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Kurzüberblick Ostbelgien

(700) - In Ostbelgien ist die Hochwasserlage derzeit zweigeteilt. In der Eupener Unterstadt herrscht noch immer „Land unter“. Weil immer wieder Wasser aus der Wesertalsperre abgelassen werden musste, waren rund 2.000 Bewohner evakuiert worden. Gestern Nachmittag durften sie für rund zwei Stunden zurück in ihre Häuser, um das Nötigste einzupacken. Viele Gebäude und Straßen sind beschädigt oder zerstört. Auch ganze Brücken wurden unbrauchbar. Auch Betriebe in der Unterstadt sind betroffen. Derweil entspannt sich die Lage in den Hochwasse3rgebieten in der Eupener Oberstadt, in Raeren und an der Our im Süden der DG. Dort haben die Aufräumarbeiten bereits begonnen. Mindestens fünf Menschen sollen in Ostbelgien durch die Fluten ums Leben gekommen sein. Noch schlimmer ist die aktuelle Lage in der Wallonie. In Verviers wurden mehrere Häuser weggerissen. Es gab mehrere Tote. In Pepinster wurden an der Wesermündung durch die Wucht der Wassermassen Häuser weggespült. Hier ist die Lage noch unübersichtlich. An der Rennstrecke von Spa gibt es ebenfalls Schäden. In Lüttich wurden die Anlieger am Maasufer dazu aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Schwere Schäden werden auch aus Niederländisch-Limburg und Luxemburg gemeldet.

Freitag, 16.07.21

Mehrere Tote und zerstörte Häuser in Ostbelgien

OSTBELGIEN (700) - In Ostbelgien beginnt nach dem verheerenden Hochwasser allmählich das große Aufräumen. In Kelmis, Raeren und Lontzen sowie in den Überschwemmungsgebieten der Our entspannt sich die Lage. Hier sind die Schäden immens. Angespannt bleibt die Situation in Eupen. 2.000 Menschen mussten hier in der Unter- und der Oberstadt ihre Häuser verlassen. Brücken wurden einfach weggerissen. Im Stadtteil Nispert starb ein 22-jähriger in den Fluten. Am Nachmittag hatten die Betroffenen zwei Stunden Zeit, unter Aufsicht der Feuerwehr wichtige Habseligkeiten aus ihren Häusern zu holen. Die Behörden warnen vor dem unbefugten Betreten. Es besteht Lebensgefahr. In Verviers sind dutzende Wohnhäuser in der Innenstadt eingestürzt. Es soll mehrere Tote gegeben haben. Die Evakuierungen laufen. In Pepinster sind am Zusammenfluss von Weser und Hoegne 12 Häuser von den Wassermassen mitgerissen worden. Zu den Opferzahlen gibt es unterschiedliche Angaben. Auch in Niederländisch-Limburg und in Luxemburg sind die Schäden enorm. Feuerwehr und Rettungsdienst bedankten sich bei der Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. Alle packten mit an, so ein Sprecher in Eupen.

Donnerstag, 15.07.21

Bisher 19 Tote im Kreis Ahrweiler

BAD NEUENAHR/PRÜM (700) - Besonders dramatisch ist die Lage aktuell noch im Süden unseres Sendegebietes. In den Landkreisen Bitburg-Prüm, Vulkaneifel und Ahrweiler gilt Katastrophenalarm. Mehrere Orte wurden evakuiert. Andere sind wegen Überflutung, Hang- und Erdrutschen von der Außenwelt abgeschnitten. Im Eifelkreis sind vor allem die Prüm und ihre Nebenflüsse über die Ufer getreten. In Prüm brannte es am Nachmittag in einem Industriebetrieb. Anwohner mussten Fenster und Türen geschlossen halten. Im Kreis Ahrweiler hat sich die Zahl der Opfer inzwischen auf 19 erhöht, rund 100 werden noch vermisst. In Schuld stürzten sechs Häuser unter den Wassermassen ein. Dutzende weitere sind nicht mehr standsicher. In Altenahr, Adenau und Bad Neuenahr mussten Feuerwehr und Bundeswehr Menschen mit Booten und Hubschraubern retten. Teilweise harrten Betroffene die ganze Nacht auf Dächern und Baugerüsten aus. In Bad Neuenahr stand das Wasser bis zu zweieinhalb Metern in den Straßen. Vier Altenheime wurden evakuiert. Große Teile der Kreisstadt sind ohne Strom und auch ohne Wasser, weil das Pumpwerk in Remagen von der Elektrizität getrennt ist.

