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SPD drängt auf neues Talsperrenkonzept

RUREIFEL (700) - Die SPD hat im Innenausschuss des NRW-Landtages mehr Transparenz von den Talsperrenbetreibern gefordert. Es sei noch immer nicht klar, wann und in welchem Umfang Wasser aus Wehren und Talsperren zum Schutz vor Überschwemmungen abgelassen werde. Und auch nicht, inwieweit das Auswirkungen auf die Bevölkerung haben kann. Die Sozialdemokraten kritisieren die derzeitige Informationspolitik und wünschen sich in dieser Frage ein klareres Vorgehen. Hintergrund ist die Kritik von vielen Bürgern vor allem aus dem Kreis Düren. Bei der Hochwasser-Katastrophe vor zwei Wochen hatte der Wasserverband Eifel-Rur erst am Donnerstagnachmittag bekannt gegeben, dass er ab dem Abend deutlich mehr Wasser in die Rur einleiten werde. In der darauffolgenden Nacht war die Rurtalsperre übergelaufen. Zwar kam weniger Wasser über die Rur in die angrenzenden Gebiete, als zunächst befürchtet. Dennoch richtete der hohe Rurpegel in einigen Kommunen der Kreise Düren und Heinsberg erhebliche Schäden an.

Freitag, 31.07.21

Schnelle Pauschalhilfe für Eupener Flutopfer

EUPEN (700) - Die Hochwasseropfer in der Eupener Unterstadt sollen als erste Sofortmaßnahme eine pauschale Hilfe erhalten. Dafür haben sich die koordinierenden Bereiche von Öffentlichem Sozialhilfezentrum, Vinczenzverein und Bürgerfonds der König-Baudouin-Stiftung ausgesprochen. Die Unterstützung könne aktuell im Rathaus oder online über ein einfaches Formular beantragt werden. Hervorgehoben wurde die hohe Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Binnen kürzester Zeit sei eine große Zahl von Sachspenden eingegangen. In den nächsten Tagen soll die Verteilung festgelegt werden.

Freitag, 31.07.21

Weiter zu viel Lärm in den Parks

AACHEN (700) - In der Aachener Innenstadt gibt es noch immer zu viel Lärm in den Parks. Die Beschwerden der Anlieger beim Ordnungsamt nehmen kein Ende. Auch die Kampagne „Pssst…“ der Stadt, die in den Nachtstunden für Ruhe und gegenseitigen Respekt werben sollte, sei ohne nennenswerten Effekt geblieben, heißt es aus dem Rathaus. Besonders betroffen sind der Westpark, der Moltkepark und der Frankenberger Park. Hier melden Anwohner vor allem in den Nachtstunden immer wieder Lärmbelästigungen. Auch die Polizei nimmt die Situation ernst. Denn vielfach würden auch Corona-Regeln missachtet. Sollte sich die Lage nicht entspannen, müssten die Parks in Aachen möglicherweise in den Nachtstunden geschlossen werden. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sieht das als letzte Lösung an. Denn diese Regelung würde alle Menschen, die sich in den Parks an das Ruhegebot halten, benachteiligen.

Freitag, 31.07.21

Barmener See nach Flut gesperrt

JÜLICH (700) - Der Baggersee in Jülich-Barmen ist ab sofort für den Badebetrieb gesperrt. Dasa teilte die Stadtverwaltung mit. Nach ersten Erkenntnissen hat die Flutwelle der Rur vor zwei Wochen die Wasserqualität im See derart verschlechtert, dass dort nicht mehr gefahrlos gebadet werden kann. Auch die Sichttiefe sei mit 30 Zentimetern viel zu gering. Das Badeverbot gilt zunächst für ein Jahr.

