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Keine „Bombe“ im Bergschadensgebiet

MECHERNICH (760) -. Das bei Wanderern beliebte Bergschadensgebiet zwischen Mechernich, Strempt, Bergheim, Lorbach, Kallmuth und Kalenberg bleibt wegen der Schäden durch das Hochwasser von Mitte Juli weiter gesperrt. Darauf weist die Stadt Mechernich noch einmal hin. Beim Betreten könne Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Die Wassermassen haben in dem Bereich zu starken Absackungen und Muldenbildungen geführt. Noch unklar ist, wie stabil der Untergrund ist. Probebohrungen sollen laut Experten Aufschluss über den Zustand des Untergrundes bieten. Bis die Ergebnisse vorliegen und mögliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden sind, kann das Gebiet nicht betreten werden. Erst am Freitag hatte dort ein vermeintlicher Bombenfund für Aufsehen gesorgt. Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes hatten aber schnell Entwarnung geben können. Bei dem Fundstück hatte es sich um verformte Schlackereste aus Bergbauzeiten gehandelt. Eine Gefahr war von ihnen nicht ausgegangen.

Montag
02.08.2021

Corona-Teststaionen in Schleiden und Gemünd

SCHLEIDEN (700) - Weil im Hochwassergebiet im Schleidener Tal derzeit nur wenige Möglichkeiten für Corona-Schnelltests bestehen, handelt der Kreis Euskirchen. Heute werden zwei weitere mobile Teststellen eingerichtet. Eine befindet sich im Burggarten am Markt in Schleiden. Die Zweite auf dem Eifel-Ardennen-Platz in Gemünd. Beide haben mehrmals pro Woche für einige Stunden geöffnet, heißt es von der Kreisverwaltung.

Montag
02.08.2021

Merkel und Steinmeier kommen nach Aachen

AACHEN (700) – Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommen nach Aachen. Sie nehmen am 28. August am zentralen Gedenkgottesdienst für die Opfer der Flutkatastrophe teil. Das haben das Bistum Aachen und die Evangelische Kirche in Deutschland bestätigt. Teilnehmen werden neben Opfern und Angehörigen auch Notfallseelsorger sowie politische Vertreter aus den Niederlanden und Belgien. RADIO700 hatte bereits gestern darüber berichtet.

Samstag
31.07.2021

Viele Dokumente des Stadtarchives gerettet

STOLBERG (700) – In Stolberg sind fast alle Dokumente aus dem überschwemmten Stadtarchiv gerettet worden. Zahlreiche Helfer haben die meisten Unterlagen geborgen, gereinigt und verpackt. Nun sind rund 500 Paletten Papier in einem Lagerhaus in Troisdorf angekommen und werden dort tiefgefroren. Etliche davon sollen schon in einigen Wochen wieder nutzbar sein. In einem speziellen Verfahren werden sie schockgefroren und wieder aufgetaut, damit sich kein Schimmel bilden kann. Große Teile der dokumentierten Stadtgeschichte können so wohl erhalten bleiben.

Samstag
31.07.2021

Drohne sucht nach Flutschäden

STOLBERG (700) – In Stolberg haben Experten Drohnen eingesetzt, um mit Bildaufnahmen den Zustand der beschädigten Häuser zu untersuchen. So genannte „Drohnenpiloten“ des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums haben die Kameraaufnahmen durchgeführt. Baustatiker können so direkt vor Ort klären, ob Häuser weiter bewohnbar sind oder nicht. Nach ersten Auswertungen ist die Statik der meisten Häuser in der Innenstadt offenbar nicht beschädigt. Zwei Gebäude sind aber in jedem Fall unbewohnbar. Nach dem Hochwasser werden nun immer mehr Schäden offensichtlich. Die hochauflösenden Drohnenbilder, die in der vergangenen Woche entlang der Vicht entstanden sind, zeigen auch kleinste Schäden im Mauerwerk. Mindestens 40 Häuser wurden auf diese Weise untersucht. Trotz stabiler Statik müssen viele Gebäude nach dem Hochwasser kernsaniert werden.

