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Elf Jahre Haft nach tödlichem Messerangriff

AACHEN/KALL (700) - Das Aachener Schwurgericht hat einen 37 Jahre alten Angeklagten wegen Totschlags verurteilt. Er muss elf Jahre ins Gefängnis. Der Mann hatte im März auf einem einsamen Feldweg bei Kall-Wallenthal einen Bekannten durch Messerstiche getötet. Ursprünglich lautete die Anklage gegen den 37-jährigen auf Mord aus Habgier. Dem folgten die Richter nicht und stützten sich im Urteil weitgehend auf die Aussage des Angeklagten. Dieser hatte mit seinem späteren Opfer ein Falschgeld-Geschäft geplant. Zu diesem Zweck hatte das Opfer 17.100 Euro mit sich geführt. Als das Geschäft so nicht umsetzbar wurde, kam es zum Streit. Spontan stach der Täter 20-mal mit einem Messer zu. Das 46 Jahre alte Opfer verblutete auf dem Feldweg.

Dienstag, 24.08.21

100.000 Tonnen Sperrmüll nach der Flut

KREIS EUSKIRCHEN (700) - Allein im Kreis Euskirchen sind durch die Flutkatastrophe von Mitte Juli 100.000 Tonnen Sperrmüll angefallen. Diese Menge kommt sonst im Kreis innerhalb von drei Jahren zusammen. Die Entsorgung stellt den Kreis vor große Herausforderungen. Inzwischen konnte ein Vertrag mit einem niederländischen Unternehmen zur Abnahme von 45.000 Tonnen Sperrmüll abgeschlossen werden, so Landrat Markus Ramers. Für die restliche Menge von 55.000 Tonnen müsse nun schnell eine Lösung gefunden werden. Der Abfall dürfe nicht zu lange an Ort und Stelle liegen bleiben. Probleme bereiten auch die Entsorgung defekter Wasch- und Spülmaschinen sowie von Kühlschränken. Das Abfallwirtschaftszentrum in Mechernich sieht hier auch die Hersteller in der Pflicht. Gefragt sei nun die Politik, die mit den Unternehmen nach gemeinsamen Lösungen suchen müsse. Vor Ort gebe es massive Schwierigkeiten bei der Lagerung und viel zu wenige Container, so Ramers.

Freitag, 20.08.21

Neue Zukunft für stillgelegte Unterführung

AACHEN (700) - Die stillgelegte Unterführung am Aachener Bushof soll wiederbelebt werden. Eine Projektgruppe der RWTH will im Bereich an der Kurhausstraße einen neuen Veranstaltungsraum schaffen. Entsprechende Baupläne wurden inzwischen der Öffentlichkeit vorgestellt. Aus Sicht der Projektleitung könne mit einer neuen Event-Location auch der Bushof selbst in den Abendstunden belebt und damit attraktiver werden. Bis Dezember soll die Umsetzung des Vorhabens abgeschlossen sein. Die RWTH plant sogar bereits für Oktober erste Veranstaltungen.

Freitag, 20.08.21

Vorerst keine Events in Eschweiler

ESCHWEILER (700) - In Eschweiler wollen Stadt und Citymanagement vorerst keine großen öffentlichen Veranstaltungen in der Innenstadt durchführen. Dafür sei es nach der Flutkatastrophe noch zu früh. Aktionen zur Belebung des Stadtkerns wie das „Inde Chilll Out“ und der „Kunstteppich Eschweiler“ wurden erst einmal auf Eis gelegt. Ein für den 5. September geplanter verkaufsoffener Sonntag wurde abgesagt. Ende August soll die Situation noch einmal neu bewertet werden. Das Citymanagement will zur Vorweihnachtszeit 53 Gutscheine im Wert von 100 Euro für die Geschäfte in der Innenstadt an die Bürger verlosen, um den Händlern Unterstützung zu leisten und wieder mehr Besucher anzulocken. Derweil meldet der Veranstalter des „Eschweiler Musik Festival“ eine Woche nach dem Konzertevent eine Spendensumme von 81.000 Euro für die Flutopfer in Eschweiler. Organisator Max Krieger zeigte sich überwältigt. Er war im Vorfeld von einem Betrag von 10.000 Euro ausgegangen.

