ST.VITH (700) - Die Zahl der touristischen Kurzzeitunterkünfte in Ostbelgien nimmt immer weiter zu. Betroffen davon sind auch die wallonischen Kommunen Jalhay und Stavelot sowie Spa. Angesichtes der Entwicklungen hatten sich jetzt die Vertreter der betroffenen Kommunen getroffen. Ferienhäuser, Gästezimmer und Unterkünfte vom Typ AirBnB sollen stärker unter die Lupe genommen werden.
Im Rahmen des interkommunalen Treffens fand zum Beispiel eine Bestandsaufnahme statt. Allein 340 solcher Unternehmen wurden in der Region gezählt. Das entspricht rund 2.000 Zimmern für 4.000 Personen, die allen rund um Spa in solchen Einrichtungen untergebracht werden können. Nur 70 davon sind tatsächlich als solche registriert. Die Kommunen sprechen von einem zunehmenden Druck auf den Wohnungsmarkt und von einem fehlenden Gleichgewicht zwischen Bevölkerung und Touristen.
Jalhay, Stavelot und Spa wollen nun die künftige touristische Entwicklung besser steuern. Dabei soll auch die Lebensqualität der Anwohner im Blick behalten werden. Auch in der DG sind Ferienunterkünfte nicht komplett registriert. Auch hier soll nun mit deren Aufspürung begonnen werden.
Dienstag, 24.02.26