Samstag
31.07.2021

Blitzer blitzte auch bei „Grün“

AACHEN (700) – Eine Ampel-Blitzeranlage auf dem Berliner Ring an der Autobahn 544 in Aachen hat bei etlichen Autofahrern für einen Adrenalinschub gesorgt. Denn der Starenkasten blitzt normalerweise nur Rotlichtsünder. Am Donnerstag allerdings entwickelte er ein Eigenleben, wie die Behörden mitteilten. Auch Autofahrer, die ordnungsgemäß bei Grün über die Kreuzung fuhren, wurden fotografiert. Zahlreiche Fahrzeuglenker riefen erbost die Polizei an. Warum der Blitzer außer Kontrolle geriet, ist unklar. Die Stadt Aachen stellt klar, dass alle Autofahrer, auch die, die am Donnerstag zurecht geblitzt worden sind, nicht zahlen müssen. Bußgeld und ein Punkt in Flensburg bleiben ihnen erspart.

Samstag
31.07.2021

Broschüre für traumatisierte Frauen

STÄDTEREGION (700) – Die Zahl traumatisierter und von Gewalt betroffener Frauen in der StädteRegion nimmt immer weiter zu. Durch die Corona-Krise sind Beratungen nur noch zeitlich begrenzt oder gar nicht mehr möglich. Um den Betroffenen auch während der Pandemie zu helfen, hat der Aachener Verein „Rückhalt“ eine Broschüre erstellt. Die ersten 500 Exemplare mit dem Titel „Deine Kraftquelle“ wurden gestern dem Verein „Frauen helfen Frauen“ in Aachen überreicht. Von dort, aber auch über die Frauenhäuser in Aachen und Alsdorf, sollen sie in den kommenden Wochen an Betroffene abgegeben werden. Idee und Konzept stammen aus Bielefeld und wurden auf Aachener Verhältnisse angepasst. Das Heft erhält auch Übungen, um Angst zu reduzieren oder um besser einzuschlafen. Da die Broschüre auch traumatisierten Frauen helfen kann, soll sie in den kommenden Wochen auch an Betroffene der Hochwasser-Katastrophe in Stolberg und Eschweiler abgegeben werden.

Samstag
31.07.2021

Trickbetrüger ziehen Flutopfer ab

KALL/EIFEL (700) – Erst Flutopfer, dann auch noch Betrugsopfer. Das haben einige Betroffene in den letzten Tagen in den Hochwassergebieten erleben müssen. Denn die Bedürftigkeit der Menschen wird von Kriminellen ausgenutzt, um Kasse zu machen. Die Methoden sind vielfältig und dreist. In Gruppen treten Helfer auf und räumen den Keller auf, während gleichzeitig die oberen Etagen geplündert werden. Andere setzen auf den „Bautrockner-Wucher“. Firmen verlangen Wochenmieten für zu schwache Geräte, die bei 80 Prozent des Kaufneupreises liegt. Auch pfuschende Elektriker mit horrenden Forderungen sind keine Seltenheit. Die Polizei mahnt zu besonderer Vorsicht und Sorgfalt bei der Wahl der Helfer.

Samstag
31.07.2021

Paasch kritisiert Hilfsaktion der Bpost

EUPEN (700) - DG-Ministerpräsident Paasch hat die Hilfs- und Unterstützungskampagne der belgischen Post für die Betroffenen des Hochwassers kritisiert. Mit Plakaten und Infoblättern wirbt sie derzeit für Hilfe und Erleichterungen für die Betroffenen. Allerdings sind alle Informationen auch auf der Internetseite der Bpost nur in französischer und niederländischer Sprache verfügbar. Paasch forderte die Bpost zu raschen Nachbesserungen auf. Dabei gehe es nicht nur um die Hilfsaktionen. Alle Post-Angebote müssten sprachlich barrierefrei auch in deutscher Sprache für die Bevölkerung zugänglich gemacht werden.