Donnerstag, 15.07.21a

StädteRegion: Verunreinigtes Trinkwasser, überlaufende Talsperren und Plünderungen

STÄDTEREGION (700) - In der StädteRegion Aachen ist inzwischen die Bundeswehr eingetroffen, Sie sollen bei den Rettungs- und Aufräumarbeiten helfen. Noch immer stehen große Teile von Stolberg und Eschweiler unter Wasser. Strom- und Wasserversorgung sind unterbrochen. Dier Krankenhäuser arbeiten mit Notstrom. Anwohner werden gebeten, das Trinkwasser abzukochen, weil es Probleme in der Kläranlage Weisweiler gegeben hat. Nach dem Rekord-Pegelstand der Inde haben inzwischen auch in Kornelimünster die Aufräumarbeiten begonnen. Auch Teile von Mützenich, Roetgen, Rott, Mulartshütte und von Herzogenrath standen unter Wasser. Inzwischen laufen die ersten Talsperren über. So die Dreilägerbach-Talsperre in Monschau und die Kalltalsperre in Simmerath. Dadurch kann es an den Bächen und Flüssen weiter zu Flutwellen kommen. Die Inde hat im Kreis Düren zudem Teilbereiche des Tagebaus Hambach überflutet. Die Polizei berichtet derweil von ersten Fällen von Plünderungen in betroffenen Geschäften. In Stolberg sind mehrere Unbekannte aus einem Supermarkt und einer Drogerie geflüchtet. Die Bevölkerung wird weiter dazu aufgefordert, nur höher gelegene Räume aufzusuchen und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.

Donnerstag, 15.07.21

EU und Bundesländer sagen nach Hochwasser-Katastrophe Hilfen zu

EUREGIO (700) - Die Hochwasser-Katastrophe in der Region dauert weiter an. Experten sprechen von der größten Naturkatastrophe in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Ministerpräsidenten von NRW und Rheinland-Pfalz, Laschet und Dreyer, kündigten umfangreiche und schnelle Hilfen an. Auch die EU hat für Belgien, Deutschland, die Niederlande und Luxemburg Soforthilfe zugesagt. Für die Großregion wird mit Schäden von mehreren Milliarden Euro gerechnet. Zug- und Straßenverkehr sind weiter gestört oder unterbrochen. In den meisten Kommunen gibt es kein Strom und Gas. Örtlich auch kein Wasser. Zwar haben die Wetterdienste ihre Unwetterwarnungen aufgehoben. Noch immer kommt es zu starken Regenschauern. Belastet wird die Situation auch, weil an den Talsperren immer wieder kontrolliert Wasser abgelassen werden muss. Dadurch kommt es an den Unterläufen zu immer neuen Flutwellen. Die Aufräumarbeiten werden vermutlich mehrere Wochen dauern.

