstützen, die vom Lockdown im Frühjahr besonders stark betroffen waren. Die Aktion „Euskirchen rollt den roten Teppich für Sie aus“ der Einzelhändler im Stadtzentrum soll aber dennoch innerhalb der Läden stattfinden.

Donnerstag
29.10.2020

Bütgenbach am Stärksten in Belgien von Corona betroffen

BÜTGENBACH (700) - Die Gemeinde Bütgenbach hat mit einem Wert von 4.000 den nächsten Corona-Inzidenzwert in ganz Belgien. Zeitweise waren alle Geschäfte im Ort geschlossen. Viele Schüler mussten zu Hause bleiben. Nach bisherigen Erkenntnissen könnten möglicherweise Partys unter Studierenden zu dem massiven Anstieg der Neuinfektionen beigetragen haben. Auffallend ist auch, dass die Zahlen nach Kirmesfeiern im Ort sprunghaft angestiegen sind. Der Bürgermeister hofft deshalb auf Verständnis und Rücksicht bei den Einwohnern.

Donnerstag
29.10.2020

StädteRegion hofft auf Hilfe von der Bundeswehr

STÄDTEREGION (700) - Der Krisenstab von Stadt Aachen und StädteRegion hat einen zweiten Hilfsantrag bei der Bundeswehr gestellt. Derzeit unterstützen bereits 20 Soldatinnen und Soldaten das Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen nach positiven Corona-Befunden. Wie die meisten Gesundheitsämter in Deutschland, stößt auch die StädteRegion mit ihrem eigenen Personal im Amt wegen der steigenden Infektionszahlen an ihre Grenzen. Das Gesundheitsamt Düren hat ebenfalls um Unterstützung durch zehn Soldaten gebeten.

Donnerstag
29.10.2020

Teil-Lockdown erfasst deutsche Euregio

AACHEN/PRÜM (700) - Im deutschen Teil unseres Sendegebiets gilt ab Montag ein weiterer Lockdown. Weil die Infektionszahlen vollständig außer Kontrolle geraten sind, seien die Maßnahmen unverzichtbar, erklärte Bundeskanzlerin Merkel. Das öffentliche Leben wird dabei komplett heruntergefahren. Der Groß- und Einzelhandel sowie Schulen und Kitas bleiben geöffnet. Cafés, Bars, Restaurants und Diskotheken, Fitness- und Kosmetikstudios müssen dagegen den ganzen November über schließen. Auch alle Kultureinrichtungen wie Theater, Museen, Kinos, Konzerthäuser sowie Schwimm- und Freizeitbäder, Saunen, Messen, Freizeit- und Vergnügungsparks bleiben dicht. Im Profi- und Amateursport gelten erhebliche Einschränkungen. Außerdem sind touristische Touren und Übernachtungen untersagt. Im privaten Bereich sollen die Kontakte soweit als möglich minimiert werden. Ein Zusammentreffen ist nur noch bis maximal zehn Personen aus zwei Familien erlaubt. Familienfeiern sind zu unterlassen. In zwei Wochen soll die Lage neu analysiert werden, heißt es aus Berlin.

Donnerstag
29.10.2020

Durchwachsenes Jahr für die Rursee-Schifffahrt

SIMMERATH (700) - Die Rurseeschifffahrt hat ihre Saison früher als geplant abgeschlossen und spricht von einer durchwachsenen Bilanz. Die Passagierzahlen haben aufgrund der Corona-Krise bei weitem nicht die Werte des Vorjahres erreicht. Einige Mitarbeiter hatten deshalb in Kurzarbeit geschickt werden müssen. Wegen des Lockdowns im Frühjahr war der Saisonstart zunächst verschoben worden. Anfangs kamen nach der Betriebsaufnahme nur wenige Fahrgäste. Zu Pfingsten und in den Sommerferien war der Andrang so enorm, dass aufgrund der Corona-Schutzvorschriften nicht alle Interessierten mitgenommen werden konnten. Für Einnahmeausfälle sorgen auch die Absagen von Groß-Events wie „Rursee in Flammen“ oder der Rurberger Weihnachtsmarkt. Aus diesem Grund finden in diesem Jahr auch keine Nikolausfahrten statt. Die Schiffe bleiben nun erst einmal vor Anker. Die kommende Saison soll - wenn alles nach Plan verläuft - am 28. März beginnen.

Mittwoch
28.10.2020

Neuer Aldi-Markt für Kelmis

KELMIS (700) - Der Aldi-Markt in Kelmis vergrößert sich. Die bisherige Filiale wird dazu in einen Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Möbelhauses Adler umziehen. Schon im Juli haben dort die Abrissarbeiten begonnen. Die Verkaufsfläche soll nach Unternehmensangeben von jetzt 700 auf dann 1.200 Quadratmeter steigen. Vor allem zusätzliche Frischwaren wie Obst, Gemüse, Säfte, Salat und Fleisch werden ins Warensortiment aufgenommen. Daneben zieht auch eine Metzgerei in das Gebäude ein. Auch die Zahl der Parkplätze wird vergrößert. 420 Sonnenkollektoren werden den Discounter mit Strom versorgen. Im Sommer kommenden Jahres sollen die Arbeiten für den neuen Verbrauchermarkt abgeschlossen sein.

Mittwoch
28.10.2020

Leere Studentenwohnungen wegen der Corona-Krise

AACHEN (700) - Das Aachener Studentenwerk bekommt zunehmend die Folgen der Corona-Krise zu spüren. Mehr als 50 Wohnungen sind derzeit nicht vergeben. Absagen kommen vor allem von Studenten aus dem Ausland. Sie gaben Probleme mit der Einreise aufgrund der Pandemie zur Begründung an. Andere verzichteten zunächst auf einen Umzug nach Aachen, weil die meisten Lesungen und Kurse im Wintersemester ohnehin online abgehalten würden. Das Studentenwerk geht deshalb davon aus, dass noch weitere Wohnungen vorerst ungenutzt bleiben.

Mittwoch
28.10.2020

Neues Batterietestzentrum nimmt Gestalt an

AACHEN (700) - Im deutsch-niederländischen Gewerbepark Avantis wird im September kommenden Jahres eines der größten und modernsten Batterietestzentren Europas in Betrieb gehen. Der TÜV Rheinland und ein Aachener Unternehmen wollen im Labor Antriebsbatterien auf Leistungsfähigkeit, Reichweite und Recyclingfähigkeit des Materials testen. Insgesamt werden 22 Millionen Euro in die Anlage investiert. Es sollen zunächst 25 neue Arbeitsplätze entstehen. Eine spätere Erweiterung wird bereits geplant.

Mittwoch
28.10.2020

„Eupen leuchtet“ zu Sankt Martin

EUPEN (700) - In Ostbelgien fallen in diesem Jahr die meisten Martinszüge aus. In Eupen ist allerdings eine Ersatzaktion geplant. Stadt, Geschäftsleute und der Rat für Stadtmarketing rufen zur Teilnahme an der Aktion „Eupen leuchtet“ auf. Die Bürger der Stadt werden dabei geboten, in der Woche vom 9. bis zum 15. November die Fenster ihrer Häuser und Geschäfte mit Laternen und Lichtern zu erleuchten. Alle Laternen sollen am Martinstag, dem 11. November um 18 Uhr in Betrieb sein. Mit der Aktion will die Stadt unterstreichen, dass in der Krise das Brauchtum nicht vergessen wird. Die schönsten Laternen werden zudem mit Gutscheinen prämiert.

Mittwoch
28.10.2020

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