Freitag, 31.07.21

Kinos sammeln für Flutopfer

AACHEN/ALSDORF (700) - Cineplex-Kinos in ganz Deutschland haben für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe in Eifel und Euregio Geld gesammelt. Auch Kinobetreiber in unserer Region machten mit. In Aachen, Alsdorf und Düren waren Sondervorstellungen des aktuellen Kinohits „Catweazle“ mit Otto Waalkes gezeigt worden. Die Dreharbeiten hatten unter anderem auch in Stolberg stattgefunden, dass vom Hochwasser besonders stark getroffen wurde. Bei der Spendenaktion „Kino hilft“ kamen insgesamt mehr als 30.000 Euro für die Flutopfer zusammen. Die Aktion hatte Sebastian Stürz angestoßen. Er ist der Betreiber der beiden Cineplex-Kinos in Aachen und Alsdorf. Allein bei den beiden Lichtspielhäusern waren rund 4.600 Euro an Spenden zusammengekommen. 2.000 Euro sammelte das „Lumen“ in Düren. Die Initiatoren wollen helfen, weil auch sie selbst durch die Corona-Pandemie in eine schwierige Lage geraten sind.

Freitag, 31.07.21

Tourismus läuft nach Flut wieder an

KREIS EUSKIRCHEN (700) - Zwei Wochen nach der Flutkatastrophe beginnt die Nordeifel-Touristik damit, die Region wieder für Urlauber zu bewerben. Im Kreis Euskirchen geschieht das in enger Abstimmung mit den Bürgermeistern der Kommunen. Diese hatten sich ausdrücklich dafür ausgesprochen, schnell wieder den Tourismus anzukurbeln. Allerdings nur in den Orten, die vom Hochwasser weitgehend verschont geblieben sind. Die Rückkehr der Urlauber sei wichtig, um die Wirtschaft in der Region anzukurbeln. Tourismus, Hotellerie und Gastronomie hatten sich auf die Sommergäste eingestellt und seien auf diese nach der Corona-Krise dringend angewiesen. Die gesamte Region profitiere von den Urlaubern. Derzeit wird von der Nordeifel-Touristik ein Konzept erarbeitet, mit dem nutzbare Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten in den Mittelpunkt gerückt werden sollen. Zudem will man schnell einen Überblick erhalten, welche Rad- und Wanderwege nach den Fluten nutzbar sind. Aktuell sind immerhin drei Viertel aller Beherbergungsbetriebe weiterhin gut mit Urlaubsgästen ausgelastet, heißt es von der Nordeifel-Touristik. Zu den nicht nutzbaren Angeboten nach der Katastrophe zählen aktuell das Eifelia in Blankenheim, das Literaturhaus und das Naturzentrum in Nettersheim, die Therme und das Stadtmuseum in Euskirchen, Burg Satzvey und das Freilichtmuseum in Kommern. Außerdem sind die beliebten Ortszentren von Bad Münstereifel und Gemünd derzeit nicht für den Tourismus nutzbar.

Freitag, 31.07.21

Neue Ampel am Büchel

AACHEN (700) - In Aachen wird die Verkehrsführung am Büchel geändert. Ab Montag wird die Straße zur Einbahnstraße. Dann darf im Bereich Büchel auch nicht mehr geparkt werden. Außerdem wird an der Kreuzung Büchel/Peterstraße eine neue Ampel eingerichtet, heißt es von der Stadt. Dies ist notwendig, um Fußgängern und Radfahrern mehr Sicherheit einzuräumen, wenn in Kürze viele Lastwagen täglich den Schutt abtransportieren, der beim Abriss des Büchel-Parkhauses entsteht. Im betroffenen Abschnitt ist für die LKW bereits eine Baustraße eingerichtet worden.

Freitag, 31.07.21

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