Freitag, 20.08.21

Umweltministerium untersucht Hochwasserschutz

KREIS EUSKIRCHEN (700) - Wie können Hochwasser-Katastrophen wie vor einem Monat verhindert werden? - Und wie kann der entstehende Schaden minimiert werden? - Mit diesen Fragen beschäftigt sich derzeit eine Untersuchung des NRW-Umweltministeriums. Notwendig sind bessere Vorhersagen und effizientere Hochwasserschutzkonzepte. Dazu müssen die Pegel von kleineren Flüssen und Bächen genauer vorhergesagt werden können. NRW-Umweltministerin Heinen-Esser sagte bei einem Besuch im Abfallwirtschaftszentrum in Mechernich-Strempt, diese Probleme stellten alle Bundesländer vor Herausforderungen. Landrat Markus Ramers betonte, dass beim Wiederaufbau wichtig sei, aus den Folgen der Flut zu lernen und diese beim Neubau und der Neuanlage zu berücksichtigen.

Freitag, 20.08.21

Viele Spielplätze nach Flut gesperrt

EUSKIRCHEN (700) - Die Stadt Euskirchen hat noch einmal nachdrücklich auf die hochwasserbedingte Sperrung mehrerer Spielplätze im Stadtgebiet hingewiesen. Trotz Absperrbändern und Verbotsschildern hatten dort zuletzt immer wieder Kinder gespielt. Aus dem Rathaus heißt es, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Boden durch die Fluten mit Schadstoffen kontaminiert worden ist. Deshalb ist das Betreten und die Nutzung vorerst untersagt. Betroffen sind zehn Spielplätze in der Kernstadt, darunter die beliebten Anlagen in den Erftauen. Aber auch Spielplätze in Flamersheim, Kessenich, Kreuzweingarten, Kuchenheim, Oberwichterich, Roitzheim, Schweinheim und Wisskirchen sowie zwei Spielplätze in Stotzheim. Die Sperrung gilt auch für die Spielplätze Adelsburg und LVR-Industriemuseum. Wie lange das Verbot der Nutzung aufrechterhalten werden muss, ist derzeit noch unklar.

Freitag, 20.08.21

Großer Erfolg von Kunstauktion für Flutopfer

VERVIERS (700) - Eine Kunstauktion der besonderen Art hat in Verviers jede Menger Geld für die Opfer der Flutkatastrophe zusammengebracht. Organisiert wurde die Sonderaktion vom Kunstbündnis Legros. Mehr als 50 Kunstwerke und besonders seltene Raritäten waren in einer Sonderauktion versteigert worden. Das Interesse war enorm. Am Ende kamen 78.000 Euro zusammen. Der gesamte Erlös wird von Legros an sie Flutopfer in der Region gespendet. Legros hatte viele Künstler dazu bewegen können, besondere Exponate oder Werke für die Versteigerung freizugeben. Den höchsten Einzelverkaufswert erzielt eine Gitarre, auf der sich alle Künstler der diesjährigen Belgafolies in Spa verewigt haben. Allein diese brachte 5.000 Euro ein.

Freitag, 20.08.21

Mit dem Bus zum Formel-1-Rennen

SPA (700) - Besucher des Formel-1-Rennens in Spa in einer Woche können von einem besonderen Angebot im öffentlichen Nahverkehr profitieren. Das Verkehrsunternehmen TEC bietet eine Sonderfahrkarte an, die zu Fahrten zwischen Verviers und der Rennstrecke am gesamten Rennwochenende berechtigt. Laut der TEC werden vom 25. bis zum 27. August den ganzen Tag über Busse auf den Linien 294 und 395 zwischen Bahnhof Verviers-Central und der Rennstrecke Spa-Francorchamps in kurzen Abständen pendeln. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass dank der Anwendung des Corona-Safe-Tickets die Veranstaltung wie geplant vor 75.000 Zuschauern auf dem Ardennenrundkurs stattfinden kann.