Donnerstag, 15.07.21

Kreis EU: Zahl der Hochwassertoten steigt auf 15

KREIS EUSKIRCHEN (700) - Unübersichtlich bleibt die Lage weiter im Kreis Euskirchen und den angrenzenden Kommunen. Der Kreis meldet inzwischen mindestens 15 Todesopfer. Allesamt sollen sie an unterschiedlichen Orten ertrunken, verunglückt oder von Stromschlägen getroffen worden sein. Große Gefahr herrscht weiter in den Bereichen rund um die Steinbach-Talsperre. Mehrere Stadtteile von Euskirchen und Rheinbach sind evakuiert. Auch Swisttal, Zülpich, Kall und Weilerswist sind stark betroffen. Im Schleidener Tal mussten die Orte Gemünd, Olef und Oberhausen teilweise geräumt werden. Hier waren durch das Hochwasser mehrere Gebäude beschädigt worden. Entlang der Erft drohen mehrere Dämme zu brechen. Deshalb sollten sich Anlieger unbedingt in Sicherheit bringen. In Mechernich sind der Veybach und der Bleybach über die Ufer getreten. Die Trinkwasserversorgung in Satzvey und Kommern ist unterbrochen. Auch die Olef und die Urft führen Hochwasser. In Hellenthal stand das Wasser einen Meter hoch, in Reifferscheid bis zu zwei Meter. In Dahlem wurde die Brücke über die Kyll nach Rheinland-Pfalz zerstört. Teile von Nettersheim waren schon in der Nacht evakuiert worden. In Blankenheim gibt es unter anderem rund um die Ahr Hochwasserprobleme.

Donnerstag, 15.07.21

Hinweis für Bewohner an der Erft:

Gerade aktuell wird gemeldet, dass es an der Erft die Gefahr mehrerer Dammbrüche gibt. Anlieger in diesem Bereich sollten nur höhergelegene Stockwerke ihrer Häuser aufsuchen.

Donnerstag, 15.07.21

Unwetterlage in Rheinland-Pfalz dramatisch

EIFEL/AHRTAL (700) - Im Süden unseres Sendegebiets richtete das Hochwasser schwere Zerstörungen an. Besonders betroffen sind die Kreise Bitburg-Prüm und Vulkaneifel. Einige Orte sind wegen Hang- und Erdrutschen nicht mehr erreichbar. Mehrere Brücken wurden zerstört. In Prüm ist es am Mittag offenbar aufgrund des Unwetters zu einem Brand in einer Fabrik gekommen. Anwohner mussten Fenster und Türen geschlossen halten. Dramatische Szenen spielen sich entlang der Ahr im Kreis Ahrweiler ab. Bei Schuld stürzten sechs Häuser ein. Ein Dutzend weiterer ist beschädigt. Fünf Menschen verloren hier ihr Leben. In Adenau, Altenahr und Bad Neuenahr mussten die Menschen von der Feuerwehr und der Bundeswehr von Dächern und Baugerüsten gerettet werden. Das Stadtzentrum von Bad Neuenahr stand zeitweilig bis zu zweieinhalb Meter unter Wasser. Viele Häuser sind nicht mehr bewohnbar. Vier Altenheime der Kurstadt werden derzeit evakuiert.

Donnerstag, 15.07.21

Bisher acht Tote im Kreis Euskirchen

KREIS EUSKIRCHEN (700) - Schwere Zerstörungen hat das Hochwasser auch im Kreis Euskirchen angerichtet. Mehrere Orte entlang der Steinbachtalsperre mussten evakuiert werden. Auch im Zentrum von Nettersheim setzte die Feuerwehr Motorboote zur Rettung ein. In Gemünd, Olef und Oberhausen wurden zahlreiche Häuser durch die Wassermassen beschädigt. Einige sind einsturzgefährdet. Hier wurden Teile der Bevölkerung nach Mechernich evakuiert. Dort ist in einigen Teilen wegen Überflutungen durch Veybach und Bleybach die Trinkwasserversorgung eingeschränkt. Der Kreis Euskirchen hat Berichte dementiert, wonach es Probleme mit der Staumauer an der Oleftalsperre geben würde. Heftig von den Unwettern getroffen sind auch Bad Münstereifel, Zülpich, Kall, Blankenheim und Weilerswist. In Hellenthal stand das Wasser bis zu 60 Zentimetern in den Straßen. In Reifferscheid bis zu zwei Metern. Am Nachmittag sollen an den Talsperren weiter große Mengen Wasser abgelassen werden. Dadurch herrscht auch Hochwasseralarm in den Bereichen entlang der Rur und in Heimbach. Bislang sind im Kreis Euskirchen acht Tote gezählt worden.