Freitag, 31.07.21

Viele Einbrüche in der DG

OSTBELGIEN (700) - Der Blick in den Polizeibericht: Gleich mehrfach haben im Norden der DG Einbrecher ihr Unwesen getrieben. Im Verlauf des Mittwochs drangen Diebe in zwei Häuser in Eupen und Raeren ein. Jedes Mal wurden Fenster aufgehebelt und alle Zimmer durchsucht. In beiden Fällen wurde Schmuck gestohlen. Auch in Crombach in der Eifel drangen Einbrecher in ein Wohnhaus ein und machten Beute. Hier wurde eine Tür aufgebrochen. Vandalen haben erneut in Sankt Vith zugeschlagen. Sie beschädigten Müllgefäße auf dem Gelände der Maria-Goretti-Schule und sprühten ein lilafarbenes Graffiti an eine Wand. Von den Tätern fehlt noch jede Spur.

Freitag, 31.07.21

Meldungen Hochwassergebiet StädteRegion

STÄDTEREGION (700) - Immer mehr Einrichtungen im Hochwassergebiet der StädteRegion nehmen wieder ihren Betrieb auf. In Eschweiler haben bereits erste Geschäfte wieder geöffnet. Das Citymanagement bittet Besitzer, diese zu melden, damit sie in einer Liste veröffentlicht werden können. Das Aufräumen im Sankt-Antonius-Hospital macht ebenfalls große Fortschritte. Das Krankenhaus will so schnell wie möglich wieder erste ambulante Patienten aufnehmen. Von morgen an wird die Verpflegung der Hochwasseropfer und Helfer mit Mittagessen in Eschweiler zentralisiert am Haus der Begegnung abgewickelt. Daneben wird eine Außenstelle in der Auestraße bedient. In den Aachener Hochwassergebieten holt der Stadtbetrieb ab Montag die ausgegebenen Sandsäcke wieder ab. In Stolberg wird das SommerKino-OpenAir wie geplant vom 6. bis zum 15. August auf der Burg stattfinden. Wegen der großen Nachfrage wird es am 16. August eine Zusatzaufführung der Komödie „Catweazle“ mit Otto Waalkes geben. Ein Teil des Films ist in Stolberg gedreht worden. Schlechte Nachrichten kommen dagegen vom Hallenbad Eschweiler. Es ist durch die Fluten schwer beschädigt worden. Teilweise wurden die Becken von den Wassermassen nach Oben aus der Verankerung gedrückt. Noch ist völlig unklar, inwieweit das Bad wieder repariert werden kann, heißt es von der Stadt. Der Euregiozoo hat derweil seine Einnahmen aus dem Futterverkauf vom vergangenen Wochenende für die Reptilienauffangstation der StädteRegion in Stolberg gespendet, die durch die Fluten schwer getroffen worden ist.

Freitag, 31.07.21

Notärztlicher Bereitschaftsdienst zieht um

EUPEN (700) - Der notärztliche Bereitschaftsdienst in Eupen zieht am Wochenende in neue Räume. Künftig wird er im neuen Gebäude Z am Sankt-Nikolaus-Hospital angesiedelt sein. Die sich abwechselnden Hausärzte aus der Region für den Bereitschaftsdienst am Wochenende werden dann direkt gegenüber der Notaufnahme ihren Dienst versehen. Die bisher genutzten Räume im Haus der Tagesklinik hatten den Platzbedarf nicht mehr erfüllen können. Die Terminvermittlung erfolgt weiter über die Rufnummer 17 33 und die zweisprachig besetzte Koordinierungsstelle in Verviers.

Freitag, 31.07.21

Ermittlungen nach Flut im Wesertal

LÜTTICH/EUPEN (700) - Die Staatsanwaltschaften in Lüttich und Eupen haben nach dem Hochwasser von vor zwei Wochen Ermittlungen gegen mögliche Verantwortliche eingeleitet. Dabei könnte eine Anklage wegen möglichen 37-fachen unfreiwilligen Totschlags die Folge sein. Es geht um die Frage, ob es Verantwortliche für das Ausmaß der Katastrophe gibt. Bekanntlich war aus der Wesertalsperre in Eupen kein Wasser vorsorglich abgelassen worden, obwohl diese vier Tage vor dem Hochwasser nahezu randvoll war. Gegen wen oder welche Institutionen ermittelt werden soll, sagt die Staatsanwaltschaft nicht.