Freitag, 20.08.21

Neue belastende Hinweise im Fall Verstappen

HEERLEN (700) - Kurz vor Beginn des Berufungsverfahrens im Mordfall Nicky Verstappen sind neue belastende Aussagen gegen den Verurteilten Jos Brech aufgetaucht. Ein Mithäftling im Gefängnis hatte in einem Verhör angegeben. Brech habe mit ihm über den Tod von Verstappen gesprochen. Einzelheiten wurden laut RTBF und der Zeitung L´Echo von der Staatsanwaltschaft bislang nicht genannt. Der Mordfall gilt als einer der Spektakulärsten in der Geschichte der Niederlande. Der zum Tatzeitpunkt elfjährige Nicky Verstappen war im Sommer 1998 während einer Zeltfreizeit in der Brunssumer Heide verschwunden. Das Kind war sexuell missbraucht und seine Leiche später in Heerlen gefunden worden. Nach mehr als 21 Jahren war Jos Brech in Spanien festgenommen und zu 12 Jahren Haft verurteilt worden. Die Anklage wegen Totschlags war allerdings gefallen. Die neuen Aussagen könnten den Verlauf des Berufungsprozesses maßgeblich beeinflussen.

Freitag, 20.08.21

Alemannia: Neue Regeln für den Tivoli

AACHEN (700) - Fußball-Regionalligist Alemannia Aachen meldet neue Regeln für den Stadionbesuch im Tivoli. Möglich werden sie durch die neue Corona-Schutzverordnung. Damit ist die personenbezogene Anmeldung mit Hinterlassen der Kontaktdaten nicht mehr notwendig. Auch ein Hinterlegen des Impfstatus über die Melde-App muss nicht mehr erfolgen. Bei jedem Besuch muss aber nachgewiesen werden, dass der Betreffende geimpft oder genesen ist. Oder es muss ein aktueller negativer Corona-PCR-Test vorgezeigt werden. Um die Kontrollen am Einlass zu verkürzen, wird das Stadion an Samstags-Spieltagen deshalb schon um 12 Uhr öffnen. Im Tivoli gilt weiter eine Maskenpflicht. Nur am Sitzplatz selbst darf die Maske abgenommen werden. Speisen und Getränke dürfen ebenfalls nur am Sitzplatz verzehrt werden. Die Werner-Fuchs-Tribüne bleibt erst einmal weiter gesperrt, weil ein Hygienekonzept für eine Stehplatztribüne Zeit braucht, heißt es vom Verein. Zudem ist dort derzeit noch das Corona-Abstrichzentrum untergebracht.

Freitag, 20.08.21

Kein Studienbüro will Flutursachen untersuchen

NAMUR (700) - Hätten die Folgen der Flutkatastrophe in der Provinz Lüttich minimiert werden können? - Hat die Alarmierung und Information der einzelnen Rettungseinrichtungen und Behörden funktioniert? - Die Wallonische Region wollte genau diese Fragen klären lassen und hatte eine offizielle Studie in Auftrag gegeben. Der zuständige Infrastrukturminister der Wallonie, Philippe Henry (Philipp Ori) musste jetzt mitteilen, dass sich kein Studienbüro auf die Ausschreibung gemeldet hat. Die Bewerbungsfrist war am vergangenen Freitag abgelaufen. Damit können unabhängige Untersuchungen zu Fragen von Verantwortung, Mitschuld oder möglicherweise zu nachlässigem Handeln zunächst nicht beginnen. Henry will die Ausschreibung nun deutlich breiter fassen und hofft dadurch, Studienbüros begeistern zu können. Frühestens Ende Oktober könnten dann erste Ergebnisse vorliegen.

Freitag, 20.08.21

Lkw-Anhänger abgebrannt

EUPEN (700) - In Eupen ist gestern früh ein Lkw-Anhänger niedergebrannt. Der Fahrer des Lastwagens hatte beim Parken vor einem Möbelhaus an der Herbesthaler Straße festgestellt, dass der Anhänger in Flammen aufgegangen war. Geistesgegenwärtig lenkte er den Brummi zurück auf die Fahrbahn, koppelte den Anhänger ab und brachte die Zugmaschine aus der Gefahrenzone. Die herbeigerufene Feuerwehr konnte den mit Möbeln beladenen Anhänger rasch löschen. Dennoch wurde dieser komplett zerstört. Verletzt wurde niemand. Die viel befahrene Herbesthaler Straße musste während der Lösch- und Aufräumarbeiten vollständig gesperrt werden. Brandursache waren offenbar überhitzte Bremsen am Anhänger.

Freitag, 20.08.21

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