Donnerstag, 15.07.21

Erste Plünderungen in Stolberg und Mützenich

STÄDTEREGION (700) - Katastrophenalarm auch in der StädteRegion. In Eschweiler sind noch immer Teile der Innenstadt gesperrt. Die Inde hatte hier Rekord-Pegelstände erreicht. In Stolberg ist die Altstadt vom Vichtbach überschwemmt worden. Die Kliniken in Stolberg und Eschweiler wurden auf Notbetrieb umgestellt, weil die Stromversorgung eingeschränkt ist.  In Stolberg und Mützenich ist es zu ersten Plünderungen überfluteter Geschäfte gekommen. Die Polizei ist nun stärker präsent. Auch Kornelimünster, Roetgen, Rodt, Mulartshütte und Monschau sowie Mützenich wurden von den Fluten heimgesucht. Eine Brücke in Mulartshütte wurde weggerissen. Weil an den Talsperren Wasser abgelassen werden muss, ist die Gefahr neuer Flutwellen an den Unterläufen weiter nicht gebannt.

Donnerstag, 15.07.21

Viele Häuser in Ostbelgien eingestürzt

OSTBELGIEN (700) - In Ostbelgien hat bereits das Aufräumen nach der Flut begonnen. Rund 2.000 Menschen aus der Eupener Unter- und der Oberstadt dürfen noch immer nicht in ihre Häuser. Aus der Wesertalsperre müssen immer wieder kontrolliert große Mengen Wasser abgelassen werden. Dadurch werden die umliegenden hochwasserführenden Bäche und Flüsse wie die Weser weiter belastet. In Raeren, Kelmis und Lontzen entspannt sich die Situation leicht. Im Süden der DG ist die Our über die Ufer getreten und hat in Schönberg und Ouren schwere Schäden angerichtet. In Verviers sind dutzende Häuser eingestürzt. Großflächig werden Anwohner evakuiert. Zur Zahl möglicher Opfer konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. In Pepinster stürzten 12 Häuser an der Mündung von Weser und Hoegne  ein und wurden von den Wassermassen mitgerissen. Auch hier gibt es noch keine Angaben zu möglichen Opfern. Zuvor war bereits in Eupen ein junger Mann ums Leben gekommen. Die belgische Regierung hat dazu aufgerufen, die Sicherheitsmaßnahmen zu befolgen und sich nicht in Gefahr zu begeben. Schwere Unwetterschäden werden auch aus Niederländisch-Limburg und Luxemburg gemeldet.

Aktuell wird gemeldet, dass in Kürze auch in der Talsperre in Bütgenbach verstärkt Wasser abgelassen werden muss. Dadurch kann sich die Lage an den Bachläufen weiter zuspitzen.

Donnerstag, 15.07.21

NRW und RP kündigen Hilfen für Hochwasseropfer an

EUREGIO (700) - Experten sprechen von der schlimmsten Naturkatastrophe in Deutschland seit 30 Jahren. Bislang sind durch die Unwetter und das Hochwasser allein in unserer Region mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Über 100 werden noch vermisst. Besonders angespannt ist die Situation in der Eifel. Überall stehen Straßen, Häuser und Keller unter Wasser. Teilweise bis zu zwei Meter tief. Vielerorts sind Strom und Gas aus Sicherheitsgründen abgestellt. In Eschweiler, Kommern und Satzvey gibt es derzeit kein Trinkwasser. Die Ministerpräsidenten von NRW und Rheinland-Pfalz, Laschet und Dreyer, haben schnelle und unbürokratische Hilfe angekündigt. Die Aufräumarbeiten werden noch Tage dauern.

Donnerstag, 15.07.21

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