Freitag, 31.07.21

Weinbauern im Ahrtal in Not

ALTENAHR (700) - Die Weinbauern im oberen Ahrtal schlagen Alarm. Der Starkregen hat ihre komplette Lebensgrundlage zerstört. 50 Millionen Euro, so hoch ist allein der Schaden durch Wein, der einfach weggeschwemmt wurde oder nicht mehr verkauft werden kann, so die ersten Schätzungen. Bei der Winzergenossenschaft Mayschoss-Altenahr wird gerade jede einzelne Flasche geborgen und gerettet. In wenigen Wochen soll die Lese für den neuen Jahrgang beginnen. Noch ist nicht klar, wie. Winzer aus anderen Regionen wollen Geräte und Maschinen zur Verfügung stellen und die Weinbauern unterstützen. Klares Ziel ist, es soll einen neuen Jahrgang geben. Einen, den man an der Ahr wohl nicht vergessen wird.

Freitag, 31.07.21

Gedenkgottesdienst für Flutopfer geplant

AACHEN (700) - Für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe vom 14. und 15. Juli wird es einen zentralen Gedenkgottesdienst geben. Er soll am 28. August vormittags um 10 Uhr im Aachener Dom stattfinden. Darauf haben sich die Evangelische, die Katholische Kirche und der Arbeitskreis Christliche Kirchen verständigt. Eingeladen werden neben Opfern auch Helfer und Notfallseelsorger sowie Vertreter und öffentliche Repräsentanten aus den einzelnen Hochwassergebieten. Der Aachener Dom sei als Gedenkort gewählt worden, weil Aachen eine zentrale Rolle im Herzen Europas übernehme. Sie symbolisiere, dass die Hochwasser-Katastrophe Opfer in den Niederlanden, Belgien. Luxemburg und Deutschland gefordert habe, heißt es zur Begründung.

Freitag, 31.07.21

Feuerwehr Hellenthal erhält Ersatz

HELLENTHAL (700) - Unterstützung der besonderen Art kommt nach dem Hochwasser für die Freiwillige Feuerwehr in Hellenthal. Bei den Einsätzen vor zwei Wochen waren vier Fahrzeuge der Blauröcke zum Teil erheblich beschädigt worden. Drei konnten notdürftig wieder instandgesetzt werden, müssen aber noch einmal in die Werkstatt. Ein Viertes hatte einen Totalschaden erlitten. Dadurch war die Einsatzfähigkeit der Wehr eingeschränkt. Als Helfer in der Not zeigte sich die Feuerwehr der Stadt Meerbusch. Ein gerade erst außer Dienst gestelltes, aber noch voll funktionsfähiges Feuerwehrfahrzeug wurde der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Am Mittwoch fuhr der Wagen in Hellenthal auf den Hof des Gerätehauses. Die Stadt Meerbusch hatte nach der Hochwasserkatastrophe dem Kreis Euskirchen Unterstützung angeboten. Dieser hatte das Fahrzeug der Hellenthaler Feuerwehr zugewiesen. Bürgermeister Rudolf Westerburg freute sich sehr über den schnellen Ersatz und bedankte sich bei den Feuerwehrkollegen aus Meerbusch für die Unterstützung.

Freitag, 31.07.21

Pepinster: Kritik am Roten Kreuz

PEPINSTER (700) - Zwei Wochen nach der Hochwasser-Katastrophe an der Weser hat der Bürgermeister der Gemeinde Pepinster, Philippe Godin, schwere Vorwürfe an das Rote Kreuz gerichtet. Es gebe keine Geschäfte mehr im Ort. Bislang sei aber noch keine Infrastruktur zur Versorgung der Bevölkerung und der Helfer eingerichtet worden. Die erforderlichen Dienste müssten nun rasch handeln. Gleichzeitig begrüßte der Rathauschef eine Hilfsaktion von Einzelhandelsverband und Versicherungsorganisationen. Zwischen dem 4. August und dem 4. September können Hochwasser-Geschädigte aus Pepinster in einigen Geschäften zu vergünstigen Preisen einkaufen. Dafür müssen sie einen entsprechenden Nachweis der Versicherungen vorlegen.

Freitag, 31.07.21

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